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Die außenpolitische Stellung der Türkei im Nahen und Mittleren Osten, besonders nach dem Kalten Krieg bis Ende 1999, Kontinuität oder Wandel?

von Dr. Derya Biyikli

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Db/Fragment 181 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-27 00:09:22 Graf Isolan
Akkaya et al. 1998, BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 1-2, 4-11
Quelle: Akkaya et al. 1998
Seite(n): 125, 126, Zeilen: 125:35-39; 126:1-3.18-21
[Andererseits ist der iranischen Führung ein Dorn im Auge, dass] ungefähr 600.000 Chomeini-Gegner oder frühere Anhänger des Schah-Regimes in die Türkei geflohen waren und zum Teil immer noch dort leben.1013

Iran wurde von den türkischen Eliten oft kritisiert, der PKK Unterstützung zu gewähren, in dem sie der PKK erlauben ihre Basen auf iranischem Territorium einzurichten. Auch die Etablierung islamisch-fundamentalistischer Kräfte in der Türkei, besonders durch die starke Position der Wohlfahrtspartei, die Unterstützung der PKK und der islamischen Fundamentalisten durch den Iran seit 1994 sorgten in der türkischen Öffentlichkeit für eine ablehnende Einstellung gegenüber dem Iran.1014 Mit Ausnahme der Wohlfahrtspartei unter Führung Erbakans nehmen in der Türkei Nationalisten wie Konservativ-liberale und Sozialdemokraten eine distanzierte Haltung gegenüber dem Iran ein.1015


1013 Vgl. Sen Faruk/Akkaya Cigdem/Özbek Yasemin: Länderbericht Türkei, S. 126

1014 Vgl.: Olson Robert: Turkey´s Relation with Iran, Syria, Isrel [sic] and Russia, 1991-2000, Kentucky 2001, S. 23

1015 Vgl. Sen Faruk/Akkaya Cigdem/Özbek Yasemin: Länderbericht Türkei, S. 125

[Seite 125]

Die Etablierung islamisch-fundamentalistischer Kräfte in der Türkei, besonders durch die starke Position der Wohlfahrtspartei, die Unterstützung der PKK und der islamischen Fundamentalisten durch den Iran seit 1994 sorgen in der türkischen Öffentlichkeit für eine ablehnende Einstellung gegenüber dem Iran. Mit Ausnahme der Wohlfahrtspartei unter

[Seite 126]

Führung Erbakans nehmen in der Türkei Nationalisten wie Konservativ-Liberale und Sozialdemokraten eine distanzierte Haltung gegenüber dem Iran ein. [...] Der iranischen Führung wiederum ist ein Dorn im Auge, daß ungefähr 600000 Chomeini-Gegner oder frühere Anhänger des Schah-Regimes in die Türkei geflohen waren und zu einem Teil immer noch dort leben.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Db/Fragment 181 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-23 17:26:14 Schumann
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, Kramer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 12-17, 107-109
Quelle: Kramer 1997
Seite(n): 104, Zeilen: 5-11, 101-104
Die türkische Hauptbesorgnis richtete sich jedoch auf die vom Iran ausgehende ideologische Verunsicherung der türkischen Gesellschaft. Sicherheitskreise behaupteten immer wieder, Belege dafür zu haben, dass das fundamentalistische iranische Regime über die Verbreitung von Propaganda bis hin zur Ausbildung und Unterstützung islamitisch [sic] motivierter Gewaltorganisationen versuche [sic] die innere Ordnung der laizistischen Türkei zu destabilisieren.1016

1016 Ein ungewöhnlich deutliches Beispiel solcher Äußerungen war die Erklärung des stellvertretenden türkischen Generalstabchefs, Cevik Bir, auf dem Jahreskongress des American Turkish Council Anfang März 1996 in Washington, in der er Iran Islamismusexport und Regionalmachtambitionen unterstellte, Vgl. Kramer Heinz: Die Türkei in der sicherheitspolitischen Herausforderung nach dem Ende des Kalten Krieges, S. 104, in: Trummer Peter/Fleischer Sabine/Pühs Wolfgang (Hrsg.): Die Lage...

Die türkische Hauptbesorgnis richtet sich jedoch auf die vom Iran ausgehende ideologische Verunsicherung der türkischen Gesellschaft. Sicherheitskreise behaupten immer wieder, Belege dafür zu haben, daß das fundamentalistische iranische Regime versuche, über die Verbreitung von Propaganda bis hin zur Ausbildung und Unterstützung islamistisch motivierter Gewaltorganisationen die innere Ordnung der laizistischen Türkei zu destabilisieren.1

1 Ein ungewöhnlich deutliches Beispiel solcher Äußerungen war die Erklärung des stellvertretenden türkischen Generalstabschefs, Cevik Bir, auf dem Jahreskongreß des American Turkish Council Anfang März 1996 in Washington, in der er Iran Islamismusexport und Regionalmachtambitionen unterstellte; vgl. Turkish Probe, 170 (15. März 1996), S. 21/22.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[3.] Db/Fragment 181 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-03 19:34:00 Schumann
Akkaya et al. 1998, Db, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 21-29
Quelle: Akkaya et al. 1998
Seite(n): 127, Zeilen: 1-9
Neben der Konkurrenz zwischen der Türkei und dem Iran in Zentralasien zeigte sich diese auch im Kaukasus, insbesondere in Aserbeidschan. Während die Türkei im Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien, Aserbaidschan unterstützte, versuchte der Iran einer möglichen Machtverschiebung in der Region durch Unterstützung Armeniens entgegenzuwirken. Dabei richteten sich die iranischen Bemühungen nicht nur gegen die Türkei, sondern auch gegen den damaligen aserbaidschanischen Staatspräsidenten Elcibey, der die Errichtung eines Großaserbaidschan propagierte, das auch einen Teil des Nordiran umfassen sollte. Neben der Konkurrenz zwischen der Türkei und dem Iran in Zentralasien zeigte sich diese auch im Kaukasus, hier insbesondere in Aserbaidschan. Während die Türkei im Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien Aserbaidschan unterstützte, versuchte der Iran einer möglichen Machtverschiebung in der Region durch Unterstützung Armeniens entgegenzuwirken. Dabei richtete sich das iranische Bemühen nicht nur gegen die Türkei, sondern auch gegen den damaligen aserbaidschanischen Staatspräsidenten Elçibey, der die Errichtung eines Großaserbaidschan propagierte, das auch einen Teil des Nordiran umfassen sollte.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[4.] Db/Fragment 181 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-25 22:14:49 Guckar
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, Karaosmanoğlu 1993, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 29-31
Quelle: Karaosmanoğlu 1993
Seite(n): 431, Zeilen: 37-40
Im Nordiran an der Grenze zur unabhängigen Republik Aserbaidschan leben etwa 20 Millionen iranische Bürger aserbaidschanischer Herkunft. Iran fühlte sich durch die Möglichkeit der Vereinigung beider Regionen bedroht.1017

1017 Vgl. Karaosmanoglu Ali: Die neue Rolle der Türkei, in: Europa-Archiv, Folge 15/1993, S. 431

Im iranischen Aserbaidschan (im Norden Irans an der Grenze zur unabhängigen Republik Aserbaidschan) leben etwa 20 Millionen iranische Bürger aserbaidschanischer Herkunft. Iran fühlt sich durch die Möglichkeit der Vereinigung beider Regionen bedroht.
Anmerkungen

Fast vollständig wörtlich übereinstimmend; Art und Umfang der Übernahme bleiben dennoch ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20131127001128

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