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Db/111

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Die außenpolitische Stellung der Türkei im Nahen und Mittleren Osten, besonders nach dem Kalten Krieg bis Ende 1999, Kontinuität oder Wandel?

von Dr. Derya Biyikli

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Db/Fragment 111 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-25 21:36:21 Graf Isolan
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, Gürbey 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 13-23
Quelle: Gürbey 1998
Seite(n): 42, Zeilen: li. Sp. 15-39
Die militärische Option, die von Armee- und Staatsführung gemeinsam verfolgt wurde, gründete sich auf konstante Wahrnehmung und Beurteilungen. Zu nennen war die Perzeption des Kurdenkonfliktes als eine Bedrohung für die nationale und kulturelle Einheit. Die Bedrohungsvorstellung geteilt zu werden, hat eine historische Dimension und resultiert aus dem Trauma der Zersplitterung des Osmanischen Reiches. Diese „Phobie“ beherrscht Militär und Politik. Eine weitere Konstante ist die Reduzierung des Kurdenkonflikts entweder auf ein „Terrorismusproblem“ oder ein „sozioökonomisches“ Problem oder dessen Verknüpfung. So werden Lösungen unter Beibehaltung der konsequenten Bekämpfung der PKK in der Aktivierung von wirtschaftlichen Aufbauprogrammen gesucht. Der Konflikt wird im Sinne einer ethnischen Minderheitenfrage oder nationalen Frage abgelehnt.618

618 Vgl. Gülistan Gürbey: Wandel in der Kurdenpolitik? Die Türkei zwischen Dogma und Liberalisierung, in: Internationale Politik, 1/1998, S. 42

Die militärische Option, die von Armee- und Staatsführung gemeinsam verfolgt wird, gründet sich auf konstante Wahrnehmungen und Beurteilungen. Zu nennen ist die Perzeption des Kurdenkonflikts als eine Bedrohung für die nationale und kulturelle Einheit. Die Bedrohungsvorstellung, geteilt zu werden, hat eine historische Dimension und resultiert aus dem Trauma der Zersplitterung des Osmanischen Reiches. Diese „Phobie“ beherrscht Militär und Politik. Eine weitere Konstante ist die Reduzierung des Kurdenkonflikts entweder auf ein „Terrorismusproblem“ oder ein „sozioökonomisches“ Problem oder dessen Verknüpfung. So werden Lösungen unter Beibehaltung der konsequenten Bekämpfung der PKK in der Aktivierung von wirtschaftlichen Aufbauprogrammen gesucht. Der Konflikt wird im Sinne einer ethnischen Minderheitenfrage oder nationalen Frage abgelehnt.
Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Schumann) Klgn


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20131125213717

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