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Db/Fragment 189 09

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 189, Zeilen: 9-13, 15-25
Quelle: Akkaya et al. 1998
Seite(n): 121-122, Zeilen: 121:28-40 - 122:1-7
Erbakan versuchte in seiner Zeit als Regierungschef von der Kooperation mit Israel abzuweichen. Aber sein Handlungsspielraum war doch eingeschränkt, da der Staatspräsident Demirel und die Oppositionsparteien eine enge Zusammenarbeit mit Israel sehr begrüßten. Das türkische Militär war der stärkste Befürworter einer Annäherungspolitik mit Israel. [...] Der Besuch von Generalstabchef [sic] Karadayi Ende Februar 1997 in Jerusalem unterstrich dies. Bei der Visite wurde er sowohl vom israelischen Staatspräsidenten Weizmann als auch von [sic] Ministerpräsidenten Netanjahu empfangen. Bei einer gemeinsamen Unterredung während der Visite des israelischen Außenministers David Levy im April 1997 in der Türkei erklärte Generalstabchef Karadayi, die guten Beziehungen zu Israel würden in Zukunft noch besser werden. Hintergrund dieser Annäherungspolitik war auf türkischer Seite sicher die Hoffnung, dass sich Israel im Falle eines Konfliktes mit Griechenland, Russland oder Armenien neutral oder sogar solidarisch mit der Türkei verhalten würde. Die Zusammenarbeit mit Israel im Nahen und Mittleren Osten bedeutete auch für die Militärmacht der Türkei in der Region, eine Stärkung der eigenen Position.1056

1055 Vgl. Franz Erhard: Türkei: Laizismus contra Islamismus in Gesellschaft und Politik, in: Südosteuropa-Mitteilungen, 1/1997, S. 16

1056 Vgl. Sen Faruk/ Akkaya Cigdem/Özbek Yasemin: Länderbericht Türkei, Darmstadt 1998, S. 122 und Dursunoglu Alptekin: Stratejik Ittifak, Türkiye-Israil Iliskilerinin Öyküsü, S. 88

[Seite 121]

Erbakan versuchte daher in seiner Zeit als Regierungschef von der Kooperation mit Israel abzuweichen. Sein Handlungsspielraum wurde jedoch zum einen durch den türkischen Staatspräsidenten Demirel eingeschränkt, der wie die Oppositionsparteien eine engere Zusammenarbeit mit Israel sehr begrüßt. Zum anderen war und ist das türkische Militär der stärkste Befürworter einer Annäherungspolitik. Dies unterstrich der Besuch Generalstabschefs Karadayi Ende Februar 1997 in Jerusalem. Bei der Visite wurde er sowohl vom israelischen Staatspräsidenten Weizmann als auch von Ministerpräsident Netanjahu empfangen. Während der Visite des israelischen Außenministers David Levy im April 1997 in der Türkei erklärte Karadayi nach einer gemeinsamen Unterredung, die guten Beziehungen zu Israel würden in Zukunft noch besser werden. Hintergrund dieser Annäherungs-

[Seite 122]

politik ist auf türkischer Seite sicher die Hoffnung, daß sich Israel im Falle eines Konfliktes mit Griechenland, Rußland oder Armenien neutral oder sogar solidarisch mit der Türkei verhält. Die Türkei unterstützt auch in eigenem Interesse den Friedensprozeß im Nahen Osten. Da sie derzeit zu mehreren Nachbarstaaten ein gespanntes Verhältnis hat, bedeutet die Annäherung an Israel, das wie die Türkei als wichtige Militärmacht in der Region gilt, eine Stärkung der eigenen Position.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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