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[1.] Dcl/Fragment 056 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2019-02-01 10:16:11 Stratumlucidum
BauernOpfer, Dcl, Fragment, Gesichtet, Kersting 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: Tab. 2 u. 15-21
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: 28 ff.; 16: Tab. 1 u. 1 ff.
Dcl 056 diss

Die unterste Stufe der Beteiligung bilden in diesem Konzept Instrumente der Inklusion, die zwar als Partizipation bezeichnet werden, aber tatsächlich eine „Nicht-Beteiligung“ darstellen, da die Möglichkeiten der Mitgestaltung nur scheinbar vorhanden sind und die zentrale Intention darin besteht, die Zielgruppe zu „belehren“ (Manipulation) oder zu „kurieren“ (Therapie), um die Machtposition der politischen Entscheidungsträger zu bestärken. Die nächste Ebene bilden hiernach symbolische Beteiligungsakte (Tokenismus), wie Informations-, Beratungs- und Beschwichtigungsinstrumente, die ebenso keinen [tatsächlichen Einfluss der „Beteiligten“ auf Entscheidungsprozesse zulassen.]


Arnstein, Sherry R., 1969: A Ladder of Citizen Participation. In: Journal of [sic] American Planning Association [sic] 35 / 4: S. 216 - 224.

[Seite 16]

Dcl 056 source

[Seite 15]

Als unterste Stufe der Beteiligung sieht er Instrumente der Inklusion, die zwar als „Partizipation“ bezeichnet werden, aber tatsächlich eine „Nicht-Beteiligung“ darstellen, da die Möglichkeiten der Mitgestaltung nur scheinbar vorhanden sind. Arnstein bemängelt dabei, dass politische Eliten die Bürger zwar zur Teilhabe animieren, aber die zentrale Intention darin besteht, die Teilnehmer zu „belehren“ (Manipulation) oder zu „kurieren“ (Therapie), um die Machtposition der Eliten nur noch weiter zu bestärken.

[Seite 16]

Auf der nächsten Ebene beschreibt er symbolische Beteiligungsakte (Tokenism) [sic] Dabei unterscheidet Arnstein auf dieser symbolischen Ebene die Informations-, die Beratungs- und die Beschwichtigungsinstrumente, die ebenfalls keinen Teilnehmereinfluss in den Entscheidungsprozessen zulassen.


Arnstein, Sherry R.: A Ladder of Citizen Participation. In: Journal of the American Planning Association [sic] 35(1969)4 [sic]: 216-224.

Anmerkungen

Kersting (2008) wird unmittelbar vor Tab. 2 mit einer Wertung von Arnsteins (1969) Konzept angeführt. Dass die folgenden Ausführungen mitsamt Tabelle ebenfalls aus Kersting stammen, macht die Verf.in jedoch nicht kenntlich.

Man beachte hierbei insbsd., dass auch die Tabelle nicht aus Arnstein (1969), sondern weitgehend aus Kersting (2008) stammt: Im Original ist von einer "Ladder of Citizen Participation" und auch von "Degrees of citizen power" bzw. "Degrees of tokenism" die Rede. Zudem unterscheidet sich die originale "Leiter" von Tab. 2 (und auch Tab. 1) bildlich deutlich – z. B. durch die Bezifferung der Sprossen links und die eckigen Klammern rechts. Die Vertauschung der Spalte der Kategorien mit derjenigen der unter sie subsumierten Sprossen nimmt die Verf.in selbst vor.

Weiterhin erschien Arnsteins Aufsatz nicht im Journal of [the] American Planning Association, sondern in dessen Vorgängerpublikation Journal of the American Institute of Planners (im Original auf den geraden Seiten rechts unten an "AIP JOURNAL" erkennbar), was sowohl in der Quelle als auch bei der Verf.in falsch angegeben wird.

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Stratumlucidum), PlagProf:-)


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