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Cz/Fragment 058 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Attin 1996
Seite(n): 124, 125, 126, Zeilen: 124: 21ff; 125: 25ff - 126: 1-19
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Erfrischungsgetränken stieg somit in diesem Zeitraum um 42,4 Liter, d.h. ca. 89 %. Der Anteil von Erfrischungsgetränken an der Gesamtmenge konsumierter Getränke wuchs dabei von 10,1 % im Jahre 1970 auf 13,3 % im Jahre 1994. Erfrischungsgetränke stellen somit in Deutschland, wie auch in anderen Ländern, ein wachsendes erosives Potential bei der täglichen Nahrungsaufnahme dar (Rugg-Gunn, 1993; Sorvari und Rytömaa, 1991).

Der pH-Wert des verwendeten Getränkes lag bei 2,91 und lag damit im Bereich des pH-Werts anderer Erfrischungsgetränke (Heintze et al., 1996). Es kann also davon ausgegangen werden, daß das erosive Potential des verwendeten Erfrischungsgetränkes repräsentativ für andere Erfrischungsgetränke ist.

In der Untersuchung wurden die Schmelzproben unmittelbar vor der Remineralisation und Bürstung mit einer 200 ppm bzw. 2000 ppm Fluoridlösung behandelt. Handelsübliche Mündspüllösungen weisen einen Fluoridgehalt zwischen 200 und 2000 ppm auf. Die Behandlung der Schmelzproben mit den Lösungen vor dem Bürsten der Prüfkörper sollte die Anwendung fluoridhaltiger Mundspüllösungen vor dem Zähnebürsten simulieren. Dadurch sollte evaluiert werden, ob die Anwendung von Fluoridlösungen unmittelbar vor dem Zähnebürsten zu einer Verbesserung der Abrasionsresistenz von erodiertem Zahnschmelz und Dentin beiträgt.

6.1.2 Bürstabrasion

Die Proben wurden einer Bürstabrasion in einer automatischen Zahnputzmaschine unterzogen. Die Bürstmaschine führte eine reziproke Vor- und Zurückbewegung einer eingespannten Zahnbürste durch. Eine solche automatische Zahnputzmaschine wird in vielen Studien zur Überprüfung der Abrasion von Zahnhartsubstanzen verwendet (Hotz, 1983; Slop et al., 1983). Eine automatische Zahnputzmaschine erlaubt ein standardisiertes Bürsten von Zahnproben. Zur Abrasion wurde eine herkömmliche Zahnbürste verwendet. Andere Autoren empfehlen zur Evaluation der Abrasionsresistenz von Zahnhartsubstanz die Verwendung einzelner Borstenbüschel bzw. einer stabilen Abrasionsspitze (Craig und Powers, 1976; Ashmore et al., 1972). Es kann aber davon ausgegangen werden, daß durch die Verwendung einer herkömmlichen Zahnbürste die In-vivo-Situation besser simuliert wird. Der Zahnpasta-Slurry wurde in der vorliegenden Untersuchung durch Mischen von 1 g Zahnpasta mit 5 ml künstlichem Speichel hergestellt. 1 g Zahnpasta entspricht der Menge, die [üblicherweise beim Zähnebürsten verwendet wird.]

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Erfrischungsgetränken stieg somit in diesem Zeitraum um 42,4 Liter, d.h. ca. 89 %. Der Anteil von Erfrischungsgetränken an der Gesamtmenge konsumierter Getränke wuchs dabei von 10,1 % im Jahre 1970 auf 13,3 % im Jahre 1994. Erfrischungsgetränke stellen somit in Deutschland, wie auch in anderen Ländern, ein wachsendes erosives Potential während der täglichen Nahrungsaufnahme dar (Rugg-Gunn, 1993; Sorvari und Rytömaa, 1991).

Der pH-Wert der verwendeten Getränke variierte zwischen 3,4 und 5,9. Damit lag der pH-Wert der untersuchten Getränke im Bereich des pH-Werts anderer Erfrischungsgetränke (Heintze et al., 1996). Somit kann davon ausgegangen werden, daß das erosive Potential der verwendeten Erfrischungsgetränke repräsentativ für andere Erfrischungsgetränke ist.

[Seite 125]

Im dritten Teil der Untersuchung wurden die Schmelzproben unmittelbar vor der Remineralisation und Bürstung mit einer 200 ppm bzw. 2.000 ppm Fluoridlösung behandelt. Handelsübliche Mündspüllösungen weisen einen Fluoridgehalt zwischen 200 und 2.000 ppm auf. Die Behandlung der Schmelzproben mit den Lösungen vor dem Bürsten der Prüfkörper sollte die Anwendung fluoridhaltiger Mundspüllösungen vor dem Zähnebürsten simulieren. Dadurch sollte evaluiert werden, ob die Anwendung von Fluoridspüllösungen unmittelbar vor dem Zäh-

[Seite 126]

nebürsten zu einer Verbesserung der Abrasionsresistenz von erodiertem Zahnschmelz beiträgt.

6.1.2 Bürstabrasion

Im dritten Versuch wurden die Zahnschmelzproben einer Bürstabrasion unterzogen. Dabei wurde eine automatische Zahnputzmaschine verwendet, die eine reziproke Vor- und Zurückbewegung einer eingespannten Zahnbürste durchführt. Eine solche automatische Zahnputzmaschine wird in vielen Studien zur Überprüfung der Abrasion von Zahnhartsubstanzen verwendet (Hotz, 1983, Slop et al., 1983; Heath und Wilson, 1971). Eine automatische Zahnputzmaschine erlaubt ein standardisiertes Bürsten von Zahnproben. Zur Abrasion wurde eine herkömmliche Zahnbürste verwendet. Andere Autoren empfehlen zur Evaluation der Abrasionsresistenz von Zahnhartsubstanz die Verwendung einzelner Borstenbüschel bzw. einer stabilen Abrasionsspitze (Craig und Powers, 1976; Ashmore et al., 1972). Es kann aber davon ausgegangen werden, daß durch die Verwendung einer herkömmlichen Zahnbürste die ln-vivo- Situation besser simuliert wird.

Der Zahnpasta-Slurry wurde in der vorliegenden Untersuchung durch Mischen von 1 g Zahnpasta mit 5 ml künstlichem Speichel hergestellt. 1 g Zahnpasta entspricht der Menge, die üblicherweise beim Zähnebürsten verwendet wird.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Schumann

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