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Die außenpolitische Stellung der Türkei im Nahen und Mittleren Osten, besonders nach dem Kalten Krieg bis Ende 1999, Kontinuität oder Wandel?

von Dr. Derya Biyikli

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Db/Fragment 189 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-02-16 00:39:06 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 189, Zeilen: 1-2
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 596, Zeilen: 20-23
[Während der] Regierungsperiode unter Necmettin Erbakan wurde die Unterzeichnung der Abkommen zwar kurzfristig blockiert bzw. verzögert; trotzdem kam dieses Abkommen zustande. Während der Regierungsperiode unter Necmettin Erbakan wurde die Unterzeichnung der Abkommen zwar kurzfristig blockiert bzw. verzögert. Verhindern konnte der Refah-Führer die Realisierung derselben aber nicht. Der Druck der türkischen Armee war viel zu stark.66

[66 Vgl. Neue Zürcher Zeitung, 9.4.1997.]

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite

Keine Quellenangabe.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[2.] Db/Fragment 189 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-29 00:05:25 Graf Isolan
Akkaya et al. 1998, BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 189, Zeilen: 9-13, 15-25
Quelle: Akkaya et al. 1998
Seite(n): 121-122, Zeilen: 121:28-40 - 122:1-7
Erbakan versuchte in seiner Zeit als Regierungschef von der Kooperation mit Israel abzuweichen. Aber sein Handlungsspielraum war doch eingeschränkt, da der Staatspräsident Demirel und die Oppositionsparteien eine enge Zusammenarbeit mit Israel sehr begrüßten. Das türkische Militär war der stärkste Befürworter einer Annäherungspolitik mit Israel. [...] Der Besuch von Generalstabchef [sic] Karadayi Ende Februar 1997 in Jerusalem unterstrich dies. Bei der Visite wurde er sowohl vom israelischen Staatspräsidenten Weizmann als auch von [sic] Ministerpräsidenten Netanjahu empfangen. Bei einer gemeinsamen Unterredung während der Visite des israelischen Außenministers David Levy im April 1997 in der Türkei erklärte Generalstabchef Karadayi, die guten Beziehungen zu Israel würden in Zukunft noch besser werden. Hintergrund dieser Annäherungspolitik war auf türkischer Seite sicher die Hoffnung, dass sich Israel im Falle eines Konfliktes mit Griechenland, Russland oder Armenien neutral oder sogar solidarisch mit der Türkei verhalten würde. Die Zusammenarbeit mit Israel im Nahen und Mittleren Osten bedeutete auch für die Militärmacht der Türkei in der Region, eine Stärkung der eigenen Position.1056

1055 Vgl. Franz Erhard: Türkei: Laizismus contra Islamismus in Gesellschaft und Politik, in: Südosteuropa-Mitteilungen, 1/1997, S. 16

1056 Vgl. Sen Faruk/ Akkaya Cigdem/Özbek Yasemin: Länderbericht Türkei, Darmstadt 1998, S. 122 und Dursunoglu Alptekin: Stratejik Ittifak, Türkiye-Israil Iliskilerinin Öyküsü, S. 88

[Seite 121]

Erbakan versuchte daher in seiner Zeit als Regierungschef von der Kooperation mit Israel abzuweichen. Sein Handlungsspielraum wurde jedoch zum einen durch den türkischen Staatspräsidenten Demirel eingeschränkt, der wie die Oppositionsparteien eine engere Zusammenarbeit mit Israel sehr begrüßt. Zum anderen war und ist das türkische Militär der stärkste Befürworter einer Annäherungspolitik. Dies unterstrich der Besuch Generalstabschefs Karadayi Ende Februar 1997 in Jerusalem. Bei der Visite wurde er sowohl vom israelischen Staatspräsidenten Weizmann als auch von Ministerpräsident Netanjahu empfangen. Während der Visite des israelischen Außenministers David Levy im April 1997 in der Türkei erklärte Karadayi nach einer gemeinsamen Unterredung, die guten Beziehungen zu Israel würden in Zukunft noch besser werden. Hintergrund dieser Annäherungs-

