Fandom

VroniPlag Wiki

Db/128

< Db

31.268Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Die außenpolitische Stellung der Türkei im Nahen und Mittleren Osten, besonders nach dem Kalten Krieg bis Ende 1999, Kontinuität oder Wandel?

von Dr. Derya Biyikli

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Db/Fragment 128 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-07 21:15:35 Schumann
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, Heine 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 128, Zeilen: 1-4
Quelle: Heine 1992
Seite(n): 29, Zeilen: 24-29
[Nach dem Ende des iranisch-irakischen Kriegs wurde eine] Vielzahl von Jointventure-Projekten geplant, so für Raffinerien in Iskenderun und Basra, eine Eisenbahnstrecke bis Zakho, gemeinsame Elektrizitätsprojekte, um nur einige zu nennen. Der Ausbruch der zweiten Golfkrise hat die Verfolgung dieser und ähnlicher ökonomische [sic] Aktivitäten zum Erliegen gebracht. [„Angesichts des fortbestehenden Embargos gegen den Irak ist nicht abzusehen, wann und auf welchen Ebenen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern [sic] wieder aufgenommen werden.“ 697]

[697 Vgl. Heine Peter: Die Türkei und ihre Nachbarn: Der Irak, in: Zeitschrift für Türkei Studien 1/92, S. 29]

Nach dem Ende des iranisch-irakischen Krieges wurde eine Vielzahl von joint-venture-Projekten geplant, so für Raffinerien in Iskendrun [sic] und Basra, eine Eisenbahnstrecke bis Zakho, gemeinsame Elektrizitätsprojekte, um nur einige zu nennen. Der Ausbruch der Kuwait-Krise und des Zweiten Golfkrieges haben die Verfolgung dieser und ähnlicher ökonomischer Aktivitäten zum Erliegen gebracht. [Angesichts des fortbestehenden Embargos gegen den Irak ist nicht abzusehen, wann und auf welchen Ebenen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wieder aufgenommen werden.]
Anmerkungen

Den in Klammern gesetzten letzten Satz macht die Verf. (bis auf ein ausgelassenes Wort) korrekt als Zitat kenntlich. Unverständlich ist, warum sie dies bei den mehr oder weniger wörtlich übernommenen beiden vorhergehenden Sätzen, für die eine Quellenangabe fehlt, nicht ebenso handhabt.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[2.] Db/Fragment 128 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-25 21:41:45 Graf Isolan
Akkaya et al. 1998, BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 128, Zeilen: 21-39
Quelle: Akkaya et al. 1998
Seite(n): 123, 124, 125, Zeilen: 123:15-16.18-29; 124:28-33; 125:26-33
Eine große Bedeutung für die türkische Außenpolitik hat nach dem zweiten Golfkrieg der Irak gewonnen. Während des Golfkrieges rückte die Türkei von der traditionellen Politik der gutnachbarschaftlichen Beziehungen mit dem Irak ab und unterstützte bedingungslos die Politik der USA und das folgende Embargo. Die türkische Regierung erlaubte die Stationierung der Streitkräfte in Südostanatolien. Seit Januar 1997 ist die militärische Präsenz der UN-Truppen auf den Bereich der Luftwaffe beschränkt. Die bislang stationierten Armeen wurden nach dem entsprechen [sic] Beschluss des türkischen Parlaments abgezogen.699

Türkische Bemühungen führten schließlich zur Lockerung der Embargo-Bestimmungen; der Irak darf seit Dezember 1996 per Beschluss der Vereinten Nationen in begrenzter Menge wieder Erdöl über die Pipeline Kerkük-Yumurtalik exportieren. In der Türkei rechnet man mit Einnahmen von 1,1 Mrd. US-$ aus dem Öltransport.700

Die knapp zwei Millionen Turkmenen, die im Norden Iraks die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe nach den Kurden bilden und bislang sowohl von den UN als auch von der Türkei völlig vernachlässigt wurden, sind bei den Verhandlungen über eine Lösung des Konfliktes im Nordirak seit Mitte 1996 erstmals ein Bestandteil der türkischen Irakpolitik geworden. Die Turkmenen einer Allianz formiert [sic], die „Turkmenische Front“, die nunmehr in den Prozess der Stabilisierung des Irak miteinbezogen worden ist.701


699 Vgl. Sen Faruk/Akkaya Cigdem/Özbek Yasemin: Länderbericht Türkei, S. 123

700 Vgl. ebenda, S. 124

701 Vgl. ebenda, S. 125

[Seite 123]

Eine besonders große Bedeutung für die türkische Außenpolitik hat nach dem Golfkrieg der Irak gewonnen. [...] Während der Golfkrise 1990-91 rückte die Türkei von der traditionellen Politik der gutnachbarschaftlichen Beziehungen mit dem Irak ab und unterstützte bedingungslos die Interventionspolitik der USA und das folgende Embargo. Zudem ermöglichte sie den UN die Stationierung ihrer Streitkräfte in Südostanatolien, die die Sicherheit der im Nordirak errichteten Schutzzone gewährleisten sollten. Die türkische Regierung erlaubte dies trotz zunehmender Kritik der Opposition und der Bevölkerung bis zum 31. Dezember 1996. Seit Januar 1997 ist die militärische Präsenz der UN-Truppen auf den Bereich der Luftwaffe beschränkt. Die bislang stationierten Armeen, auch die schnellen Eingreiftruppen, wurden nach dem entsprechenden Beschluß des türkischen Parlaments abgezogen.

[Seite 124]

Ihre diplomatischen Bemühungen führten schließlich zur Lockerung der Embargo-Bestimmungen; der Irak darf seit Dezember 1996 per Beschluß der Vereinten Nationen in begrenzter Menge wieder Erdöl über die Pipeline Kerkuk-Yumurtalık exportieren. In der Türkei rechnet man für 1997 mit Einnahmen von 1,1 Mrd. US-$ aus dem Öltransport.

[Seite 125]

Die knapp zwei Mio. Turkmenen, die im Norden Iraks die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe nach den Kurden bilden und bislang sowohl von der UN als auch von der Türkei völlig vernachlässigt wurden, sind bei den Verhandlungen über eine Lösung des Konfliktes im Nordirak seit Mitte 1996 erstmals ein Bestandteil der türkischen Irakpolitik geworden. Die Turkmenen hatten im letzten Jahr eine Allianz formiert, die „Turkmenische Front“, die nunmehr in den Prozeß der Stabilisierung des Irak miteinbezogen worden ist.

Anmerkungen

Pures Patchwork - Art und Umfang der Übernahmen werden nicht gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Db/Fragment 128 40 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-25 22:21:56 WiseWoman
Akkaya und Aver 2004, BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 128, Zeilen: 40-42
Quelle: Akkaya und Aver 2004
Seite(n): 71, Zeilen: 27-29
Der Versuch der Kurden, die ölreiche Provinz Kirkuk dem kurdischen Autonomiegebiet anzugliedern, stößt demnach auf den Widerstand der Turkmenen und Araber. Dieser Versuch wird auch in der Türkei mit Misstrauen beobachtet. Der Versuch der Kurden, die ölreiche Provinz dem kurdischen Autonomiegebiet anzugliedern, stößt demnach auf den Widerstand der Turkmenen und Araber. Dieser Versuch wird auch in der Türkei mit Misstrauen beobachtet.
Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

In Db/Fragment_129_02 wird die hier begonnene Übernahme nahtlos fortgesetzt. Dort findet sich dann auch eine Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140122001618

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki