FANDOM


KapitelübersichtBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Die folgende Übersicht bildet – exklusive Vorwort – das vollständige Inhaltsverzeichnis der Arbeit ab; darin wurden zu den bisher (Stand der Analyse: 20. Februar 2019) als betroffen festgestellten Seiten die jeweiligen Synopsen verlinkt.
  • Kapitel 1: Einleitung [10]
  • 1.1. Vom europäischen Binnenmarkt zum Europa der Bürger [10]
  • 1.2. Forschungsdesign 13, 14
  • 1.2.1. Forschungsfrage [15] 16
  • 1.2.2. Grundannahmen und Unterfragen [17]
  • 1.2.3. Analytische Herangehensweise und Methodik [19]
  • 1.3. Aufbau der Arbeit [23]
  • Kapitel 2: Begriffsklärung und Eignungsdimensionen von Beteiligungsinstrumenten [24]
  • 2.1. Begriffsklärung [24]
  • 2.1.1. Demokratische Legitimation der Europäischen Union 24, 26, 27, 28, 29, 30
  • 2.1.2. Europäische Öffentlichkeit [31] 32, 33, 34
  • 2.1.3. Europäische Zivilgesellschaft [35] 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42
  • 2.1.4. Partizipation auf europäischer Ebene [44] 45, 46, 47, 48, 49
  • 2.2. Typologisierung von Beteiligungsinstrumenten [50]
  • 2.2.1. Typologisierungsarten von Beteiligung in der Politikwissenschaft 50, 51, 52
  • 2.2.2. Typologisierung von Beteiligung im Forschungsdesign [55] 56, 57
  • 2.3. Eignungsdimensionen von Beteiligungsinstrumenten [62] 63
  • 2.3.1. Zugänglichkeit [64] 65, 66, 67
  • 2.3.2. Mehrwert [68] 69, 70
  • 2.3.3. Inklusion [71] 72
  • 2.4. Analyseraster [74] 79
  • Kapitel 3: Strategien der Europäischen Kommission zur Partizipation der Zivilgesellschaft [82]
  • 3.1. Der strategische Entwicklungsprozess im chronologischen Verlauf [83] 84, 85, 88, 90, 91, 93
  • 3.2. Bewertung und Analyse des Strategiewandels [98] 101, 102
  • Kapitel 4: Fallstudie – Die Beteiligung der Zivilgesellschaft am Beispiel des Härtefalls Berlin- Neukölln [sic] [104]
  • 4.1. Darstellung und Begründung de Fallauswahl [105]
  • 4.2. Problemlagenbeschreibung [109]
  • 4.3. Potenzialbeschreibung [114] 119
  • 4.4. Der Untersuchungsansatz [123]
  • 4.5. Die Eignung der Beteiligungsinstrumente der EU - Kommission [sic] in Berlin-Neukölln [125]
  • 4.5.1. Printmedienbasierte Beteiligung [125]
  • 4.5.2. Audiovisuelle Beteiligung [134] 136
  • 4.5.3. Webbasierte Beteiligung 143, 153
  • 4.5.4. Präsenzbasierte Beteiligung [157]
  • 4.5.5. Förderprogrammbasierte Beteiligung [167]
  • 4.5.6. Multiplikatorenbasierte Beteiligung [184]
  • 4.6. Zwischenfazit [192]
  • Kapitel 5: Für eine bürgernahe und demokratisch legitimierte europäische Politik zur Beteiligung der Zivilgesellschaft [198]
  • 5.1. Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen [198]
  • 5.2. Künftige Herausforderungen 203, 205
  • 5.3. Lösungs- und Gestaltungsansätze [208] 209, 214.

Herausragende QuellenBearbeiten

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fragment 013 30: Übernahme einer kurzen Passage mit Referenz aus der Hauptquelle Kersting (2008), in der dieser einen vorgeblich 1984 publizierten Titel Deweys anführt, der aber nur deutlich zuvor bzw. später erschienen ist.
  • Fragment 028 06: Gut die Hälfte von S. 28 wird der Quelle Scharpf (1997) entnommen, wobei eine dort nicht vorhandene inhaltlich fragwürdige Referenz eingefügt wird.
  • Fragment 041 05: Fast die gesamte Seite wird aus der englischsprachigen Abhandlung Liebert / Trenz (2008) übersetzt, wobei auch 14 Referenzen übernommen werden.
  • Fragment 046 02: Bei einer Übernahme aus der Hauptquelle Kersting (2008) übernimmt die Verfasserin auch die Referenz Bühlmann / Kriesi (2007). Deren im Literaturverzeichnis der Quelle offensichtlich unrichtig mit „Political Participation Quantity versus Quality NCCR Democracy University of Zurich“ bezeichneten Aufsatz gibt sie in ihrem Literaturverzeichnis nur marginal verändert wieder.
  • Fragment 063 09: Übernahme im Umfang von gut einer halben Seite aus der Hauptquelle Kersting (2008), hier mitsamt 12 Referenzen.
  • Fragment 066 24 und Fragment 037 24: Ausführungen über die deliberative Demokratietheorie nach Habermas werden aus einem Wikipedia-Artikel übernommen, der nirgends erwähnt wird. Ein Fehler im Untertitel eines Werkes von Habermas wird hierbei kopiert.
  • Fragment 085 29: Die Verfasserin übernimmt eine Aussage aus der Quelle Smismans (2005) und versucht sie mit 12 Referenzen, die sämtlich auch im Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) enthalten sind – siehe z. B. Fragment 016 22 (keine Wertung) –, zu belegen.
  • Fragment 209 20: Im Schlusskapitel, in dem die Verfasserin eigentlich ihre eigenen Erkenntnisse aus ihrer Untersuchung präsentieren will, wird knapp die Hälfte einer Seite einem Bericht des Ausschusses für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments (2005) entnommen, der gänzlich ungenannt bleibt.
  • [...]
In sämtlichen obigen Fällen, in denen auch Referenzen übernommen werden, werden hierbei auch (einige) bibliografische Fehler übernommen.