[Seite 122]

politik ist auf türkischer Seite sicher die Hoffnung, daß sich Israel im Falle eines Konfliktes mit Griechenland, Rußland oder Armenien neutral oder sogar solidarisch mit der Türkei verhält. Die Türkei unterstützt auch in eigenem Interesse den Friedensprozeß im Nahen Osten. Da sie derzeit zu mehreren Nachbarstaaten ein gespanntes Verhältnis hat, bedeutet die Annäherung an Israel, das wie die Türkei als wichtige Militärmacht in der Region gilt, eine Stärkung der eigenen Position.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Db/Fragment 189 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-28 17:37:11 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 189, Zeilen: 26-43, 105-108
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 596, 597, Zeilen: 596:24-28, 113-116; 597: 1-13, 101-104
Anfang Mai 1997 wurde eine sogenannte „gemeinsame Verteidigungsdoktrin“ abgeschlossen [sic] die eine enge Zusammenarbeit der Nachrichtendienste der beiden Staaten vorsieht. Im Mai 1997 gab die Armeeführung ihre neue Verteidigungsdoktrin bekannt, die die Bekämpfung islamisch-fundamentalistischer Kräfte in der Türkei als oberstes Ziel enthielten. [sic] Israel und die Türkei fühlten sich in gleicher Weise vom islamischen Fundamentalismus, aber auch von reaktionären und separatistischen Kräften bedroht, meinte der israelische Ministerpräsident Netanyahu. 1057 „Gemeinsame Feinde“ - namentlich der Iran1058 und Syrien1059 - wurden zur Kooperationstriebfeder. Die Reaktion auf die Kooperation aus der arabischen Welt war mehrheitlich ablehnend und besorgt.

Syrien bezeichnete die Kooperation als den schwerwiegendsten Fehler seit der Proklamation Israels. Mit den Überflugmöglichkeiten kann die israelische Luftwaffe nicht nur im Süden und Westen - über israelisches und libanesisches Gebiet - [sic] sondern auch entlang der Nordgrenze verstärkt ihre Präsenz zeigen.

Der Iran - von beiden Kooperationspartnern als künftiger Feind gesehen - muss damit rechnen, dass Israel verstärkt an seiner Grenze patrouillieren wird. Die Möglichkeit der Nutzung des türkischen Luftraums für diese Aktivitäten beinhaltet auch Aufklärungsflüge und Abhöraktionen.


1057 Vgl. Neue Zürcher Zeitung, 11.6.1997

1058 Er gilt als „Hauptverteiler“ für fundamentalistische Ideen

1059 Syrien soll massiv die PKK in der Ausübung ihrer Terroraktivitäten unterstützen und PKK-Mitgliedern immer wieder Unterschlupf gewähren.

[Seite 596]

Anfang Mai 1997 wurde eine sogenannte ‘gemeinsame Verteidigungsdoktrin’ abgeschlossen, [sic] die eine enge Zusammenarbeit der Nachrichtendienste der beiden Staaten vorsieht.67 Israel und die Türkei fühlten sich in gleicher Weise vom islamischen Fundamentalismus, aber auch von reaktionären und separatistischen Kräften bedrohte, [sic] meinte der israelische


67 Im Mai 1997 gab die türkische Armeeführung ihre neue Verteidigungsdoktrin bekannt, die die Bekämpfung islamistisch-fundamentalistischer Kräfte in der Türkei als oberstes Ziel nennt und als eine von mehreren Reaktionen auf die damalige innenpolitische Situation zu werten ist.

[Seite 597]

Ministerpräsident Netanyahu.68 ‘Gemeinsame Feinde’ - namentlich der Iran69 und Syrien70 - wurden zur ‘Kooperationstriebfeder’.

Die Reaktionen auf die weitreichende Kooperation aus der arabischen Welt waren mehrheitlich ablehnend und besorgt.

Syrien bezeichnete die Allianz als den schwerwiegendsten Fehler seit der Proklamation Israels. Mit den Überflugsmöglichkeiten kann die israelische Luftwaffe nicht nur im Süden und Westen - über israelisches und libanesisches Gebiet - [sic] sondern auch entlang der Nordgrenze verstärkt ihre Präsenz zeigen.

Der Iran - von beiden Kooperationspartner [sic] als künftiger Feind gesehen - muss damit rechnen, dass Israel verstärkt an seiner Westgrenze patroullieren wird. Die Möglichkeit der Nutzung des türkischen Luftraums für diese Aktivitäten inkludiert auch Aufklärungsflüge und Abhöraktionen.


68 Vgl. Neue Zürcher Zeitung, 11.6.1997.

69 Er gilt als ‘Hauptverteiler’ für fundamentalistische Ideen.

70 Syrien soll massiv die PKK in der Ausübung ihrer Terroraktivitäten unterstützen und PKK-Mitgliedern immer wieder Unterschlupf gewähren.

Anmerkungen

Die Verf. übernimmt eine Darstellung Riemers mitsamt Fußnoten, ohne ihre tatsächliche Quelle zu erwähnen.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann


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