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Die außenpolitische Stellung der Türkei im Nahen und Mittleren Osten, besonders nach dem Kalten Krieg bis Ende 1999, Kontinuität oder Wandel?

von Dr. Derya Biyikli

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Db/Fragment 114 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-23 16:56:16 Schumann
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, Kramer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 5-9, 103-107
Quelle: Kramer 1997
Seite(n): 74, Zeilen: 1-6, 101-107
[Trotz dieses Beispieles konnte davon keine Rede sein, stellte Kramer fest, dass eine verbreitete Bereitschaft zum Volksaufstand vorhanden wäre: Eine kurdische Intifada gab es trotz gegenteiliger PKK-Propaganda nicht.631] Dies scheint auch Öcalan erkannt zu haben, der in letzter Zeit immer öfter erklärt, dass das Ziel der PKK nicht mehr in der Abspaltung der Kurdenregion vom türkischen Staat bestehe, sondern in der Erkämpfung der politischen Autonomie innerhalb der Türkei. Er verwies in diesem Zusammenhang dann auf das baskische Modell oder sprach allgemein von Föderalismus. 632

631 Alle Umfragen unter der kurdischen Bevölkerung zeigen konstant, dass diese die PKK mehrheitlich nicht als ihren Repräsentanten ansieht und mehrheitlich auch die separatistischen Ziele nicht teilt. Doch hat diese [sic] Untersuchung auch gezeigt, dass es bei den Bewohnern der kurdischen Provinzen ein eigenständiges Identitätsbewusstsein und das Verlangen gibt, diese im Rahmen des türkischen Staatsverbandes auch Ausdruck verleihen zu können. [In: Erbil [sic] Dogu [sic], TOBB-Bericht, auf den Bericht wird unter Punkt 4.2. auch eingegangen.]

632 Vgl. Kramer Heinz: Die Türkei in der sicherheitspolitischen Herausforderung nach dem Ende des Kalten Krieges, S. 74, in: Trummer Peter / Fleischer Sabien/ [sic] Pühs Wolfgang (Hrsg.): Die Lage im östlichen Mittelmeerraum als Aspekt deutscher Sicherheitspolitik, Baden Baden [sic] 1997

[Trotz der massiven Folgewirkungen des türkischen Militäreinsatzes für die kurdische Zivilbevölkerung kann keine Rede davon sein, daß eine verbreitete Bereitschaft zum Volksaufstand vorhanden wäre: Eine kurdische Intifada gibt es trotz gegenteiliger PKK-Propaganda nicht.1] Dies scheint auch Öcalan erkannt zu haben, der in letzter Zeit immer öfter erklärt, daß das Ziel der PKK nicht mehr in der Abspaltung der Kurdenregion vom türkischen Staat bestehe, sondern in der Erkämpfung der politischen Autonomie innerhalb der Türkei: Er verweist in diesem Zusammenhang dann auf das baskische Modell oder spricht allgemein von Föderalismus.2

1 Alle Umfragen unter der kurdischen Bevölkerung zeigen konstant, daß diese die PKK mehrheitlich nicht als ihren Repräsentanten ansieht und mehrheitlich auch die separatistischen Ziele nicht teilt. Doch hat die ”prominenteste” dieser Untersuchungen, die im Sommer 1995 auf Veranlassung der türkischen Kammerunion unter der Leitung von Prof. Dogu [sic] Ergil durchgeführt wurde, auch gezeigt, daß es bei den Bewohnern der kurdischen Provinzen ein eigenständiges Identitätsbewußtsein und das Verlangen gibt, diesem im Rahmen des türkischen Staatsverbandes auch Ausdruck verleihen zu können. [Vgl. Briefing (Ankara), 1052 (7. August 1995), S. 6/7, und 1053 (14. August 1995), S. 6-8.]

[2 Vgl. zum Beispiel das Interview mit Öcalan in: Die Zeit, 5. April 1996, S. 7, oder in der Süddeutschen Zeitung, 31. März 1996, S. 9. Es kann jedoch nicht beurteilt werden, wie ernsthaft diese Äußerungen gemeint sind, da der türkische Staat sich strikt weigert, mit der PKK oder ihr nahe stehender [sic] Gruppen in einen politischen Dialog einzutreten. In der politischen öffentlichen Meinung der Türkei herrscht die Ansicht vor, daß es zwischen Separatismus und Föderalismus à la PKK keinen faktischen Unterschied gebe.]

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht.

Der in eckige Klammern gesetzte Text am Anfang des Fragments dient lediglich zur Verdeutlichung des Kontextes und wird nicht als unzulässige Übernahme gewertet, da die Verf. ausdrücklich von einer Feststellung Kramers spricht.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[2.] Db/Fragment 114 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-23 17:12:06 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, Kramer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 29-32, 118-120
Quelle: Kramer 1997
Seite(n): 74, Zeilen: 74:7-9, 13-14; 75:101-102
Der türkische Staat hat mit diesen Maßnahmen versucht, die Lage in den unter Sonderrecht stehenden Provinzen635 weitgehend unter Kontrolle zubringen, [sic] sah sich allerdings außerstande, die PKK militärisch entscheidend zu besiegen. Hinzu kam, dass die Zivilbevölkerung darunter sehr gelitten hat.

635 in elf Provinzen im Südosten [( Diyarbakir, Hakkari, Siirt, Sirnak, Tunceli, Batman, Bingöl, Bitlis, Mardin, Mus)] waren [sic] Ausnahmezustand verhängt sowie der [sic] im sogenannten Anti-Terror gesetzt [sic] enthaltenen Strafdrohungen [sic] für Journalisten und Herausgeber. [sic]

[Seite 74]

Der türkische Staat hat die Lage in den unter Sonderrecht stehenden Provinzen weitgehend unter Kontrolle, sieht sich allerdings außerstande, die PKK militärisch entscheidend zu besiegen. [...] Der erreichte Status quo, unter dem vorwiegend die Zivilbevölkerung leidet[, dürfte sich so kaum zugunsten der einen oder der anderen Seite nachhaltig verändern lassen].

[Seite 75]

[Erst die alleinige und übermäßige militärische Reaktion der türkischen Führung auf die Herausforderung durch die PKK hat Entwicklung begünstigt, die als faktische Separierung der kurdischen Provinzen vom Rest der Türkei bezeichnet werden muß.1]


1 Infolge des über zehn Provinzen im Südosten verhängten Ausnahmezustands sowie der im sogenannten Anti-Terror-Gesetz enthaltenen Strafandrohungen für Journalisten und Herausgeber [ist zum Beispiel eine freie Berichterstattung aus der türkischen Kurdenregion nicht möglich]. [...]

Anmerkungen

Keine Quellenangabe.

Bei der Übernahme des Textes in der Fußnote geht die Verfasserin so unsorgfältig vor, dass der resultierende Satz stark ungrammatisch wird. Die Namen der mit der Anzahl elf angegebenen zehn Provinzen ergänzt sie selbstständig.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140123171318

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