Andere BeobachtungenBearbeiten

Willkürliche ReferenzierungenBearbeiten

  • Neben nicht oder nicht ausreichend referenzierten Textpassagen prägen die untersuchte Arbeit solche, bei denen sich vorhandene Referenzierungen bei der Nachprüfung nicht erschließen; in mindestens 71 Fällen1 stellte sich heraus, dass die Verfasserin als Nachweis für von ihr getätigte Aussagen zum Teil oder in Gänze Quellen angibt, die dem Anschein nach willkürlich gewählt sind oder mit denen sich diese (so) nicht belegen lassen:
Kategorie Verdacht auf willkürliche Referenzierung
Die Häufigkeit dieser Vorkommen begründet die Vermutung wissenschaftlichen Fehlverhaltens.
1 Aus technischen Gründen wurden die sechs in den Fragmenten 011 08 und 011 12, 037 21 und 037 27, 038 16 und 038 21, 038 28 und 038 28a, 100 18 und 100 18a sowie 102 01 und 102 01a erfassten Stellen auf jeweils zwei Fragmente aufgesplittet.
  • Der Verdacht einer bewusst irreführenden, wider besseres Wissen erfolgten Angabe unzutreffender Quellen scheint hierbei aufgrund des konkreten Kontextes zumindest in folgenden Fällen plausibel:
  • Austausch von in der tatsächlichen Quelle vorhandenen Referenzen gegen andere Referenzen:
  • Hinzufügung von Referenzen, die im übernommenen Text in der tatsächlichen Quelle nicht vorhanden sind:
  • Passagen – deren Inhalt anscheinend selbst verfasst ist – mit jeweils 12 Übereinstimmungen mit Referenzen aus dem Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) sind:

Kenntnis der gebotenen ZitierpraxisBearbeiten

  • Die Verfasserin weiß, dass wörtliche Übernahmen gekennzeichnet werden müssen, da sie selbst so verfährt: Die Arbeit enthält – bei insgesamt 698 Referenzierungen2 – 85 Nachweise für Zitate, deren Länge von kurzen Wortgruppen (z. B. auf S. 46 oben und bei der letzten Referenzierung von Aufbruch Neukölln (2008) auf S. 116) bis zu längeren Passagen (z. B. auf S. 40) reicht.
    Diese – durch Anführungszeichen und Kursivsetzung eindeutig ausgewiesenen sowie mit Seitenangaben versehenen3 – wörtlichen Wiedergaben verteilen sich auf die einzelnen Kapitel wie folgt (siehe hierzu auch die grünen Markierungen in der zweiten Abbildung weiter unten):
  • Kap. 1: 1 (bei insg. 31 Referenzierungen)
  • Kap. 2: 15 (bei insg. 290 Referenzierungen)4
  • Kap. 3: 7 (bei insg. 93 Referenzierungen)
  • Kap. 4: 62 (bei insg. 282 Referenzierungen)
  • Kap. 5: 0 (bei insg. 2 Referenzierungen)
2 Mit Referenzierung ist die Angabe einer oder mehrerer Referenzen für einen Sachverhalt gemeint, d. h. eine Angabe der Form „(Quelle 1; Quelle 2; Quelle 3)“ zählt als nur eine Referenzierung. Auch die Nennung eines oder mehrerer Interviewpartner als Quelle für Aussagen wurde als Referenzierung gewertet.
3 Bei Zitaten, die von der Verfasserin als wörtliche Aussagen von Interviewpartnern im Rahmen ihrer Fallstudie kenntlich gemacht wurden, fehlt naturgemäß die Angabe einer Seitenzahl. Sonstige Zitate, bei denen eine Seitenangabe fehlt, wurden nicht als wörtliche Wiedergaben gewertet.
4 Bei zwei weiteren Stellen, an denen sich mit Seitenangaben versehene Referenzen finden (S. 48 und 77), handelt es sich nicht um wörtliche Zitate.

Fehlerhafte QuellenangabenBearbeiten

  • Ein beträchtlicher Teil der Quellenangaben erwies sich als fehlerhaft, was im Einzelnen in den jeweiligen Fragmenten angemerkt ist. Teilweise ergaben sich hierbei Hinweise auf Übernahmen, da sich entsprechende Fehler auch in deren Quellen fanden. Zusätzlich zu denjenigen der oben unter „Herausragende Fundstellen“ verlinkten Fragmente, in denen auch Referenzen übernommen wurden, seien beispielhaft genannt:

Übernahme von teils fehlerhaften Referenzen aus anderen QuellenBearbeiten

  • An manchen Stellen werden auch zum Teil fehlerhafte Referenzen aus anderen Quellen übernommen, um sie als Belege für Aussagen zu verwenden, die nicht aus diesen Quellen stammen. Quantitativ stechen hervor:
  • In Fragment 016 22, Fragment 073 04 (beide keine Wertung) [letzteres noch zu sichten], Fragment 085 29 und Fragment 099 19 (keine Wertung) [noch zu sichten] werden jeweils dieselben 12 Referenzen aus dem Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) übernommen, ohne dass Inhalte aus dieser übertragen werden; im Fall des Fragments von S. 85 f. stammt der Inhalt aus der Quelle Smismans (2005).
  • In Fragment 038 21 (keine Wertung) [noch zu sichten] werden 5 Referenzen aus dem Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) übernommen; der Inhalt stammt hingegen aus der Quelle Thiery (2005), siehe Fragment 038 16 [noch zu sichten].
  • In Fragment 038 28a (keine Wertung) [noch zu sichten] werden 6 Referenzen aus dem Literaturverzeichnis der Quelle Kocka (2000) übernommen; der Inhalt stammt hingegen aus der Quelle Finke / Knodt (2005), siehe Fragment 038 28 (keine Wertung) [noch zu sichten].
  • In Fragment 100 18a (keine Wertung) [noch zu sichten] werden 3 Referenzen aus dem Literaturverzeichnis der Quelle Kielmansegg (2003) übernommen; der Inhalt stammt hingegen aus der Quelle Smismans (2005), siehe Fragment 100 18 [noch zu sichten].

Titel ohne oder ohne eindeutige EntsprechungBearbeiten

  • Folgende im Haupttext referenzierte Titel haben im Literaturverzeichnis keine oder keine eindeutige Entsprechung. Mögliche Entsprechungen wären:
  • „Abramson 1988“ (Haupttext): „Abramson, Jeffrey B. / Arterton, F. Christopher / Oren, Gary R., 1988“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 143 29
  • „Barnes / Kaase 1979“ (Haupttext): „Barnes, Samuel H. / Kaase, Max u.a., 1979“ (Literaturverzeichnis)
  • „Beutler / Bieber / Pipkorn / Streil 2001“ (Haupttext): „Beutler, Bengt / Bieber, Roland / Pipkorn, Jörn / Streil, Jochen / Epiney, Astrid / Haag, Marcel, 2001“ (Literaturverzeichnis)
  • „Bukow-Ottersbach 1999“ (Haupttext): „Bukow, Wolf-Dietrich / Ottersbach, Markus (Hrsg.), 1999“ (Literaturverzeichnis)
  • „Cooke / Khotari 2001“ bzw. „Cooke / Khortary 2001“ (Haupttext): „Cooke, Bill / Khortari, Uma (Hrsg.), 2001“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 046 02
  • „Deutsch 1969“ (Haupttext): „Deutsch, Karl, Wolfgang, 1966“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 019 14 bzw. Fragment 050 11 (beide unfertig)
  • „Finke / Knodt 2005“ (Haupttext): „Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.), 2005“ (Literaturverzeichnis)
  • „Franzius / Preuss 2004“ (Haupttext): „Franzius, Claudio / Preuß, Ulrich K. (Hrsg.), 2004“ (Literaturverzeichnis)
  • „Habermas 1996“ (Haupttext): „Habermas, Jürgen, 1996a“ bzw. „Habermas, Jürgen, 1996b“ (Literaturverzeichnis)
  • „Hrbek 1994“ (Haupttext): „Hrbek, Rudolf, 2004“ bzw. „Hrbek, Rudolf, 2005“ (Literaturverzeichnis)
  • „Jachtenfuchs / Kohler-Koch 2003“ (Haupttext): „Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate, 2004“ bzw. „Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.), 2006“ bzw. „Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate, 2006“ (Literaturverzeichnis)
  • „Jachtenfuchs / Kohler-Koch 2006“ (Haupttext): „Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.), 2006“ bzw. „Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate, 2006“ (Literaturverzeichnis)
  • „Kielmannsegg 2003“ (Haupttext): „Kielmansegg, Peter Graf, 2003“ (Literaturverzeichnis)
  • „Kohler-Koch 1999“ (Haupttext): „Eising, Rainer / Kohler-Koch, Beate, 1999“ (Literaturverzeichnis)
  • „Kohler-Koch / Eising 1999“ (Haupttext): „Eising, Rainer / Kohler-Koch, Beate, 1999“ (Literaturverzeichnis)
  • „Majone 2004“ (Haupttext): „Majone, Giandomenico, 1994“ bzw. „Majone, Giandomenico, 1998“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 035 10 (keine Wertung) [noch zu sichten]
  • „Mazey / Richardson 1992“ (Haupttext): „Mazey, Sonia / Richardson, Jeremy, 2001“ (Literaturverzeichnis) – siehe aber Fragment 101 06
  • „Milbrath / Goel 1965“ (Haupttext): „Milbrath, Lester W. / Goel, M. Lal, 1977“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 019 14 bzw. Fragment 050 11 (beide unfertig)
  • „Nanz / Steffens 2005“ (Haupttext): „Nanz, Patrizia / Steffek, Jens, 2005“ (Literaturverzeichnis)
  • „Nohlen / Nuscheler 1982“ (Haupttext): „Nohlen, Dieter / Nuscheler, Franz (Hrsg.), 1995“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 045 24
  • „Pattie / Seyd / Whiteley 2003“ (Haupttext): „Patti, Charles / Seyd, Patrick / Whiteley, Paul, 2003“ (Literaturverzeichnis)
  • „Perez-Diaz 2006“ (Haupttext): „Pérez-Diaz, Victor, 2006“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 037 01
  • „Platzer 1984“ (Haupttext): „Platzer, Hans-Wolfgang, 1985“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 030 01 (keine Wertung) [noch zu sichten]
  • „Salamon 1999“ (Haupttext): „Salamon, Lester M. u.a. (Hrsg.), 1999“ (Literaturverzeichnis)
  • „Salomon u.a. 1999" (Haupttext): „Salamon, Lester M. u.a. (Hrsg.), 1999" (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 038 28a (keine Wertung) [noch zu sichten]
  • „Trenz 2005“ (Haupttext): „Trenz, Hans-Jörg, 2005a“ bzw. „Trenz, Hans-Jörg, 2005b“ (Literaturverzeichnis)
  • „Verba / Nie 1978“ bzw. „Verba und Nie (1978)“ (Haupttext): „Verba, Sidney / Nie, Norman H. et al., 1978“ (Literaturverzeichnis)
  • „Weber 2006“ (Haupttext): „Weber, Susanne Maria, 2005“ (Literaturverzeichnis)
  • Bei folgenden Literaturangaben ist gänzlich unklar, welche Publikationen die Verfasserin damit bezeichnen will:
  • „Almond/Powell 1960“ (Haupttext) bzw. „Almond, Gabriel / Powell, Bingham, 1960“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 054 01 (keine Wertung) [noch zu sichten]
  • „Balme / Chabanet 2007“ (Haupttext) bzw. „Balme, Richard / Chabanet, Didier 2007“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 041 05
  • „Ruzza / della Sala 2006“ (Haupttext) bzw. „Ruzza, Carlo / della Sala, Vincent (Hrsg.), 2006“ (Literaturverzeichnis) – siehe ebenfalls Fragment 041 05
  • Folgender Titel wird im Haupttext angeführt, ohne dass ein ähnlicher Autorenname im Literaturverzeichnis enthalten wäre:
  • „Wodak 2001“ – siehe Fragment 074 06 (keine Wertung) [noch zu sichten].

