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Db/Fragment 019 17

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 17-19, 23-25, 26-41
Quelle: Buhbe 1996
Seite(n): 32, 33, 34-35, Zeilen: 32:11-13; 33:25-27; 34:32-34.35-36 - 35:1-4.10-20
So kam es zum griechisch-türkischen Krieg, dem Befreiungskrieg (Kurtulus Savasi). Am 9. September 1922 erreichten die ersten türkischen Soldaten Izmir. Die griechischen Verbände zogen sich über das Meer zurück.74 [...]

Bei den Friedensverhandlungen in Lausanne waren Großbritannien, Frankreich, Italien und Griechenland die Gastgeber. Neben Ankara luden sie auch die Istanbuler Regierung ein, damit sie die Türken spalten konnten. Dies gab dem Parlament von Ankara den Anlass, das Sultanat abzuschaffen.75 Entschlossen verfügte Ankara die Abschaffung des Sultans zum 1. November 1922 und schon am 4. November übergab Großwesir Ahmet Tevfik Pasa seine Amtsgeschäfte an General Refet (Bele), den Vertreter Ankaras in Istanbul. Am 17. November reiste der letzte Sultan Mehmet Vahdettin IV. auf einem britischen Schiff ins Exil. Die osmanische Epoche, die über 700 Jahre gedauert hatte, war zu Ende gegangen.76

Am 24. Juli 1923 wurde der Lausanner Vertrag unterzeichnet, bei dem die unbeschränkte Souveränität über das türkische Staatsgebiet erreicht worden war. Bis auf Mossul (britisches Mandat), Hatay (französisches Mandat) und die ägäischen Inseln (griechisch und italienisch) wurde das anatolische Kernland mit Ostthrakien als souveräner Staat bestätigt. Weder Armenien noch Kurdistan wurden erwähnt. Istanbul und die Meeresengen unterlagen nicht internationaler Kontrolle, als die Meeresengen den Status einer entmilitarisierten internationalen Seefahrtstraße mit freier Durchfahrt für Handelsschiffe erhielten. Die Abschaffung der Kapitulationen wurde wenig später bestätigt allerdings blieben die Vorkriegsschulden rückzahlungspflichtig, und die bestehenden Zollbestimmungen (Niedrigzölle) wurden bis 1929 festgeschrieben.


74 Vgl. Buhbe Matthes: Die Türkei - Politik und Zeitgeschichte, Studien zu Politik und Gesellschaft des Vorderen Orients, Opladen 1996, S. 30

75 Vgl. Feroz Ahmet: The Making of Modern Turkey, (Modern Türkiyenin Olusumu), Istanbul 1999, S. 66

76 Vgl. Buhbe Matthes: Die Türkei, S. 35

[Seite 32]

So kam es zum griechisch-türkischen Krieg, dem Befreiungskrieg (Kurtuluş Savaşı), an dessen Ende die Gründung der Republik Türkei stand.

[Seite 33]

[...]; am 9. September 1922 erreichten die ersten türkischen Soldaten Izmir. Die griechischen Verbände zogen sich über das Meer zurück.

[Seite 34]

III.4. Der Friedensvertrag von Lausanne 1923

Bei den Friedensverhandlungen in Lausanne waren Großbritannien, Frankreich, Italien und Griechenland die Gastgeber. Neben Ankara luden sie auch die Istanbuler Regierung ein. Doch Inönüs Truppen standen schon am südlichen Marmarameer. Entschlossen verfügte Ankara die Abschaffung des Sultanats zum 1. November 1922, und schon am 4. November übergab

[Seite 35]

Großwesir Ahmet Tevfik Paşa seine Amtsgeschäfte an General Refet (Bele), den Vertreter Ankaras in Istanbul. Am 17. November reiste der letzte Sultan auf einem britischen Schiff ins Exil. Die osmanische Epoche war zu Ende.

[...]

Am 24. Juli 1923 wurde ein Vertrag unterzeichnet, der zum guten Teil der Zielrichtung des Nationalen Paktes entsprach. Bis auf Mosul (britisch), Alexandrette (französisch) und die ägäischen Inseln (griechisch und italienisch) wurden das anatolische Kernland und Ostthrakien als souveräner Staat bestätigt; weder Armenien noch Kurdistan fanden Erwähnung. Istanbul und die Meerengen unterlagen nicht internationaler Kontrolle, wenn die Meerengen auch den Status einer entmilitarisierten internationalen Seefahrtstraße mit freier Durchfahrt für Handelsschiffe erhielten. Die Abschaffung der Kapitulationen wurde wenig später bestätigt; allerdings blieben die Vorkriegsschulden rückzahlungspflichtig, und die bestehenden Zollbestimmungen (Niedrigzölle) wurden bis 1929 festgeschrieben.

Anmerkungen

Art und Umfang der weitgehend wörtlichen Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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