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Dd/031

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Bewältigung technischer und sozialer Probleme bei der Konzeption von Umsiedlungen

von Prof. Dr. Detlev Dähnert

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Dd/Fragment 031 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:07:31 Kybot
BauernOpfer, Dd, Fragment, Gesichtet, Mayers-Lögters 1986, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 2-21
Quelle: Mayers-Lögters 1986
Seite(n): 63, Zeilen: li. Spalte 60-61 - re. Spalte 1-16, 18-21
Für die Umsiedlung von Ortslagen bieten sich grundsätzlich drei verschiedene Verfahrensweisen an:

o Die Einzelumsiedlung, bei der jeder Umsiedler sich ein geeignetes Grundstück innerhalb oder auch außerhalb seiner Stammgemeinde sucht und dort nach individuellen Wünschen, bzw. nach Vorgaben des jeweiligen Baugebietes sein neues Wohn- oder Geschäftshaus errichtet.

o Die Gruppenumsiedlung, bei der sich jeweils mehrere Umsiedler zusammen in unterschiedlichen Ortsteilen niederlassen.

o Die gemeinsame Umsiedlung eines Großteils der Bevölkerung an einen von den Bürgern mit zu bestimmenden Standort, an dem ein neues, auf die Belange der Umsiedlung ausgerichtetes Siedlungsgefüge, entsteht.

Bereits in den 50er Jahren wurden diese Möglichkeiten diskutiert. (ROLOFF - Ortsumsiedlung im Rheinischen Braunkohlenrevier, Westdeutsche Wirtschaftsmonographien, Köln 1992)

Seit diesem Zeitpunkt und in der Folgezeit entschieden sich die betroffenen Bürger immer wieder, und mit großer Mehrheit, fur das Konzept der geschlossenen Umsiedlung. Die übrigen Bewohner von Umsiedlungsstandorten nahmen die bevorstehende Umsiedlung entweder zum Anlaß sich anderweitig zu orientieren, oder siedelten sich außerhalb an. (MAYERS/LÖGTERS - Entwicklungstendenzen in der Gestaltung von Umsiedlungsstandorten, in: Braunkohle, Köln 1986)

Für die Umsiedlung der Bewohner von Ortslagen bieten sich grundsätzlich drei verschiedene Verfahrensweisen an :

die Einzelumsiedlung, bei der jeder Umsiedler sich ein geeignetes Grundstück innerhalb oder auch außerhalb seiner Stammgemeinde sucht und dort nach individuellen Wünschen bzw. nach den Vorgaben des jeweiligen Baugebietes sein neues Wohn- oder Geschäftshaus errichtet;

die Gruppenumsiedlung, bei der sich jeweils mehrere Umsiedler zusammen in unterschiedlichen Ortsteilen niederlassen;

die geschlossene Umsiedlung eines Großteils der Bevölkerung an einen von den Bürgern mitzubestimmenden Standort, an dem ein neues, auf die Belange der Umsiedlung ausgerichtetes Siedlungsgefüge entsteht.

Schon in den 50er Jahren wurden diese Möglichkeiten ausführlich diskutiert [EN 12] Damals und in der Folgezeit entschieden sich die betroffenen Bürger immer wieder mit großer Mehrheit für das Konzept der geschlossenen Umsiedlung, [...] die übrigen jeweils ca. 30% der Bewohner von Umsiedlungsorten nahmen die bevorstehende Umsiedlung entweder zum Anlaß, sich anderweitig zu orientieren oder siedelten sich als Landwirte außerhalb an (s. Kap. 3).

[EN 12: Roloff, H.: "Ortsumsiedlung im rheinischen Braunkohlerevier" in Westdeutsche Wirtschafts-Monographien 2 (62), Köln]

Anmerkungen

Zwei Quellenangaben, aber keine Kennzeichnung der übernommenen Passagen. Bis auf kleine Änderungen wortwörtlich (inkl. der ersten Quellenangabe) übereinstimmend.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20111103013930

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