Doppelt aufgeführte QuellenBearbeiten

  • Im Literaturverzeichnis finden sich auch ein im Original deutschsprachiger Titel sowie – als separater Eintrag – dessen englische Übersetzung:
  • „Habermas, Jürgen, 1992: Faktizität und Geltung. Beiträge zur Diskurstheorie des Rechts und des demokratischen Rechtsstaates [sic]. Frankfurt/Main: Suhrkamp.“ und
  • „Habermas, Jürgen, 1996b: Between Facts and Norms: Contributions to a Discourse Theory of Law and Ethics [sic]. Cambridge: Polity Press.“
Habermas (1992) wird hierbei im Haupttext insgesamt 6-mal, „Habermas 1996“ – wobei unklar bleibt, ob damit Die Einbeziehung des Anderen (1996a) oder Between Facts and Norms (1996b) gemeint sein soll – 5-mal referenziert; diese Referenzierungen kommen auch in Plagiatskontexten vor. Die Frage, welchen Sinn ein solches Vorgehen ergeben soll, beantwortet sich nicht auf den ersten Blick.
Zudem wurde der fehlerhaft wiedergegebene deutsche Titel – korrekt wäre „Rechtsstaats“ – anscheinend aus der Wikipedia übernommen, siehe Fragment 037 24 bzw. Fragment 066 24. Der Titel der Übersetzung wird ebenfalls fehlerhaft – korrekt wäre hier „Democracy“ statt „Ethics“, vgl. [1] – wiedergegeben; dieser scheint – abgesehen vom Verlag – der Quelle Liebert / Trenz (2008) bzw. Trenz (2008) entnommen worden zu sein, vgl. [2] bzw. [3].
  • Ein englischsprachiger Titel wird im Literaturverzeichnis mit vertauschten Autoren doppelt genannt:
  • „Liebert, Ulrike / Trenz, Hans-Jörg, 2008: European civil society and the public sphere. State of the art. In: Liebert, Ulrike / Trenz, Hans-Jörg (Hrsg.): Reconstituting Democracy from Below. New Approaches to Civil Society in the New Europe. ARENA Report No 6 / 08, Recon Report No 5. Oslo: ARENA Centre for European Studies, S. 9 - 31.“ und
  • „Trenz, Hans-Jörg / Liebert, Ulrike 2008: European civil society and the public sphere. State of the art. In: Liebert, Ulrike / Trenz, Hans-Jörg (Hrsg.): Reconstituting Democracy from Below. New Approaches to Civil Society in the New Europe. ARENA Report No 6 / 08, Recon Report No 5. Oslo: ARENA Centre for European Studies, S. 9 - 32.“
Die Seitenangabe ist bei ersterem korrekt, vgl. [4].

Weitere Formen fehlerhafter QuellenangabenBearbeiten

  • Weitere Formen fehlerhafter Quellenangaben, die in der Dokumentation sonst nicht erwähnt werden, sind:
  • Der im Haupttext mit „Kleinsteuber 2005“ referenzierte und im Literaturverzeichnis als „Kleinsteubner, Hans J., 2005: Öffentlichkeit. In: Nohlen, Dieter / Schultze, Rainer-Olaf (Hrsg.): Lexikon der Politikwissenschaft. Band 1 A - M. Theorien. Methoden. Begriffe. München: Verlag C.H. Beck, S. 628 - 629.“ aufgelöste Artikel wurde tatsächlich von Hans J. Kleinsteuber verfasst, findet sich aber im 2. Band des genannten Lexikons.
  • Der im Haupttext mit „Wessels 1999“ referenzierte und im Literaturverzeichnis als „Wessels, Wolfgang, 1999: The European Parliament and EU legitimacy. In: Banchoff, Thomas / Smith, Mitchell P. (Hrsg.): Legitimacy and the European Union. London: Routledge, S. 134 - 152.“ aufgelöste Titel wurde auch von Udo Diedrichs mitverfasst. Der Sammelband ist zudem parallel in New York erschienen und hat den Untertitel The contested polity. [5]

Lediglich in Plagiatskontexten referenzierte QuellenBearbeiten

  • Das Literaturverzeichnis (S. 215-246) der untersuchten Dissertation enthält insgesamt 427 Quellen. 132 dieser Literaturnachweise, d. h. knapp 31 %, werden im Haupttext (S. 10-214) lediglich in Plagiatskontexten – wozu in diesem Zusammenhang auch Stellen gehören können, die durch Fragmente der Kategorie „Keine Wertung“ erfasst sind – referenziert. Insofern stellt sich die Frage, ob diese angegebenen Quellen auch tatsächlich rezipiert wurden. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um folgende Titel:
  • Abramson, Jeffrey B. / Arterton, F. Christopher / Oren, Gary R., 1988
  • Ahtisaari, Martti, 1999
  • Alexander, Jeffrey C., 1997
  • Almond, Gabriel / Powell, Bingham, 1960
  • Arendt, Hannah, 1967
  • Armstrong, Kenneth A., 2001
  • Armstrong, Kenneth A., 2002
  • Aspinwall, Mark / Greenwood, Justin, 1998
  • Balme, Richard / Chabanet, Didier 2007
  • Barber, Benjamin R., 2000
  • Beck, Ulrich / Grande, Edgar, 2005
  • Benz, Arthur, 1997
  • Benz, Arthur, 1998
  • Beyme, Klaus von, 1995
  • Bieling, Hans-Jürgen / Lerch, Marika (Hrsg.), 2006
  • Bimber, Bruce, 1998
  • Bruter, Michael 2004
  • Bruter, Michael 2005
  • Bryant, Christopher, G. A.:, 1993
  • Buchanan, James M. / Tullok, Gordon, 1962
  • Bühlmann, Marc / Kriesi, Hanspeter, 2007
  • Bukow, Wolf-Dietrich / Ottersbach, Markus (Hrsg.), 1999
  • Burley, Anne-Marie / Mattli, Walter, 1993
  • Cohen, Jean L. / Arato, Andrew, 1992
  • Coleman, Stephen / Gotze, John, 2001
  • Cooke, Bill / Khortari, Uma (Hrsg.), 2001
  • Cullen, Holly / Cambell, Elinor, 1998
  • Dahl, Robert A., 1997
  • Dewey, John, 1984
  • Downs, Anthony, 1968
  • Easton, David, 1965
  • Eckstein, Harry, 1975
  • Eder, Klaus / Trenz, Hans-Jörg, 2003
  • Endress, Martin, 2002
  • Eriksen, Erik Oddvar, 1999
  • Eriksen, Erik Oddvar, 2005
  • Eriksen, Erik Oddvar / Fossum, John Erik / Menéndez, Agustin Jose (Hrsg.) 2003
  • Europäische Kommission, 1997
  • Europäische Kommission, 2001d
  • Europäische Kommission, 2007 g
  • Feindt, Peter Henning u.a. (Hrsg.), 1996
  • Fossum, John Erik, 2005
  • Fossum, John Erik / Trenz, Hans-Jörg, 2006
  • Fraenkel, Ernst, 1991 (1964)
  • Franzius, Claudio / Preuß, Ulrich K. (Hrsg.), 2004
  • Gellner, Ernest, 1991
  • Gerhards, Jürgen, 1993
  • Gerhards, Jürgern / Neidhardt, Friedhelm, 1991
  • Gerstenberg, Oliver, 1997
  • Gramsci, Antonio, 1980
  • Gray, John, 1999
  • Greenwood, Justin, 1997
  • Grimm, Dieter, 1995
  • Heinelt, Hubert, 1998
  • Held, David, 1995
  • Héritier, Adrienne, 1999
  • Höreth, Marcus, 1999
  • Hooghe, Liesbet / Marks, Gary, 2001
  • Huntington, Samuel, 1976
  • Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate, 2004
  • Joerges, Christian / Dehousse, Renaud (Hrsg.), 2002
  • Kaase, Max, 1995
  • Kaase, Max / Marsh, Alan, 1979
  • Kaelble, Hartmut, 1995
  • Kaelble, Hartmut, 2001
  • Kantner, Cathleen, 2003
  • Kantner, Cathleen, 2004
  • Keane, John, 1988
  • Keane, John, 1998
  • Keating, Michael, 1993
  • Kendall, Jeremy / Anheier, Helmut K., 1999
  • Kersting, Norbert, 2004
  • Kersting, Wolfgang, 1996
  • Kevin, Deirdre, 2003
  • Klein, Ansgar, 2001
  • Kohler-Koch, Beate / Finke, Barbara, 2007
  • Kohler-Koch, Beate / Rittberger, Berthold (Hrsg.), 2007
  • Kopper, Gerd G., 1997
  • Kumar, Krishan, 1993
  • Langer, Inghard / Schulz von Thun, Friedemann / Tausch, Reinhard, 2002
  • Loewenstein, Bedrich, 1990
  • Lord, Christopher / Beetham, David, 2001
  • Loth, Wilfried, 1996
  • Lützeler, Paul Michael, 1992
  • Magnette, Paul, 2001
  • Marks, Gary / McAdam, Doug, 1999
  • Mayntz, Renate, 1998
  • Mazey, Sonia / Richardson, Jeremy, 2001
  • Merkel, Wolfgang (Hrsg.), 2000
  • Milbrath, Lester W. / Goel, M. Lal, 1977
  • Moravcsik, Andrew, 2006
  • Nanz, Patrizia / Steffek, Jens, 2007
  • Nohlen, Dieter / Nuscheler, Franz (Hrsg.), 1995
  • Ost, David, 2005
  • Pateman, Carole, 1970
  • Pedler, Robin H. / van Schendelen, Rinus (Hrsg.), 1994
  • Pérez-Diaz, Victor, 2006
  • Peters, Bernhard, 2005
  • Peterson, John, 1997
  • Platzer, Hans-Wolfgang, 1985
  • Preuß, Ulrich K., 2004
  • Rokkan, Stein, 2000
  • Rosenau, James N. / Czempiel, Ernst Otto (Hrsg.), 1992
  • Ruzza, Carlo / della Sala, Vincent (Hrsg.), 2006
  • Schlesinger, Philip / Fossum, John Erik (Hrsg.), 2007
  • Schmale, Wolfgang, 1996
  • Schmalz-Bruns, Rainer, 1995
  • Schramm, Jürgen, 1995
  • Schulte, Bernd, 1993
  • Schumpeter, Joseph Alois, 2005
  • Shore, Chris, 1993
  • Smismans, Stijn (Hrsg.), 2007
  • Somers, Margaret R., 1998
  • Steffek, Jens / Kissling, Claudia / Nanz, Patrizia, 2007
  • Stöckl, Ingrid, 1986
  • Strauss, Leo, 1959
  • Streeck, Wolfgang, 1996
  • Swedberg, Richard, 1994
  • Tarrow, Sidney / della Porta, Donatella, 2004
  • Taylor, Charles, 1991
  • Thaysen, Uwe 1982
  • Trentmann, Frank (Hrsg.), 2000
  • Trenz, Hans-Jörg, 2001
  • Trenz, Hans-Jörg, 2005b
  • Van Schendelen, Rinus, 2002
  • Verba, Sidney et. al., 1973
  • Verba, Sidney / Schlozman, Kay L. / Brady, Henry E., 1995
  • Vilmar, Fritz, 1973
  • Voegelin, Eric, 1959
  • Wallace, Helen / Young, Alasdair R. (Hrsg.), 1997
  • Walzer, Michael, 1992
  • Walzer, Michael, 1995.
Die Schreibung folgt derjenigen im Literaturverzeichnis; der Schluss, dass die in obiger Liste nicht aufgeführten Quellen hingegen alle rezipiert wurden, lässt sich nicht ziehen.

