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Einfluß von Natriumfluoridlösungen auf das Abrasionsverhalten von erodiertem Schmelz und Dentin

von Dr. Christoph Zirkel

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Cz/Fragment 060 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-19 10:50:38 Schumann
Attin 1996, Cz, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Attin 1996
Seite(n): 127, 128, Zeilen: 127: 24ff. - 128: 33ff.
6.1.3 Schmelzproben

Die Schmelzproben wurden aus Rinderzähnen gewonnen. Zahlreiche andere Autoren beschreiben die Verwendung von Rinderschmelzproben in Versuchen zur Bestimmung von Mineralisations- und Abrasionsvorgängen am Zahnschmelz (RUSE et al., 1990; PEARCE, 1983; TEN CATE und ARENDS, 1977). Rinderzähne weisen ein hohes Maß an Homogenität auf. Sie eignen sich daher gut zur Simulation und Untersuchung von De- und Remineralisationsvorgängen am Zahnschmelz (TEN CATE und REMPT, 1986).

Darüber hinaus ist es möglich, Rinderzähne ohne Oberflächendefekte in größeren Mengen zu gewinnen. Die Zusammensetzung von bovinen Zähnen verschiedener Tiere unterscheiden sich geringer voneinander, als die Zusammensetzung verschiedener menschlicher Zähne (MELLBERG, 1992). Es kann auch davon ausgegangen werden, daß Zähne verschiedener Rinder vor der Extraktion ähnlichen chemischen und physikalischen Beeinflussungen ausgesetzt waren. Dies ist bei menschlichen Zähnen unterschiedlicher Herkunft nicht der Fall. Da Rinder wiederkäuende Tiere sind, ist es aber denkbar, daß bovine Zähne bereits erosiven Angriffen durch Magensäure ausgesetzt waren. Bei den verwendeten Zähnen wurden aber keine erosiven Zahndefekte beobachtet, so daß durch die Rumination wahrscheinlich kein Einfluß auf die Ergebnisse in der vorliegenden Studie ausgeübt wurde.

Um eine ausreichend große plane Oberfläche zu erzielen, mußte aufgrund der flachen Form der Labialfläche von Rinderzähnen nur wenig Schmelz abgeschliffen werden. Dies hatte den Vorteil, daß die durchgeführten Analysen an oberflächlichen Schmelzanteilen vorgenommen werden konnten. Durch die Politur wird allerdings die fluoridreiche, prismenfreie und säureresistente Oberfläche abgetragen. Daher reagiert polierter Schmelz empfindlicher auf Säureangriffe als unpolierter Schmelz (MEURMAN und FRANK, 1991a; HATTAB und WEI, 1987). Es ist somit anzunehmen, daß die in den vorliegenden Versuchen durchgeführte Politur einen erheblichen Einfluß auf die Erosionsentstehung und Abrasionsresistenz der Schmelzproben hatte. In der Mundhöhle kommt es aber bei häufigem Verzehr erosiver Nahrungsmittel und evtl. nachfolgendem mechanischem Abrieb ebenfalls zum Verlust der aprismatischen Schmelzoberfläche und zu flächenhaften Schmelzdefekten mit Freilegung von Schmelzprismen (LUSSI et al., 1991; NOACK, 1989).

6.1.3 SCHMELZPROBEN

Zur Herstellung der Schmelzproben wurden Rinderzähne verwendet. Zahlreiche andere Autoren beschreiben die Verwendung von Rinderschmelzproben in Versuchen zur Bestimmung von Mineralisations- und Abrasionsvorgängen am Zahnschmelz (RUSE et al., 1990; VALK et al., 1986; PEARCE, 1983; TEN CATE und ARENDS, 1977). Rinderzähne weisen ein hohes Maß an Homogenität auf.

[Seite 128]

Sie eignen sich daher gut zur Simulation und Untersuchung von De- und Remineralisationsvorgängen am Zahnschmelz (TEN CATE und REMPT, 1986).

Darüber hinaus können Rinderzähne ohne Oberflächendefekte in größeren Mengen gewonnen werden. Die Zusammensetzung von bovinen Zähnen verschiedener Tiere unterscheiden sich geringer voneinander als die Zusammensetzung verschiedener menschlicher Zähne (MELLBERG, 1992). Es kann auch davon ausgegangen werden, daß Zähne verschiedener Rinder vor der Extraktion ähnlichen chemischen und physikalischen Beeinflussungen ausgesetzt waren. Dies ist bei menschlichen Zähnen unterschiedlicher Provenienz nicht der Fall. Da Rinder wiederkäuende Tiere sind, ist es aber denkbar, daß bovine Zähne bereits erosiven Angriffen durch Magensäure ausgesetzt waren. Bei den verwendeten Zähnen wurden aber keine erosiven Zahndefekte beobachtet, so daß durch die Rumination wahrscheinlich kein Einfluß auf die Ergebnisse in der vorliegenden Studie ausgeübt wurde.

Aufgrund der Größe boviner Zähne lassen sich geeignete Prüfkörper herstellen, an denen Abrasionen bzw. wiederholte Härtebestimmungen durchgeführt werden können. lm Versuch 1 erlaubte die Größe der Zähne, zwei ausreichend große Proben aus einem Zahn zu gewinnen. In den vorliegenden Untersuchungen wurden die Labialflächen der Rinderzähne plangeschliffen und poliert. Um eine ausreichend große plane Oberfläche zu erzielen, mußte dabei aufgrund der flachen Form der Labialfläche von Rinderzähnen nur wenig Schmelz abgeschliffen werden. Dies hatte den Vorteil, daß die durchgeführten Analysen an oberflächlichen Schmelzanteilen vorgenommen werden konnten. Durch die Politur wird allerdings die fluoridreiche, prismenfreie und säureresistente Oberfläche abgetragen. Daher reagiert polierter Schmelz empfindlicher auf Säureangriffe als unpolierter Schmelz (MEURMAN und FRANK, 1991a; HATTAB und WEI, 1987). Es ist somit anzunehmen, daß die in den vorliegenden Versuchen durchgeführte Politur einen erheblichen Einfluß auf die Erosionsentstehung und Abrasionsresistenz der Schmelzproben hatte. In der Mundhöhle kommt es aber bei häufigem Verzehr erosiver Nahrungsmittel und evtl. nachfolgendem mechanischem Abrieb ebenfalls zum Verlust der aprismatischen Schmelzoberfläche und zu flächenhaften Schmelzdefekten mit Freilegung von Schmelzprismen (LUSSI et al., 1991; NOACK, 1989).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
Hindemith


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