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Der Einfluss von Ultrafiltration und Peritonealdialyse auf proinflammatorische Zytokine während der kardiopulmonalen Bypassoperation bei Säuglingen und Kleinkindern

von Dr. Dincer Aktürk

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[1.] Da/Fragment 021 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-29 22:31:29 Hindemith
Da, Fragment, Gesichtet, Priesemann 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 4-32
Quelle: Priesemann 2001
Seite(n): 24, Zeilen: 1ff
4.1.2.2 Kardiotechnik

Der Kreislauf der Herz-Lungen-Maschine bestand aus folgenden Teilen:

  • ein Microporous Polypropylene Membrane Oxygenator, ausgewählt je nach Größe des Patienten und den gewünschten Flussraten (D-902, Dideco/Sorin, Modena, Italien)
  • ein arterieller Filter (D736, Porengröße 40 μm, Dideco, Modena, Italien)
  • eine arterielle non-pulsatile Rollerpumpe (Stöckert, München, Deutschland) mit Silicon-Schläuchen
  • Schlauchsysteme aus medizinischem Polyvinylchlorid.

Die Füllung der Herz-Lungen-Maschine vor dem Anschluss an die großen Gefäße des Patienten, Priming genannt, wurde mit einem Primingvolumen von 380 ml durchgeführt. Dieses bestand aus 250 ml Albumin (20%), 75 ml Albumin (5%), Mannitol (20%; 3 ml/kg) und Aprotinin (Trasylol®, Bayer Vital, Leverkusen, Deutschland; 3 ml/kg). Um einen kalkulierten Hämatokrit von 15% zu erhalten, wurden 100 ml Erythrozytenkonzentrat dazugegeben. Falls notwendig, wurde mit Natriumbikarbonat (8,4%) abgepuffert. Die Gerinnung wurde durch eine Gabe von Heparin als Bolus auf eine aktivierte Gerinnungszeit von länger als 480 Sekunden gesenkt. Der kolloidosmotische Druck wurde mit einem Onkometer (923, BMT, Deutschland) gemessen und sollte sich bei 15 bis 40 mmHg aufhalten.

Nach der Narkoseeinleitung wurde der Thorax eröffnet und das Herz freipräpariert. Dann konnten die Kanülen des kardiopulmonalen Bypasses in die Hohlvenen und die Aorta gelegt und die Herz-Lungen-Maschine angefahren werden. In den ersten 15-20 Minuten wurde die Körpertemperatur des Säuglings auf das für die Operation vorgesehene Niveau gesenkt. Der arterielle Kohlendioxid-Druck wurde während des hypothermen kardiopulmonalen Bypasses bei 35-45 mmHg gehalten.

Nachdem die Aorta abgeklemmt worden war, konnte mit der Kardioplegie begonnen werden, welche einen künstlich induzierten reversiblen Herzstillstand hervorruft, um den chirurgischen Eingriff am offenen Herzen mit einem möglichst übersichtlichen Operationsfeld zu ermöglichen.

3.1.2.2 Kardiotechnik

Der Kreislauf der Herz-Lungen-Maschine bestand aus folgenden Teilen:

  • ein Microporous Polypropylene Membrane Oxygenator, ausgewählt je nach Größe des Patienten und den gewünschten Flußraten (Safe Micro, Polystan, Vaerlose, Dänemark; Lilliput D-701, D-902, Dideco/Sorin, Mirandola, Italien),
  • ein arterieller Filter (D 736, 40 μm; Dideco, Mirandola, Italien),
  • eine arterielle nonpulsatile Rollerpumpe (Stöckert, München, Deutschland) mit Silicon-Schläuchen,
  • Schlauchsysteme aus medizinischem Polyvinylchlorid.

Die Füllung der Herz-Lungen-Maschine vor dem Anschluß an die großen Gefäße des Patienten, Priming genannt, wurde mit einem Primingvolumen von 350 – 550 ml durchgeführt. Dieses bestand aus isotoner Elektrolytlösung und wurde teilweise durch 120 ml humane Plasmakonserve und durch 50 ml Albumin (20 %) ersetzt. Um einen kalkulierten Hämatokrit von 15 % zu erhalten, wurden 100 - 300 ml Erythrozytenkonzentrat dazugegeben. Wenn notwendig, wurde mit Natriumbikarbonat (8,4 %) abgepuffert. Bei einem Patienten im Alter von 9,2 Monaten mit höherem Hämatokrit wurde das Priming ohne Spenderblut durchgeführt. Die Gerinnung wurde durch eine Gabe von Heparin als Bolus auf eine aktivierte Gerinnungszeit von länger als 480s gesenkt. Vor Beginn des Bypasses erfolgte eine Filterung (R3802, 0,2 μm; Pall Biomedical, Dreieich, Deutschland).

Nach der Narkoseeinleitung wurde der Thorax eröffnet und das Herz freipräpariert. Dann konnten die Kanülen des kardiopulmonalen Bypasses in die Hohlvenen und die Aorta gelegt und die Herz- Lungen-Maschine angefahren werden. In den ersten 15 - 20 Minuten wurde die Körpertemperatur des Kindes auf das für die Operation vorgesehene Niveau abgesenkt. Der arterielle Kohlendioxiddruck wurde während des hypothermen kardiopulmonalen Bypasses bei 35 - 45 mmHg gehalten.

Nachdem die Aorta abgeklemmt worden war, konnte mit der Kardioplegie begonnen werden. Die Kardioplegie ist ein künstlich induzierter reversibler Herzstillstand, um den chirurgischen Eingriff am offenen Herzen mit einem möglichst übersichtlichen Operationsfeld zu ermöglichen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Auch wenn es sich hier um eine technische Beschreibung handelt, die zudem an die Gegebenheiten der vorliegenden Untersuchung angepasst wurde, so sind doch umfangreiche Textbausteine ohne Quellenangabe übernommen.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20140329223217

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