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Cz/Fragment 064 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Attin 1996
Seite(n): 139, 140, Zeilen: 139: 4 ff. - 140: 14 ff.
Durch die Behandlung der Prüfkörper mit den Fluoridlösungen konnte die Bürstabrasion nicht reduziert werden. Zur Remineralisation wurden die Prüfkörper nach der Fluoridierung für eine Minute in künstlichem Speichel gelagert. Wahrscheinlich war die Exposition der fluoridierten Prüfkörper im künstlichen Speichel zu kurz, um eine effektive, die Bürstabrasion beeinflussende Remineralisation zu erzielen. In der Literatur gibt es zur Zeit keine Hinweise auf das Abrasionsverhalten von erodiertem und fluoridiertem Schmelz. Ein Vergleich der vorliegenden Ergebnisse ist nur mit einer früheren Studie möglich, in der die Bürstabrasion von Schmelzproben untersucht wurde, die mit 36%iger Phosphorsäure im Sinne der Schmelz-Ätz-Technik vorbehandelt worden waren (VALK et al., 1986). Auch in dieser Untersuchung führte eine lokale Fluoridierung der geätzten Proben nicht zu einer Verbesserung der Abrasionsresistenz des Zahnschmelzes. Die Konzentration der Phosphorsäure für die Schmelz-Ätz-Technik ist so gewählt, daß gezielt eine Schmelzdemineralisation in kurzer Zeit erzielt werden kann (LUTZ et al., 1976). Es gibt keine Untersuchung, die die Wirkung der Schmelz-Ätz-Technik mit der Wirkung von Erfrischungsgetränken auf Zahnschmelz direkt vergleicht. Die Analyse des im vorliegenden Versuch zur Schmelzdemineralisation verwendeten Sprite Light® ergab eine Konzentration an Zitronensäure von ca. 18,4 % (ATTIN et al., l996a). Damit ist die Konzentration der Phosphorsäure für die Schmelz-Ätz-Technik deutlich höher als die Konzentration an Säure in Sprite Light®. Es ist daher zu erwarten, daß die Schmelzdemineralisation bei der Schmelz-Ätz-Technik größer ist als bei Kontakt von Schmelz mit einem Erfrischungsgetränk. Die Ergebnisse des vorliegenden Versuchs zeigen aber, daß durch eine lokale Fluoridierung auch nicht die Bürstabrasion von Zahnschmelz, der durch Erfrischungsgetränke erodiert wurde, kurzfristig vermindert werden kann. Wie bereits erwähnt, war möglicherweise der Kontakt der erodierten Schmelzproben mit dem remineralisierenden Speichel nach der Fluoridierung zu kurz, um eine effektive Remineralisation zu erzeugen. Patienten mit Erosionen kann daher empfohlen werden, mit dem Zahnpasta-Speichel-Gemisch nach dem Zähneputzen den Mund gründlich durchzuspülen oder zusätzliche Fluoridlösungen anzuwenden. Die Zähne sollten allerdings nicht unmittelbar nach dem Verzehr erosiver Nahrungsmittel gebürstet werden. Es ist aber noch zu klä.ren, wie lange Speichel vor dem Zähnebürsten auf säurebedingte Schmelzveränderungen wirken sollte, um einen effektiven Schutz vor oberflächlichem Härteverlust und gesteigerter Abrasion zu erzielen. Durch die Behandlung der Prüfkörper mit den Fluoridspüllösungen konnte die Bürstabrasion nicht reduziert werden. Zur Remineralisation wurden die Prüfkörper nach der Fluoridierung für eine Minute in künstlichem Speichel gelagert. Wahrscheinlich war die Exposition der fluoridierten Prüfkörper im künstlichen Speichel zu kurz, um eine effektive, die Bürstabrasion beeinflussende Remineralisation zu erzielen. In der Literatur gibt es zur Zeit keine Hinweise auf das Abrasionsverhalten von erodiertem und fluoridiertem Schmelz. Ein Vergleich der vorliegenden Ergebnisse ist nur mit einer früheren Studie möglich, in der die Bürstabrasion von Schmelzproben untersucht wurde, die mit 36%iger Phosphorsäure im Sinne der Schmelz-Ätz-Technik vorbehandelt worden waren (VALK et al., 1986). Auch in dieser Untersuchung führte eine lokale Fluoridierung der geätzten Proben nicht zu einer Verbesserung der Abrasionsresistenz des Zahnschmelzes. Die Konzentration der Phosphorsäure für die Schmelz-Ätz-Technik ist so gewählt, daß gezielt eine Schmelzdemineralisation in kurzer Zeit erzielt werden kann (LUTZ et al., 1976). Es gibt keine Untersuchung, die die Wirkung der Schmelz-Ätz-Technik mit der Wirkung von Erfrischungsgetränken auf Zahnschmelz direkt vergleicht. Die Analyse des im vorliegenden Versuch zur Schmelzdemineralisation verwendeten Sprite Light® ergab eine Konzentration an Zitronensäure von ca. 18,4 %. Damit ist die Konzentration der Phosphorsäure für die Schmelz-Ätz-Technik deutlich höher als die Konzentration an Säure in Sprite Light®. Darüber hinaus zeigen die pKs-Werte von Phosphorsäure (pK1: 1,96; pK2: 7,21; pK3: 12,32) im Vergleich zu den pKS-Werten von Zitronensäure (pK1: 3,06; pK2: 4,77; pK3: 6,40), daß Phosphorsäure zumindest in der ersten Dissoziationsstufe deutlich aggressiver ist als Zitronensäure. Es ist daher zu erwarten, daß die Schmelzdemineralisation bei der Schmelz-Ätz-Technik größer ist als bei Kontakt von Schmelz mit einem Erfrischungsgetränk. Die Ergebnisse des vorliegenden Versuchs zeigen aber, daß durch eine lokale Fluoridierung auch nicht die Bürstabrasion von Zahnschmelz, der durch Erfrischungsgetränke erodiert wurde, kurzfristig vermindert werden kann. Wie bereits erwähnt, war möglicherweise der Kontakt der erodierten Schmelzproben

[Seite 140]

mit dem remineralisierenden Speichel nach der Fluoridierung zu kurz, um eine effektive Remineralisation zu erzeugen. Denn im zweiten vorliegenden Versuch ist bereits deutlich geworden, daß eine ausreichend lange Kontaktzeit von erodiertem Schmelz mit dem künstlichen Speichel notwendig ist, um eine effektive Remineralisation zu erzielen. Der zweite Versuch zeigt aber auch, daß Erosionen durch lokale Fluoridierungsmaßnahmen grundsätzlich beeinflußt werden können. Patienten mit Erosionen kann daher empfohlen werden, mit dem Zahnpasta-Speichel-Gemisch nach dem Zähneputzen den Mund gründlich durchzuspülen oder zusätzliche Fluoridspüllösungen anzuwenden. Die Zähne sollten allerdings nicht unmittelbar nach dem Verzehr erosiver Nahrungsmittel gebürstet werden. Es ist aber noch zu klären, wie lange Speichel vor dem Zähnebürsten auf säurebedingte Schmelzveränderungen wirken sollte, um einen effektiven Schutz vor oberflächlichem Härteverlust und gesteigerter Abrasion zu erzielen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
Hindemith

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