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Db/Fragment 003 37

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 37-45, 47-51
Quelle: Gürbey 1998b
Seite(n): 350, Zeilen: 8-16, 26-28, 31-33
Die grundlegenden traditionellen Interessensdivergenzen zwischen der Türkei, dem Irak, dem Iran und Syrien, die regionalen Implikationen des chronisch gewordenen Kurdenkonfliktes, die Probleme mit der Wasserverteilung, der islamische Fundamentalismus, die Wirtschaftsbeziehungen sowie die historisch-psychologische Dimension in den Beziehungen zwischen Türken und Arabern sind nach wie vor die wichtigsten geopolitischen Bedingungsfaktoren für die Gestaltung der bilateralen Beziehungen. Traditionelle potentielle Konfliktherde sowie gegenseitige Missperzeptionen zwischen der Türkei und ihren Nachbarstaaten bestehen nach wie vor. [...] Syrien spielte in türkischen Bedrohungsanalysen, vor allem im Komplex ausländischer Einmischung und des Versuchs, die kurdischen Gebiete durch die Unterstützung der PKK zu destabilisieren, eine zentrale Rolle. Die Türkei bezichtigte Syrien seit Jahren, die PKK zu unterstützen und sie als Waffe in den bilateralen Beziehungen, insbesondere [in der Wasserfrage, zu instrumentalisieren.] So bestehen auch nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes weiterhin traditionelle potentielle Konfliktherde sowie gegenseitige Bedrohungsperzeptionen zwischen der Türkei und ihren Nachbarstaaten. Die grundlegenden traditionellen Interessendivergenzen zwischen der Türkei, Syrien, dem Iran, dem Irak, die regionalen Implikationen des chronisch gewordenen Kurdenkonfliktes, die Wasserfrage, der islamische Fundamentalismus, die Wirtschaftsbeziehungen sowie die historisch-politisch-psychologische Dimension in den Beziehungen zwischen Türken und Arabern sind nach wie vor die wichtigsten geopolitischen Bedingungsfaktoren für die Gestaltung der bilateralen Beziehungen. [...]

Syrien spielt in türkischen Bedrohungsanalysen, vor allem im Komplex ausländischer Einmischung und bezüglich des Versuchs, die kurdischen Gebiete der Türkei durch die Unterstützung der PKK zu destabilisieren, eine zentrale Rolle. [...] Die Türkei bezichtigt Syrien seit Jahren, die PKK zu unterstützen und sie als Waffe in den bilateralen Beziehungen, insbesondere in der Wasserfrage,3 zu instrumentalisieren.


[3 Zur Wasserfrage siehe Jörg Barandat (Hg.): Wasser – Konfrontation oder Kooperation. Ökologische Aspekte von Sicherheit am Beispiel eines weltweit begehrten Rohstoffs, Baden-Baden 1997.]

Anmerkungen

Teilweise wird ein wenig umformuliert, teilweise die Reihenfolge der Vorlage verändert – und ein Hinweis auf die (trotzdem klar erkennbare) Quelle der Übernahme unterbleibt.

Ein ähnlich hoher Übereinstimmungsgrad ergibt sich auch mit Gürbey 1991 (Gürbey 1991 und Gürbey 1998b weisen passagenweise einige – wenige – Textparallelen auf).

Sichter
(Schumann), Stratumlucidum

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