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Cz/Fragment 011 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123, WiseWoman, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-30
Quelle: Attin 1996
Seite(n): 12, Zeilen: 12: 12ff - 13: 1-7, 21-26
[Bei einem neutralen pH-Wert gilt Spei-]chel als eine an Hydroxylapatit übersättigte Lösung (THYLSTRUP und FEJERSKOV, 1994). Sinkt der pH-Wert der Umgebung aber z.B. auf den pH-Wert von 5, so finden sich im Speichel nur noch geringste Anteile von freien, nicht protonisierten Phosphationen (THLYSTRUP [sic] und FEJERSKOV, 1994; LARSEN, 1991). Der Speichel gilt daher ab einem sauren pH-Wert von 5,5 als eine an Hydroxylapatit untersättigte Lösung. Folglich kommt es entsprechend dem Diffusionsgradienten zur Wanderung von Kalzium- und Phosphationen aus dem Zahnschmelz in den Speichel. Bei einer Erosion greifen die Protonen der in den Schmelz eindringenden Säuren z.B. an den tertiären Orthophosphaten, Karbonaten oder Hydroxylionen des Apatits an. Es entstehen protonisierte Phosphationen bzw. Karbonationen oder Wasser. Dies führt zu einer Destabilisierung des Ionengleichgewichts innerhalb der Apatitkristalle und zu einem Freiwerden der Kalziumionen (WEFEL, 1981). Die protonisierten Phosphationen und Karbonationen gehen als Anionen in Lösung. Dadurch werden die Kristalloberflächen negativ geladen. Zur Aufrechterhaltung der Elektroneutralität wandern nun Kalziumionen in die umgebende Lösung der Kristalle (GRAF, 1953). Liegen komplexbildende Bestandteile wie z.B. Zitronensäure oder Karbonate in einer Lösung vor, ist die demineralisierende Wirkung der Lösung zusätzlich gesteigert (LAMBROU, 1973; BROSOWSKY, 1966). Komplexbildner können Kalzium binden. Somit wird z.B. bei Anwesenheit von Zitronensäure freies Kalzium aus dem den Schmelz umgebenden Speichel entfernt (LAGERLÖF und LINDQVIST, 1982). Der Einfluß der Zitronensäure bewirkt dabei, daß sich der Speichel schneller zu einer an Hydroxylapatit untersättigten Lösung verändert. Entsprechend dem Massenwirkungsgesetz führt die Untersättigung des Speichels an Hydroxylapatit zu einer weiteren Freisetzung von Kalzium- oder Phosphationen aus dem Schmelz heraus. Dieser Einfluß von Zitronensäure auf das Sättigungsverhalten von Hydroxylapatit im Speichel ist je nach Person stark unterschiedlich ausgeprägt (BASHIR und LAGERLÖF, 1996).

Es ist nicht vollständig geklärt, an welchen mikromorphologischen Schmelzstrukturen ein säureinduzierter Mineralverlust beginnt. In kariologischen Untersuchungen wurde gefolgert, daß es bei einem Säureangriff zunächst zu einer Auflösung im [Zentrum der Schmelzprismen und anschließend zu einer Schädigung der organischen Schmelzanteile kommt (Scott et al., 1974; Awazawa, 1964).]

Bei einem neutralen pH-Wert gilt Speichel als eine an Hydroxylapatit übersättigte Lösung (THYLSTRUP und FEJERSKOV, 1994). Sinkt der pH-Wert der Umgebung aber z.B. auf den pH-Wert: 5, so finden sich im Speichel nur noch geringste Anteile von freien, nicht protonisierten Phosphationen (THLYSTRUP [sic] und FEJERSKOV, 1994; LARSEN, 1991). Der Speichel gilt daher ab einem sauren pH-Wert von 5,5 als eine an Hydroxylapatit untersättigte Lösung. Folglich kommt es entsprechend dem Diffusionsgradienten zur Wanderung von Kalzium- und Phosphationen aus dem Zahnschmelz in den Speichel. Bei einer Erosion greifen die Protonen der in den Schmelz eindringenden Säuren z.B. an den tertiären Orthophosphaten, Karbonaten oder Hydroxylionen des Apatits an. Es entstehen protonisierte Phosphationen bzw. Karbonationen oder Wasser. Dies führt zu einer Destabilisierung des Ionengleichgewichts innerhalb der Apatitkristalle und zu einem Freiwerden der Kalziumionen (WEFEL, 1981). Die protonisierten Phosphationen und Karbonationen gehen als Anionen in Lösung. Dadurch werden die Kristalloberflächen negativ geladen. Zur Aufrechterhaltung der Elektroneutralität wandern nun Kalziumionen in die umgebende Lösung der Kristalle (GRAF, 1953).

Liegen komplexbildende Bestandteile, wie z.B. Zitronensäure oder Karbonate in einer Lösung vor, ist die demineralisierende Wirkung der Lösung zusätzlich gesteigert (LAMBROU, 1973; BROSOWSKY, 1966). Komplexbildner können Kalzium binden. Somit wird z.B. bei Anwesenheit von Zitronensäure freies Kalzium aus dem den Schmelz umgebenden Speichel entfernt (LAGERLÖF und

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LINDQVIST, 1982). Die Anwesenheit der Zitronensäure bewirkt dabei, daß sich der Speichel schneller zu einer an Hydroxylapatit untersättigten Lösung verändert. Entsprechend dem Massenwirkungsgesetz führt die Untersättigung des Speichels an Hydroxylapatit zu einer weiteren Freisetzung von Kalzium- oder Phosphationen aus dem Schmelz heraus. Dieser Einfluß von Zitronensäure auf das Sättigungsverhalten von Hydroxylapatit im Speichel ist je nach Person stark unterschiedlich ausgeprägt (Bashir und Lagerlöf, 1996).

[...] Es ist nicht vollständig geklärt, an welchen mikromorphologischen Schmelzstrukturen ein säureinduzierter Mineralverlust beginnt. In kariologischen Untersuchungen wurde gefolgert, daß es bei einem Säureangriff zunächst zu einer Auflösung im Zentrum der Schmelzprismen und anschließend zu einer Schädigung der organischen Schmelzanteile kommt (Scott et al., 1974; Awazawa, 1964; Helmcke, 1955).

Anmerkungen

Trotz wortidenter Übernahme keine Quellenangabe. Auch der Verschreiber bei einem Autorennamen ist identisch übernommen worden.

Sichter
(Langerhans123, WiseWoman, Hindemith) Schumann

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