Fandom

VroniPlag Wiki

Db/013

< Db

31.373Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Die außenpolitische Stellung der Türkei im Nahen und Mittleren Osten, besonders nach dem Kalten Krieg bis Ende 1999, Kontinuität oder Wandel?

von Dr. Derya Biyikli

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Db/Fragment 013 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-27 21:15:30 Schumann
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Steinbach 1996

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: (24-26), 26-42
Quelle: Steinbach 1996
Seite(n): 30, Zeilen: 7-8, 10-14, 16-23, 26-36
„Das osmanische Reich war diplomatisch-politisch eher eine europäische als eine asiatische Macht“, sagte Steinbach. Die Hohe Pforte wurde immer mehr ein Partner europäische Diplomatie. Die Osmanen standen nach der gescheiterten Belagerung von Wien in einer dauernden Folge von kriegerischen und diplomatischen Kontakten mit dem Habsburgischem Reich. Am nachdrücklichsten wurde die Anerkennung des Osmanischen Reiches als Machtfaktor in Europa in jenem Vertrag bekundet, den Frankreich und die Hohe Pforte 1536 abgeschlossen haben und der in der europäischen historischen Literatur als „Kapitulationen“ bezeichnet wurde. Darin wurden Fragen des Handels, der Rechtsprechung über Franzosen auf osmanischem Territorium, der konsularischen Vertretung von Franzosen bei der Hohen Pforte sowie der Behandlung von Kriegsgefangenen geklärt. Später wurde das osmanische Reich zum Spielball europäischer Mächte und ähnliche Verträge wurden zu einem Instrument, um die Souveränität und innere Stabilität des Osmanischen Reiches zu unterminieren. Sie wurden Ausdruck immer neuer „Kapitulationen“ des einst so mächtigen Reiches vor dem Willen der immer überlegeneren europäischen Mächte.44

Das Ende der Ära Süleymans des Prächtigen markierte jedoch den Wendepunkt in der Geschichte des Osmanischen Reiches. Unter ihm hatte das Reich seine größte Prosperität und innere und äußere Stärke erreicht.


44 Vgl. Steinbach Udo: Die Türkei im 20. Jahrhundert, Schwieriger Partner Europas, Bergisch Gladbach, S. 30

Diplomatisch-politisch aber war das Reich des Sultans eher ein europäische als eine asiatische Macht. Die »Hohe Pforte« wurde immer mehr ein Partner europäischer Diplomatie. [...] Mit dem zunehmend mächtiger werdenden Habsburgischen Reich standen die Osmanen nach der gescheiterten Belagerung von Wien in einer dauernden Folge von kriegerischen und diplomatischen Kontakten. [...]

Am nachdrücklichsten aber wurde die Anerkennung des Osmanischen Reiches als Machtfaktor in Europa in jenem Vertrag bekundet, den Frankreich und die Hohe Pforte 1536 abschlossen und der in der europäischen historischen Literatur als »Kapitulation« bezeichnet wird. Seine »Kapitel« regelten Fragen des Handels, der Rechtsprechung über Franzosen auf osmanischem Territorium, der konsularischen Vertretung von Franzosen bei der Hohen Pforte sowie der Behandlung von Kriegsgefangenen. [...] In späteren Zeiten freilich, als das Reich kaum mehr war als ein Spielball europäischer Mächte, wurden ähnliche »Verträge« zu einem Instrument, die Souveränität und innere Stabilität des Osmanischen Reiches zu unterminieren. Sie wurden Ausdruck immer neuer »Kapitulationen« des einst so mächtigen Reiches vor dem Willen der immer überlegeneren europäischen Mächte.

Das Ende der Ära Süleymans des Prächtigen markierte zugleich den Wendepunkt in der Geschichte des Osmanischen Reiches. Unter ihm hatte es seine größte Prosperität und innere Stabilität erreicht.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Zunächst erfolgt noch ein ordentliches Zitat - das nicht in die Zählung aufgenommen wurde - danach aber finden sich weiter wortwörtlich übereinstimmende Texte aus Steinbach (1996).

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20131227211805

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki