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Die außenpolitische Stellung der Türkei im Nahen und Mittleren Osten, besonders nach dem Kalten Krieg bis Ende 1999, Kontinuität oder Wandel?

von Dr. Derya Biyikli

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Db/Fragment 024 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-25 21:31:48 Guckar
Akkaya et al. 1998, Db, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1-2
Quelle: Akkaya et al. 1998
Seite(n): 9, Zeilen: 11-12
Am 21. Juni 1934 wurde jede Person bzw. Familie verpflichtet, neben dem Vornamen nach europäischem Vorbild noch einen Familiennamen zu führen. - am 21. Juni 1934 wurde jede Person bzw. Familie verpflichtet, neben dem Vornamen noch einen Familiennamen zu führen;
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Folgt im Original unmittelbar auf die in Db/Fragment 023 37 wiedergegebene Passage.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

[2.] Db/Fragment 024 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-18 00:39:47 Schumann
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Steinbach 1996

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 2-21
Quelle: Steinbach 1996
Seite(n): 75-76, Zeilen: 75:24-38 - 76:1-12
Bis zu dieser Reform besaß ein Türke nur einen einfachen Namen, der meist arabischen Ursprungs und mit dem Islam gekommen war: Ali, Hasan, Hüseyin, Ibrahim, Ayse, Fatma usw. Es gab auch iranische Namen, die über die persische Literatur in die Namensgebung Eingang gefunden hatten, wie etwa Ferhat, Rusen, Rüstem. Rein türkische Namen waren selten geworden: Orhan, Yasar, Dursun, Ertugrul, Demir. Ohne Nachnahmen [sic!] wäre der Aufbau der Verwaltung schwierig geworden, so im Postbetrieb, bei Behörden, in der Statistik. Daraufhin wurden Listen veröffentlich [sic] mit Familiennamen, die von turksprachigen Wurzeln abgeleitet waren, aus denen sich jeder Bürger der Türkischen Republik nach Belieben einen aussuchen konnte. Man konnte sich natürlich auch selbst einen Namen ausdenken. Weil sich viele bei der Namenswahl kein großes Kopfzerbrechen bereiteten, gibt es in türkischen Dörfern oder Provinzstädten viele gleichlautende Familiennamen, die aus der Empfehlungsliste entnommen worden waren. Öztürk (echter Türke), Kocatürk (großer Türke), Sentürk (lustiger Türke) usw. Intellektuelle oder Offiziere dachten sich schon eher neue Familiennamen aus. So nahm ein Schriftsteller z. B. den Namen Yazar (Schreibender) an, ein Arzt Cankurtaran (Lebensretter) und ein Beamter Yurdakul (Diener des Landes). Die große Türkische Nationalversammlung verlieh Mustafa Kemal nach Einführung des Familiennamens den Namen Atatürk (Vater der Türken) und würdigte damit dessen herausragende Verdienste um die türkische Nation.97

97 Vgl. Steinbach Udo: Die Türkei, …S. 76 und Vgl. Sen Faruk et all [sic], S. 9, so konnte sich jede einen Familiennamen aussuchen, es gibt lustigere Geschichten darüber wie sie diese Namen auswählten.

[Seite 75]

Bis zu dieser Reform besaß ein Türke nur einen einfachen Namen, der meist arabischen Ursprungs und mit dem Islam gekommen war: Ali, Hasan, Hüseyn, Ibrahim, [Kemal, Mustafa, Osman] usw. Es gab auch iranische, die über die persische Literatur in die türkische Namensgebung Eingang gefunden hatten, wie etwa: Ferhat, Rüstem, Ruşen usw. Rein türkische Namen waren selten geworden: Orhan, Yaşar, Dursun, Ertuğrul, Demir.

