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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1-8
Quelle: Kersting 2008
Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: 3 ff., 28 ff.; 23: 1 ff.
[Direkte Beteiligungsmöglichkeiten hingegen sind eher themenorientiert und beinhalten die] tatsächliche Vertretung der Bevölkerung durch Repräsentanten, auf die die Bürger auch nach deren Auswahl noch Einfluss ausüben können (Schiller / Mittendorf 2002).

Die Unterscheidung zwischen mobilisierter und spontaner Partizipation beinhaltet, dass im repräsentativen politischen System Privatpersonen im Wege einer institutionalisierten und inszenierten Beteiligung legale Handlungen unternehmen, die dem Zweck dienen, die Auswahl des politischen Führungspersonals oder dessen Aktivitäten zu beeinflussen (Verba / Nie 1972). Deren Gegensatz ist die spontane intrinsisch motivierte Beteiligung (Asher / Richardson 1984 [sic]).


Asher, Herbert A. [sic] / Richardson, Bradley M., 1984: [sic] Political Participation. Frankfurt: Campus Verlag. [sic]

Schiller, Theo / Mittendorf, Volker (Hrsg.), 2002: Direkte Demokratie. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Verba, Sidney / Nie, Norman H., 1972: Participation in America. Political democracy and social equality. New York: Harper and Row.

[Seite 22]

Direkte, themenorientierte Einwirkungsmöglichkeiten beinhalten dabei durchaus auch die Vertretung der Bevölkerung durch Advokaten. Im Gegensatz zu indirekten Formen besitzen die Bürger jedoch nach der Auswahl der Repräsentanten weiteren Einfluss auf deren Einwirken, wie es z.B. in Bürgerinitiativen etc. zumeist der Fall ist (s. Schiller/Mittendorf 2002). [...]

[...]

Mobilisierte Partizipation – spontane Partizipation

Politische Partizipation beinhaltet „die legalen Handlungen von Privatpersonen, die mehr oder weniger ausdrücklich dem Zweck dienen, die Auswahl des politischen Führungspersonals oder dessen Aktivitäten zu beeinflussen“ (Verba/Nie 1972: 2f.). Diese Definition rückt Beteiligung im repräsentativen politischen System in den Vordergrund. Deutlich wird auch, dass sich die Partizipationsforschung seit den sechziger Jahren von institutionellen Erklärungsansätzen, die vor

[Seite 23]

allem Möglichkeiten einer „top down“ Mobilisierung [sic] berücksichtigten, abwendet (vgl. Asher/Richardson 1984 [sic]) und auf intrinsisch motivierte Beteiligung setzt. Erst in den neunziger Jahren wird die inszenierte Beteiligung neu entwickelt.


Asher, H.A. [sic]/Richardson, B.M., 1984: [sic] Political Participation. Frankfurt [sic]

Schiller, Theo/Mittendorf, Volker (Hg.) 2002: Direkte Demokratie. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Verba, Sidney/Nie, Norman H.: Participation in America. Political democracy and social equality. New York: Harper and Row. 1972

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite.

Neben wörtlichen Übernahmen von Teilen des Textes der Quelle – das Zitat von Verba / Nie (1972), aus dem 13 aufeinanderfolgende Wörter übernommen werden, kann sich bei den Autoren in dieser Form nicht finden, da es sich um einen englischsprachigen Text handelt – dient Kersting (2008) hier auch als "Steinbruch" für die Ausführungen der Verf.in.

Bemerkenswert scheint in diesem Zusammenhang, dass "Asher/Richardson 1984" von Kersting für eine "intrinsisch motivierte Beteiligung" dem Wortlaut nach nicht referenziert werden.

Bei letzterem Titel fehlt zudem sowohl in der Quelle als auch bei der Verf.in die Angabe von Herbert F. Weisberg als drittem Co-Autor sowie von New York als zweitem Verlagsort. Auch das Initial des zweiten Vornamens von Herbert Bernard Asher ist in beiden Fällen fehlerhaft. [1]

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann