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Db/Fragment 274 06

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 274, Zeilen: 6-20
Quelle: Gürbey 1998b
Seite(n): 352-353, Zeilen: 352:33-40, 353: 1-7
Anfang 1997 hat die Türkei ihre Gefahrenperzeption neu definiert. Die Feinde Nummer eins wurden im Inneren gesehen. Es ist die „PKK“ und der „islamische Fundamentalismus“. Diese primär an die innere Sicherheit anknüpfende Definition schließt auch automatisch externe Kräfte ein, die offiziell zu den Unterstützern der genannten Gefahrenherde gezählt werden, allen voran Syrien, der Iran und Griechenland. Aus der Sicht der Staatsführung (Militär und Politik) reduzierte sich der Konflikt mit den eigenen Kurden primär auf ein „Terrorismusproblem“ oder auf die „Einmischung externer Kräfte“. Folglich bedeutete die Vernichtung der PKK innenpolitisch die Anwendung militärischer Gewalt und außenpolitisch die Unterbindung der Unterstützung für die PKK, gegebenenfalls auch mit begrenztem Einsatz von militärischen Mitteln. Dazu zählten vor allem die zur Routine gewordenen grenzüberschreitenden militärischen Operationen im Nordirak. Diese wurden zum Teil auch im Zusammenspiel mit den irakisch-kurdischen Akteuren durchgeführt, um die irakischen PKK-Lager zu vernichten und Angriffe der PKK vom Nordirak aus zu unterbinden.1572

1572 Vgl. Gürbey Gülistan: Die türkisch-syrische Krise: Nur eine Kriegsdrohung? In: Südosteuropa-Mitteilungen, 1998/4, 38. Jahrgang, S. 352 f.

[Seite 352]

Anfang 1997 hat die Türkei ihre Gefahrenperzeption neu definiert. Die Feinde Nummer eins werden im Inneren gesehen. Es sind die PKK und der islamische Fundamentalismus. Diese primär an die innere Sicherheit anknüpfende Definition schließt auch automatisch externe Kräfte ein, die offiziell zu den Unterstützern der genannten Gefahrenherde gezählt werden, allen voran Syrien, der Iran und Griechenland. Denn aus Sicht der Staatsführung (Militär und Politik) reduziert sich der Konflikt mit den eigenen Kurden primär auf ein „Terrorismusproblem“ oder auf die „Einmischung externer Kräfte“.6 Folglich bedeutet die Vernichtung der

[Seite 353]

PKK innenpolitisch die Anwendung militärischer Gewalt und außenpolitisch die Unterbindung der Unterstützung für die PKK, gegebenenfalls auch mit begrenztem Einsatz von militärischen Mitteln. Dazu zählen vor allem die mittlerweile zur Routine gewordenen grenzüberschreitenden militärischen Operationen im Nordirak. Diese werden zum Teil auch in Zusammenspiel mit den irakisch-kurdischen Akteuren durchgeführt, um die irakischen PKK-Lager zu vernichten und Angriffe der PKK vom Nordirak aus zu unterbinden.


[6 Ausführlicher zum Kurdenkonflikt siehe Gülistan Gürbey: Autonomie – Option zur friedlichen Beilegung des Kurdenkonfliktes in der Türkei?. Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt am Main, Juni 1997; siehe auch Beiträge in: Robert Olson (ed.): The Kurdish Nationalist Movement in Turkey since the 1980s, Lexington 1996; Carsten Borck / Eva Savelsberg / Siamend Hajo (Hg.): Ethnizität, Nationalismus, Religion und Politik in Kurdistan, Band 1, Münster 1997.]

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Selbst hier, im zusammenfassenden Kapitel 8, wird wieder nur eine Quelle ausgebeutet und abgeschrieben – inhaltlich zu vergleichen gibt es auch hier trotz "Vgl."-Vermerk nichts.

Sichter
(Schumann), Stratumlucidum

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