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Db/Fragment 037 26

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 26-40
Quelle: Adanir 1995
Seite(n): 56, Zeilen: 4-8, 14-22, 24-33
Mit der Machtübernahme von Hitler 1933 änderten sich die Innen- und Außenpolitik Deutschlands. Im Rahmen des „Neuen Plans“ vom September 1934, der die wehrwirtschaftliche Mobilmachung Deutschlands zum Ziel hatte, begann eine Wirtschaftsoffensive.156 Im August 1933 wurden mit der Türkei Warenaustausch- und Kompensationsverträge unterzeichnet. In diesen Verträgen räumte Deutschland den Agrarländern (Türkei, Ungarn, Jugoslawien, Rumänien) großzügige Konditionen ein. Ihre Clearingkonten bei der deutschen Zentralbank banden sie jedoch praktisch unauflöslich an den deutschen Markt. Die Abhängigkeit vom Dritten Reich wurde unter den Bedingungen der Vorbereitungsphase des Zweiten Weltkrieges dahingehend gemindert, dass auch Deutschland beträchtliches Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Türkei bekundete. Das hing ebenso mit der geostrategischen Lage dieses Landes zusammen wie mit der Tatsache, dass Anatolien über einige kriegswichtige Rohstoffe wie Chrom, Kupfer und Baumwolle verfügte. Unter diesen Bedingungen wurde die Türkei zu einem umworbenen Land, und zwar nicht allein umworben von deutscher Seite.157

156 Vgl. Adanir Fikret: S. 56

157 Vgl. Adanir Fikret: S. 56

Unter der Regierung Hitlers erhielt diese Bewertung eine starke militärische Komponente: Im Rahmen des >Neuen Plans< vom September 1934, der die wehrwirtschaftliche Mobilmachung Deutschlands zum Ziel hatte, begann eine >Wirtschaftoffensive< zunächst gegen Jugoslawien und Ungarn. [...] Im Februar 1933 wurden mit Bulgarien und im August 1933 mit der Türkei Warenaustausch- und Kompensationsverträge unterzeichnet. Ähnliche Verträge folgten im Februar 1934 mit Ungarn, Anfang Mai 1934 mit Jugoslawien, im Jahre 1935 mit Rumänien. In diesen Verträgen räumte Deutschland den Agrarländern großzügige Konditionen ein. Ihre Clearingkonten bei der deutschen Zentralbank banden sie jedoch praktisch unauflöslich an den deutschen Markt.

Wie oben ausgeführt, geriet auch die Türkei in den 30er Jahren in den Sog des deutschen Marktes. Doch die Abhängigkeit vom Dritten Reich wurde unter den Bedingungen der Vorbereitungsphase des Zweiten Weltkrieges dahingehend gemindert, daß auch Deutschland beträchtliches Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Türkei bekundete. Das hing mit der geostrategischen Lage dieses Landes ebenso zusammen wie mit der Tatsache, daß Anatolien über einige kriegswichtige Rohstoffe wie Chrom, Kupfer und Baumwolle verfügte. Unter diesen Bedingungen wurde die Türkei zu einem umworbenen Land, und zwar umworben nicht allein von deutscher Seite.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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