Das Fehlen von Nachnamen mußte sich beim Aufbau der Verwaltung hinderlich auswirken; so im Postbetrieb, bei Behörden oder in der Statistik. Deswegen veröffentlichte man Listen mit Familiennamen, die von turksprachigen Wurzeln abgeleitet waren und aus denen sich jeder Bürger der Türkischen Republik nach Belieben einen aussuchen konnte. Im übrigen war es auch gestattet, sich selbst einen Nachnamen auszudenken. Vielen Türken berei-

[Seite 76]

tete die Namenswahl kein großes Kopfzerbrechen, und so gibt es heute in türkischen Dörfern und Provinzstädten massenhaft gleichlautende Familiennamen, die den Empfehlungslisten entnommen waren: Öztürk (echter Türke), Kocatürk (großer Türke), Şentürk (lustiger Türke) usw. Intellektuelle wie Offiziere dachten sich da schon eher neue Familiennamen aus. So nahm ein Schriftsteller den Namen Yazar (Schreibender) an, ein Arzt nannte sich Yankurteran (Lebensretter), ein Flieger Uçanör (Fliegender) und ein Beamter Yurdakul (Diener des Landes). Ein Sondererlaß der Großen Türkischen Nationalversammlung verlieh 1934 Mustafa Kemal Pascha den Namen Atatürk (Vater der Türken) und würdigte damit dessen herausragende Verdienste um die türkische Nation.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Die inhaltliche Eigenleistung von Db besteht in der (teilweisen) Ersetzung der Vornamensbeispiele: an die Stelle von Kemal, Mustafa und Osman treten Ayse und Fatma.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Db/Fragment 024 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-25 21:35:50 Guckar
Adanir 1995, BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 29-39
Quelle: Adanir 1995
Seite(n): 45, 46, Zeilen: 45:10-23; 46:11-13
Der Schulbildung und dabei besonders dem Geschichtsunterricht kam große Bedeutung zu. Kemal Atatürk lag viel daran, Geschichtsauffassung und Geschichtskultur in der Türkei von Grund auf zu erneuern. Eine Historikerkommission wurde 1930 beauftragt ein neues Lehrbuch über die „Grundlinien der türkischen Geschichte“ zu verfassen. Das Ziel war, die große Nation, die jahrhundertlang [sic] verleumdet und deren großer Beitrag zu den frühesten Zivilisationen der Geschichte geleugnet wurde, an ihre ruhmreiche Vergangenheit zu erinnern. Im Jahre 1931 wurde die „Gesellschaft zum Studium der türkischen Geschichte“ (Türk Tarihi Tetkik Cemiyeti, später Türk Tarih Kurumu) gegründet.99

Diese kemalistische Geschichtskonstruktion fand ihr Pendant in einer neuen Sprachthese, der „Theorie der Sonnensprache“ (günes dil teorisi).


99 Vgl. Adanir Fikret: S. 45

[Seite 45]

Der Schulbildung und dabei besonders dem Geschichtsunterricht kam in diesem Rahmen große Bedeutung zu. Mustafa Kemal lag viel daran, Geschichtsauffassung und Geschichtskultur in der Türkei von Grund auf zu erneuern. Daher erhielt eine Historikerkommission 1930 den Auftrag, ein neues Lehrbuch über die »Grundlinien der türkischen Geschichte« zu verfassen. Das Ziel war, >die große türkische Nation, die jahrhundertelang verleumdet und deren großer Beitrag zu den frühesten Zivilisationen der Geschichte geleugnet wurde, an ihre ruhmreiche Vergangenheit zu erinnern.< Im Jahre 1931 wurde die »Gesellschaft zum Studium der türkischen Geschichte« gegründet, und der erste türkische Historikerkongreß, der 1932 zusammentraf, setzte sich mit verschiedenen Problemen der neuen »türkischen Geschichtsthese« auseinander.

[Seite 46]

Diese kemalistische Geschichtskonstruktion fand ihr Pendant in einer neuen Sprachthese, der >Theorie der Sonnensprache< (güneş dil teorisi).

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140121232638

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