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Db/Fragment 128 21

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 128, Zeilen: 21-39
Quelle: Akkaya et al. 1998
Seite(n): 123, 124, 125, Zeilen: 123:15-16.18-29; 124:28-33; 125:26-33
Eine große Bedeutung für die türkische Außenpolitik hat nach dem zweiten Golfkrieg der Irak gewonnen. Während des Golfkrieges rückte die Türkei von der traditionellen Politik der gutnachbarschaftlichen Beziehungen mit dem Irak ab und unterstützte bedingungslos die Politik der USA und das folgende Embargo. Die türkische Regierung erlaubte die Stationierung der Streitkräfte in Südostanatolien. Seit Januar 1997 ist die militärische Präsenz der UN-Truppen auf den Bereich der Luftwaffe beschränkt. Die bislang stationierten Armeen wurden nach dem entsprechen [sic] Beschluss des türkischen Parlaments abgezogen.699

Türkische Bemühungen führten schließlich zur Lockerung der Embargo-Bestimmungen; der Irak darf seit Dezember 1996 per Beschluss der Vereinten Nationen in begrenzter Menge wieder Erdöl über die Pipeline Kerkük-Yumurtalik exportieren. In der Türkei rechnet man mit Einnahmen von 1,1 Mrd. US-$ aus dem Öltransport.700

Die knapp zwei Millionen Turkmenen, die im Norden Iraks die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe nach den Kurden bilden und bislang sowohl von den UN als auch von der Türkei völlig vernachlässigt wurden, sind bei den Verhandlungen über eine Lösung des Konfliktes im Nordirak seit Mitte 1996 erstmals ein Bestandteil der türkischen Irakpolitik geworden. Die Turkmenen einer Allianz formiert [sic], die „Turkmenische Front“, die nunmehr in den Prozess der Stabilisierung des Irak miteinbezogen worden ist.701


699 Vgl. Sen Faruk/Akkaya Cigdem/Özbek Yasemin: Länderbericht Türkei, S. 123

700 Vgl. ebenda, S. 124

701 Vgl. ebenda, S. 125

[Seite 123]

Eine besonders große Bedeutung für die türkische Außenpolitik hat nach dem Golfkrieg der Irak gewonnen. [...] Während der Golfkrise 1990-91 rückte die Türkei von der traditionellen Politik der gutnachbarschaftlichen Beziehungen mit dem Irak ab und unterstützte bedingungslos die Interventionspolitik der USA und das folgende Embargo. Zudem ermöglichte sie den UN die Stationierung ihrer Streitkräfte in Südostanatolien, die die Sicherheit der im Nordirak errichteten Schutzzone gewährleisten sollten. Die türkische Regierung erlaubte dies trotz zunehmender Kritik der Opposition und der Bevölkerung bis zum 31. Dezember 1996. Seit Januar 1997 ist die militärische Präsenz der UN-Truppen auf den Bereich der Luftwaffe beschränkt. Die bislang stationierten Armeen, auch die schnellen Eingreiftruppen, wurden nach dem entsprechenden Beschluß des türkischen Parlaments abgezogen.

[Seite 124]

Ihre diplomatischen Bemühungen führten schließlich zur Lockerung der Embargo-Bestimmungen; der Irak darf seit Dezember 1996 per Beschluß der Vereinten Nationen in begrenzter Menge wieder Erdöl über die Pipeline Kerkuk-Yumurtalık exportieren. In der Türkei rechnet man für 1997 mit Einnahmen von 1,1 Mrd. US-$ aus dem Öltransport.

[Seite 125]

Die knapp zwei Mio. Turkmenen, die im Norden Iraks die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe nach den Kurden bilden und bislang sowohl von der UN als auch von der Türkei völlig vernachlässigt wurden, sind bei den Verhandlungen über eine Lösung des Konfliktes im Nordirak seit Mitte 1996 erstmals ein Bestandteil der türkischen Irakpolitik geworden. Die Turkmenen hatten im letzten Jahr eine Allianz formiert, die „Turkmenische Front“, die nunmehr in den Prozeß der Stabilisierung des Irak miteinbezogen worden ist.

Anmerkungen

Pures Patchwork - Art und Umfang der Übernahmen werden nicht gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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