Ebenfalls in der Quelle Liebert / Trenz (2008) enthaltene ReferenzenBearbeiten

  • Folgende 54 von der Verfasserin verwendete Referenzen finden sich ebenfalls im Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008):
  • Alexander, Jeffrey C., 1997
  • Aspinwall, Mark / Greenwood, Justin, 1998
  • Balme, Richard / Chabanet, Didier 2007
  • Beck, Ulrich / Grande, Edgar, 2005
  • Beyme, Klaus von, 2000
  • Bruter, Michael 2004
  • Bruter, Michael 2005
  • Bryant, Christopher, G. A.:, 1993
  • Cohen, Jean L. / Arato, Andrew, 1992
  • Eder, Klaus, 2003
  • Eising, Rainer / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.), 2005
  • Eriksen, Erik Oddvar, 2005
  • Eriksen, Erik Oddvar / Fossum, John Erik / Menéndez, Agustin Jose (Hrsg.) 2003
  • Europäische Kommission, 2001d
  • Fossum, John Erik, 2005
  • Fossum, John Erik / Trenz, Hans-Jörg, 2006
  • Franzius, Claudio / Preuß, Ulrich K. (Hrsg.), 2004
  • Gellner, Ernest, 1991
  • Gerhards, Jürgen, 1993
  • Gerhards, Jürgen, 2000
  • Gerhards, Jürgen, 2002
  • Greenwood, Justin, 2007
  • Habermas, Jürgen, 1996b
  • Held, David, 1995
  • Hildermeier, Manfred / Kocka, Jürgen / Conrad, Christoph (Hrsg.), 2000
  • Joerges, Christian / Dehousse, Renaud (Hrsg.), 2002
  • Kaelble, Hartmut, 2002
  • Kantner, Cathleen, 2003
  • Kantner, Cathleen, 2004
  • Kevin, Deirdre, 2003
  • Klein, Ansgar, 2001
  • Kocka, Jürgen, 2004
  • Kohler-Koch, Beate, 2007
  • Kohler-Koch, Beate / Finke, Barbara, 2007
  • Kohler-Koch, Beate / Rittberger, Berthold (Hrsg.), 2007
  • Kumar, Krishan, 1993
  • Marks, Gary / McAdam, Doug, 1999
  • Mazey, Sonia / Richardson, Jeremy, 2001
  • Moravcsik, Andrew, 2006
  • Nanz, Patrizia / Steffek, Jens, 2007
  • Ost, David, 2005
  • Pérez-Diaz, Victor, 2006
  • Peters, Bernhard, 2005:
  • Peterson, John, 1997
  • Preuß, Ulrich K., 2004
  • Ruzza, Carlo, 2004
  • Ruzza, Carlo / della Sala, Vincent (Hrsg.), 2006
  • Ruzza, Carlo / Fella, Stefano, 2005
  • Schlesinger, Philip / Fossum, John Erik (Hrsg.), 2007
  • Smismans, Stijn (Hrsg.), 2007
  • Steffek, Jens / Kissling, Claudia / Nanz, Patrizia, 2007
  • Tarrow, Sidney / della Porta, Donatella, 2004
  • Trenz, Hans-Jörg, 2005b
  • Walzer, Michael, 1995.
Die Schreibung folgt derjenigen im Literaturverzeichnis der Verfasserin.

Fragmente mit Kategoriezuordnung „Keine Wertung“Bearbeiten

  • In der untersuchten Arbeit finden sich zahlreiche (insg. XX) Fragmente, die problematisch sind, aber nicht als Plagiate im engeren Sinne eingestuft wurden. Gründe hierfür können u. a. folgende gewesen sein:
  • Kürze und / oder eher geringe intellektuelle Schöpfungshöhe der Übernahme – siehe z. B. Fragment 110 14 [noch zu sichten]
  • Mischung von übernommenen Anteilen mit eigenen – siehe z. B. Fragment 113 30 [noch zu sichten]
  • Nennung der tatsächlichen Quelle neben weiteren fragwürdigen Referenzen – siehe z. B. Fragment 038 28 [noch zu sichten] mit Fragment 038 28a [noch zu sichten]
  • Übernahme lediglich von Referenzen, nicht aber von Inhalten – siehe z. B. Fragment 016 22
  • aus mehreren Quellen zusammengesetzte Sätze – siehe z. B. Fragment 011 08 [noch zu sichten] mit Fragment 011 12 [noch zu sichten] (hier mit zusätzlichem Eigenanteil)
  • angegebene, aber inhaltlich fragwürdige Referenzen, so dass eine Übernahme aus einer noch unbekannten Quelle möglich scheint – siehe z. B. Fragment 025 21 (unfertig)
  • [...]

