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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1-13, 16-28
Quelle: Priesemann 2001
Seite(n): 24, 25, Zeilen: 24: 28-32 - 25: 1-4, 6-19, 22
[Hypothermie bietet durch einen verminderten] Verbrauch von Sauerstoff eine Möglichkeit zum Schutz des Myokards vor ischämischen Schaden, wie Bigelow et al. 1950 erstmals erkannten [16]. Melrose et al. induzierten mittels einer Injektion von Kalium einen elektromechanischen Herzstillstand, der die Operation an einem nicht schlagenden Herzen ermöglichte [82]. Unter Hypothermie und/oder unter Verwendung verschiedener myokardprotektiver Lösungen kann die, bei normaler Körpertemperatur sehr kurze, tolerierbare Ischämiezeit wesentlich verlängert werden [8]. Für die Kardioplegie wurde Buckberg’s Kardioplegielösung (Köhler Chemie GmbH, Alsbach-Hähnlein, Deutschland) verwendet, die anfänglich mit einem Fluss von 35 ml/min/kg infundiert wurden. Danach konnte mit der eigentlichen Operation am offenen Herzen begonnen werden. Die kolloidale Kardioplegielösung wurde während der Operation alle 20 Minuten mit einer Menge von 10ml/kg reinfundiert. Bei zwei Patienten wurde der kardiopulmonale Bypass ohne Abklemmung der Aorta durchgeführt. [Während des Bypass lag der Blutfluss routinemäßig bei 3 L/min/m². Der Blutfluss wurde anhand der Blutgasanalysen geregelt.]

Die systemische Wiedererwärmung auf physiologische Werte wurde kurz vor der Öffnung der Aorta begonnen. Nach der Öffnung der Aorta wurde der Körper weiter erwärmt, das Herz perfundiert und begann wieder zu schlagen. Traten keine Komplikationen auf, die den weiteren Betrieb der Herz-Lungen-Maschine erfordert hätten bzw. wurden diese überwunden, konnte von der Herz-Lungen-Maschine abgegangen werden.

Nach Beendigung des kardiopulmonalen Bypasses wurde die modifizierte Ultrafiltration gemäß der Methode von Naik und Elliott durchgeführt, um die Zusammensetzung des Blutes wieder zu normalisieren und Ödemen vorzubeugen [46]. Dabei wurde die Aortenkanüle noch in situ belassen und das Blut aus der Aorta durch einen Hämokonzentrator (DHF 02, Dideco, Modena, Italien) konzentriert und oxygeniert in den rechten Vorhof infundiert (Abb. 2). Die letzte Phase der Operation diente der Blutstillung und dem Verschluss des Thorax.


8. Amrani, M., M. H. Yacoub, and D. Royston. [1999]. Myocardial protection for cardiac surgery: classical views and new trends. Int Anesthesiol Clin 37:39-53.

16. Bigelow, W. G. [1958]. Hypothermia. Surgery 43:683-7.

46. Elliott, M. J., and J. R. Hamilton. [1990]. Perfusion for paediatric open-heart surgery. Perfusion 5:1-8.

82. Melrose, D. G., B. Dreyer, H. H. Bentall, and J. B. Baker. [1955]. Elective cardiac arrest. Lancet 269:21-2.

Hypothermie bietet durch einen verminderten Verbrauch von Sauerstoff eine Möglichkeit zum Schutz des Myokards vor ischämischen Schaden, wie Bigelow et al. 1950 erstmals erkannten [119]. Melrose et al. induzierten mittels einer Injektion von Kalium einen elektromechanischen Herzstillstand, der die Operation an einem nicht schlagenden Herzen ermöglichte [120]. Unter Hypothermie und/oder unter Verwendung verschiedener myokardprotektiver Lösungen kann die,

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bei normaler Körpertemperatur sehr kurze, tolerierbare Ischämiezeit wesentlich verlängert werden [121].

Für die Kardioplegie wurden 100 ml Kardioplegielösung (Cardioplegin-N von Köhler Chemie, Alsbach-Hähnlein, Deutschland)[, Mg-Aspartate-Procain-Lösung (Kirsch) sowie nachfolgend Hamburg-Eppendorf Kolloidale Lösung (Fresenius, Bad Homburg, Deutschland) mit Magnesium und Procain als kardioplegisch wirksame Agenzien] infundiert. Danach konnte mit der eigentlichen Operation am offenen Herzen begonnen werden. Die kolloidale Kardioplegielösung wurde während der Operation alle 20 - 30 min reinfundiert. Bei drei Patienten wurde der kardiopulmonale Bypass ohne Abklemmung der Aorta durchgeführt.

Die systemische Wiedererwärmung auf physiologische Werte wurde kurz vor der Öffnung der Aorta begonnen. Nach der Öffnung der Aorta wurde der Körper weiter erwärmt. Das Herz wurde wieder perfundiert und begann zu schlagen. Traten keine Komplikationen auf, die den weiteren Betrieb der Herz-Lungen-Maschine erfordert hätten bzw. wurden diese überwunden, konnte von der Herz-Lungen-Maschine abgegangen werden.

Nach Beendigung des kardiopulmonalen Bypasses wurde die modifizierte Ultrafiltration gemäß der Methode von Naik und Elliott durchgeführt, um die Zusammensetzung des Blutes wieder zu normalisieren und Ödemen vorzubeugen [122]. Dabei wurde die Aortenkanüle noch in situ belassen und das Blut aus der Aorta durch einen Hämokonzentrator (DHF 02, Dideco, Italien) konzentriert und oxygeniert in den rechten Vorhof infundiert. [Um eine ungewollte Temperatursenkung besonders bei Neugeborenen und kleinen Kindern zu verhindern, wurde das Blut in einem “Hot-Line” Transfusionskatheter (Smith Industries, Rockland, USA) erwärmt und perfundiert.] Die letzte Phase der Operation diente der Blutstillung und dem Verschluß des Thorax.


119. Bigelow, WG, Lindsay WK, Greenwood WF. Hypothermia. It's possible role in cardiac surgery. Annals of Surgery 1950, 132, 849-866.

120. Melrose, DG, Dieger DB, Bentall HH, Belzer FO. Elective cardiac arrest: preliminary communications. Lancet 1955, 2, 21-22.

121. Amrani, M, Yacoub MH, Royston D. Myocardial protection for cardiac surgery: classical views and new trends. Int Anesthesiol Clin 1999, 37, 39-53.

122. Elliott, MJ, Hamilton JR. Perfusion for paediatric open-heart surgery. Perfusion 1990, 5, 1- 8.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Auch die 4 Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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