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Db/193

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Die außenpolitische Stellung der Türkei im Nahen und Mittleren Osten, besonders nach dem Kalten Krieg bis Ende 1999, Kontinuität oder Wandel?

von Dr. Derya Biyikli

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Db/Fragment 193 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-25 22:06:21 Guckar
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, Halbach 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 193, Zeilen: 7-20
Quelle: Halbach 1998
Seite(n): 3-4 (Internetversion), Zeilen: 3:38-48 - 4:1-2
Das wichtigste waren ein Erdgasabkommen über 13,5 Mrd. Dollar und einer Laufzeit von 25 Jahren. Russland sollte der Türkei über eine Pipeline durch die Ukraine, Rumänien und Bulgarien jährlich 14 Mrd. Kubikmeter Erdgas liefern - ein wichtiges Element für die Deckung der steigenden türkischen Energienachfrage. In einem weiteren 3,3 Mrd. Dollar teuerem [sic] Projekt wollte die Türkei eine 1.200 km lange Rohrleitung, davon 400 km über den Boden des Schwarzen Meers, zum türkischen Hafen Samsun verlegen, über die bis zum Jahr 2010 weitere 16 Mrd. Kubikmeter Erdgas jährlich in die Türkei geliefert werden sollen. Russland wird zum größten Energielieferanten der Türkei. Ihrerseits wird die Türkei zum Brückenkopf konkurrierender Transportsysteme für Rohstoffe aus der GUS. Einerseits für das Transportsystem für russisches Erdgas, andererseits für jene vom Kaspischen Meer ausgehenden Leitungssysteme, die unter Umgehung Russlands mit Unterstützung der USA ausgelegt werden sollen und in Russland inzwischen als „amerikanische Seidenstraße“ apostrophiert werden.1077

1077 Vgl. Halbach Uwe: Russland und die Türkei, in: Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien, 6/98, S 3

[Seite 3]

Das wichtigste ist ein Erdgasabkommen über 13,5 Mrd. Dollar und einer Laufzeit von 25 Jahren. Rußland soll der Türkei über eine Pipeline durch die Ukraine, Rumänien und Bulgarien jährlich 14 Mrd. Kubikmeter Erdgas liefern – ein wichtiges Element für die Deckung der steigenden türkischen Energienachfrage. In einem weiteren, freilich noch realitätsfernen und 3,3 Mrd. Dollar teuren Projekt wollen die Partner eine 1.200 km lange Rohrleitung, davon 400 km über den Boden des Schwarzen Meers, zum türkischen Hafen Samsun verlegen, über die bis zum Jahr 2010 weitere 16 Mrd. Kubikmeter Erdgas jährlich in die Türkei geliefert werden sollen. Rußland wird zum größten Energielieferanten der Türkei. Ihrerseits wird die Türkei zum Brückenkopf konkurrierender Transportsysteme für Rohstoffe aus der GUS: einerseits für das in Rußland "goluboj potok" (blauer Strom) genannte, gerade erwähnte Transportsystem für russisches Erdgas, andererseits für jene vom Kaspischen Meer ausgehenden Leitungssysteme, die unter Umgehung Rußlands mit

[Seite 4]

Unterstützung der USA ausgelegt werden sollen und die in Rußland inzwischen als "amerikanische Seidenstraße" apostrophiert werden.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme sind ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20131125220632

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