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Die außenpolitische Stellung der Türkei im Nahen und Mittleren Osten, besonders nach dem Kalten Krieg bis Ende 1999, Kontinuität oder Wandel?

von Dr. Derya Biyikli

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Db/Fragment 180 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-15 22:45:50 Schumann
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, Gürbey 1998b, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 1-4, 10-15, 101-103
Quelle: Gürbey 1998b
Seite(n): 356, 357, Zeilen: 356:23-28, 38, 357:1-2, 8-9, 111-113, 114
- Es wird nicht zugelassen, dass Militante der PKK aus dem Ausland nach Syrien einreisen.

- Die PKK-Lager stellen ab sofort ihre Tätigkeit ein und deren Wiederaufnahme wird ihnen keinesfalls erlaubt.

[...] Die Entschlossenheit der Türkei habe Syrien in die Knie gezwungen, lautete das Fazit der Presse. 1007

Es wurden zahlreiche PKK-Mitglieder von Syrien festgenommen und vor Gericht gestellt: der türkischen Seite wurde eine Liste dieser Personen übergeben. Außerdem hat Syrien die PKK als eine terroristische Organisation eingestuft und die Tätigkeit der PKK und aller ihrer Nebenorganisationen in Syrien verboten. 1008


1007 Das Abkommen wird zwar als Triumph der türkischen Diplomatie gefeiert. Doch die meisten Kommentatoren weisen darauf hin, das [sic] Damaskus und früher [sic] bereits ähnliche Papiere unterzeichnet hatten. Siehe Milliyet 22.10.1998; Hürriyet 22.10.1998

1008 Vgl. Gürbey Gülistan: Die türkisch-syrische Krise: Nur eine Kriegsdrohung? in: Südosteuropa-Mitteilungen, 1998/Nr.4, 38. Jahrgang, S. 356 f.

[Seite 356]

– Es wird nicht zugelassen, daß Militante der PKK aus dem Ausland nach Syrien einreisen.

– Die PKK-Lager stellen ab sofort ihre Tätigkeit ein und die Wiederaufnahme der Tätigkeit wird ihnen keinesfalls erlaubt.

Zahlreiche PKK-Mitglieder wurden von Syrien festgenommen und vor Gericht gestellt. Eine Liste dieser Personen wurde von Syrien der türkischen Seite übergeben.

[...]

[...] Außerdem hat Syrien die PKK als

[Seite 357]

eine terroristische Organisation eingestuft und die Tätigkeit der PKK und aller ihrer Nebenorganisationen in Syrien verboten. [...] Die Entschlossenheit der Türkei habe Syrien in die Knie gezwungen, lautet das Fazit der Presse.18


18 [...] Das Abkommen wird zwar als Triumph der türkischen Diplomatie gefeiert. Doch die meisten Kommentatoren weisen darauf hin, daß Damaskus und Ankara früher bereits ähnliche Papiere unterzeichnet hatten. [Damaskus verpflichtet sich, seine Unterstützung für die PKK einzustellen.] Siehe Milliyet, 22.10.1998; Hürriyet, 22.10.1998[; Sabah, 22.10.1998].

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite. Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet. Auch der Inhalt der Fn. 1007 wird mit übernommen.

Sichter
(Schumann), Stratumlucidum

[2.] Db/Fragment 180 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-27 07:10:19 WiseWoman
Akkaya et al. 1998, BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 20-31
Quelle: Akkaya et al. 1998
Seite(n): 126, Zeilen: 3-21
Historisch gesehen gab es seit dem osmanisch-persischen Krieg 1514 nie gute oder enge Beziehungen. Seit damals stehen die beiden Länder in der Region in einem Konkurrenzverhältnis zueinander. Obwohl die Türkei und der Iran mit dem Bagdad-Vertrag, dem Militärabkommen (1955), anschließend mit der ökonomischen1011, kulturellen und technischen Organisation CENTO (Central Treaty Organisation) Kooperationspolitik betrieben haben, ist das Konkurrenzverhältnis die Grundkonstante im Verhältnis beider Staaten zueinander geblieben. Eine Verschlechterung der Beziehungen war besonders nach der Machtergreifung Chomeinis zu beobachten. Chomeini war nach der islamischen Revolution darum bemüht, die islamische Revolution auch in die Türkei zu exportieren. Hinter den Attentaten1012 in den 80er und 90er Jahren auf verschiedene linksorientierte und liberale Journalisten in der Türkei wird der Iran vermutet. Andererseits ist der iranischen Führung ein Dorn im Auge, dass [ungefähr 600.000 Chomeini-Gegner oder frühere Anhänger des Schah-Regimes in die Türkei geflohen waren und zum Teil immer noch dort leben.1013]

1011 Am 1. Januar 1986 unterzeichneten beide Länder ein Handelsabkommen über 3 Mrd. $. Ferner wurde eine Kooperation im Bereich der Industrie (besonders Maschinenbau) vereinbart und ein Abkommen über den Lkw-Verkehr geschlossen. Iran versprach der Türkei 5 Mill. t. Erdöl zu einem günstigeren Preis zu überlassen, und die Türkei kündigte an, Iran 300 Mill. t. Stahl zu liefern. Vgl. AdG. 23. Januar 1986, S. 29545

1012 Ein Beispiel: Nach dem Mord an den bekannten Schriftsteller Ugur Mumcu am 24. Januar 1993, bezichtigte die Türkei Iran, anti-türkische, radikale Islamisten zu beherbergen und auszubilden. In: [Nahost-Jahrbuch 1993 und Olson Robert: Turkey ´s Relation with Iran, Syria, Israel and Russia, 1991-2000, Kentucky 2001, S. 21

1013 Vgl. Sen Faruk/Akkaya Cigdem/Özbek Yasemin: Länderbericht Türkei, S. 126]

Historisch gesehen gab es seit dem osmanisch-persischen Krieg 1514 nie gute oder enge Beziehungen. Seit damals stehen die beiden Länder in der Region in einem Konkurrenzverhältnis zueinander. Dies war auch während des Schah-Regimes festzustellen. Obwohl die Türkei und der Iran mit dem Bagdad-Vertrag, dem Militärabkommen, das 1955

zunächst zwischen dem Irak und der Türkei abgeschlossen, anschließend um Großbritannien, Pakistan und Iran erweitert und später zur ökonomischen, kulturellen und technischen Organisation Cento (Central Treaty Organization) umgewandelt wurde, eine auch von den USA unterstützte Kooperationspolitik betrieben, ist das Konkurrenzverhältnis die Grundkonstante im Verhältnis beider Staaten zueinander geblieben. Eine Verschlechterung der Beziehungen war besonders nach der Machtergreifung Chomeinis zu beobachten. Chomeini war nach der islamischen Revolution darum bemüht, diese auch in die Türkei zu exportieren. Hinter den Attentaten in den 80er und 90er Jahren auf verschiedene linksorientierte und liberale Journalisten in der Türkei wird der Iran vermutet. Der iranischen Führung wiederum ist ein Dorn im Auge, daß ungefähr 600000 Chomeini-Gegner oder frühere Anhänger des Schah-Regimes in die Türkei geflohen waren und zu einem Teil immer noch dort leben.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140115220914

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