Erklärung der Verfasserin und PromotionsordnungBearbeiten

  • Auf Seite 4 der untersuchten Arbeit findet sich folgende vom 30. Oktober 2009 datierende „Erklärung“:
„Hiermit erkläre ich gemäß § 7 (4) der Promotionsordnung zum Dr. rer. pol. in Politikwissenschaft des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin vom 14. März 2008, dass ich alle verwendeten Hilfsmittel und Hilfen angegeben und auf dieser Grundlage die vorliegende Arbeit selbständig verfasst habe.“
  • Die zum Zeitpunkt der Einreichung der Dissertation gültige Promotionsordnung zum Dr. rer. pol. in Politikwissenschaft des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin vom 14. März 2008 (PDF) enthält u. a. folgende Aussagen und Bestimmungen:
  • § 1 Bedeutung der Promotion, Doktorgrad
    „(2) Durch die Promotion wird über den Abschluss eines politikwissenschaftlichen oder eines anderen für die Promotion wesentlichen Studiengangs mit wirtschafts- und sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt hinaus eine besondere wissenschaftliche Qualifikation durch eigene Forschungsleistungen nachgewiesen.“
  • § 7 Dissertation
    „(1) Mit der schriftlichen Promotionsleistung ist die Befähigung zu selbstständiger vertiefter wissenschaftlicher Arbeit nachzuweisen und ein Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnis anzustreben.“
    „(4) Die Doktorandin oder der Doktorand muss alle Hilfsmittel und Hilfen angeben und versichern, auf dieser Grundlage die Arbeit selbstständig verfasst zu haben.“
  • § 18 Entziehung eines Doktorgrads
    „Die Entziehung eines Grads gemäß § 1 richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.“

Methodik und Umfang der UntersuchungBearbeiten

  • Die Auswahl der zu untersuchenden Quellen erfolgte unter dem Gesichtspunkt, als wie wahrscheinlich mögliche Übernahmen aus einzelnen Titeln eingeschätzt wurden. Daher wurde nur ein Teil der im Literaturverzeichnis aufgeführten Titel überprüft; dies gilt insbesondere für die insgesamt 82 Quellen der Europäischen Gemeinschaften bzw. der Europäischen Kommission. Zu diesem Teil der angegebenen Literatur kam noch eine größere Zahl potenzieller Quellen hinzu, die nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt waren. Die Summe der überprüften Titel betrug ca. 300.
  • Die Überprüfung wurde durch die verwendete Zitierweise (Kurzbelege mit Autor und Jahreszahl ohne Seitenangaben, außer bei gekennzeichneten wörtlichen Zitaten) deutlich erschwert.
  • Eine Überprüfung, inwieweit die von der Verfasserin durchgeführte Fallstudie in Kapitel 4 der Dissertation korrekt dokumentiert wurde, lag jenseits des Rahmens der vorliegenden Untersuchung und wäre aufgrund der verstrichenen Zeit ohnehin schwierig. Gleichwohl ergab sich bei einem Textabgleich eine Auffälligkeit in Bezug auf durchgeführte Interviews, siehe Fragment 182 05 (keine Wertung) [noch zu sichten].

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 78 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 5 Fragmenten folgt der Text einem in einer anderen Sprache verfassten Quellentext in wörtlicher oder sinngemäßer Übersetzung („Übersetzungsplagiate“). Bei 36 weiteren Fragmenten handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 37 weiteren Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 205 Seiten im Hauptteil. Auf 53 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 25.9% entspricht.
    Die 205 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 152
0%-50% Plagiatsanteil 48
50%-75% Plagiatsanteil 4
75%-100% Plagiatsanteil 1
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 4% des Textes im Hauptteil der Arbeit.
  • Von diesen werden fünf in der gesamten untersuchten Arbeit an keiner Stelle erwähnt:

IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
( rot=Verschleierung, blau=Übersetzungsplagiat, gelb=Bauernopfer)

650px

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


In folgender Grafik sind zusätzlich auch problematische Fragmente der Kategorie „Keine Wertung“ sowie – zum Vergleich – korrekt ausgewiesene wörtliche Zitate farblich hervorgehoben:

650px

violett = dokumentierte Parallelen, die der Kategorie „Keine Wertung“ zugeordnet wurden

grün = gekennzeichnete wörtliche Zitate, sofern nicht als Teil von Plagiatsfragmenten dokumentiert

Anmerkung: Die Grafiken repräsentieren den Analysestand vom XXX.