Fandom

VroniPlag Wiki

Db/020

< Db

31.268Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Die außenpolitische Stellung der Türkei im Nahen und Mittleren Osten, besonders nach dem Kalten Krieg bis Ende 1999, Kontinuität oder Wandel?

von Dr. Derya Biyikli

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Db/Fragment 020 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-25 22:15:35 Guckar
BauernOpfer, Buhbe 1996, Db, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1-10
Quelle: Buhbe 1996
Seite(n): 35, Zeilen: 20-32
Kriegsreparaturen wurden nicht verlangt. Nur Nichtmuslime, insbesondere Armenier, Griechen und Juden, wurden als Minderheiten erwähnt und mit gewissen Schutzrechten ausgestattet. Es wurde kein internationales Kontrollgremium für Minderheitenfragen geschaffen. Alle Ausländer unterlagen uneingeschränkt türkischer Jurisdiktion. Hinsichtlich der verbliebenen griechisch-orthodoxen Einwohner im neuen Staatsgebiet (außer Istanbul) und der Türken außerhalb desselben (nicht aber Thrakien und Bulgarien) wurde ein Bevölkerungsaustausch vereinbart - übrigens die erste in einem völkerrechtlichen Vertrag vereinbarte Zwangsumsiedlung.77 Die „Große Nationalversammlung“ (TBMM) ratifizierte den Vertrag Ende August 1923. Am 1. Oktober 1923 verließ die letzte Besatzungstruppe Istanbul.

77 Vgl. Buhbe Matthes: Türkei- Politik und Zeitgeschichte, Studien zu Politik und Gesellschaft des Vorderen Orients, Opladen 1996, S. 35

Kriegsreparaturen wurden nicht verlangt. Nur Nichtmuslime, insbesondere Armenier, Griechen und Juden, wurden als Minderheiten erwähnt und mit gewissen Schutzrechten ausgestattet. Es wurde kein internationales Kontrollgremium für Minderheitenfragen geschaffen. Alle Ausländer unterlagen uneingeschränkt der türkischen Jurisdiktion. Hinsichtlich der verbliebenen griechisch-orthodoxen Einwohner im neuen Staatsgebiet (außer Istanbul) und der Türken außerhalb desselben (nicht aber Thrakien und Bulgarien) wurde ein Bevölkerungsaustausch vereinbart, übrigens die erste in einem völkerrechtlichen Vertrag vereinbarte Zwangsumsiedlung.

Die Große Nationalversammlung ratifizierte den Vertrag Ende August 1923. Am 1. Oktober 1923 verließen die letzten Besatzungstruppen Istanbul.

Anmerkungen

Art und Umfang der weitgehend wörtlichen Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20131125221548

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki