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Die schweizerische Migrationspolitik im Kontext der nationalen Sicherheit und globaler Zusammenhänge

von Doris Fiala

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Df/Fragment 181 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-05-10 23:53:11 Hindemith
BauernOpfer, CSS Analysen 10 2007, Df, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 10-28
Quelle: CSS Analysen 10 2007
Seite(n): 3, Zeilen: li.Sp:53-59; mi.Sp:1-18,31-37
Eine zentrale Herausforderung für die Schweiz

Die Schweiz als europäisches Binnenland profitiert zwar von der Sicherheitsgemeinschaft in Europa, tut sich jedoch nach wie vor schwer mit der Frage, inwieweit sie am europäischen Einigungsprozess partizipieren soll. Neben strukturellen Eigenheiten wie der direkten Demokratie und dem ausgeprägten Föderalismus stehen einer EU-Mitgliedschaft auch Befürchtungen bezüglich einer Schwächung der [sic] Wirtschafts- und Finanzstandorts im Wege. Dazu kommt das historisch geprägte Rollenverständnis der Schweiz als abseits stehender Sonderfall68,69. Von ihrer traditionellen, durch die Erfahrung einer konfliktreichen Nachbarschaft bestimmten Strategie „Sicherheit durch Neutralität“ und autonome Landesverteidigung hat sich die Schweiz mental erst begrenzt verabschiedet, obwohl deren Logik wohl durch den im Kern irreversiblen europäischen Integrationsprozess und das sich seit 1989 stark veränderte Bedrohungsbild unterminiert worden ist. Die grosse Zahl der Bilateralen Abkommen ist jedoch Ausdruck eines engen Beziehungsgeflechts. Allerdings führen Steuerstreit und Flüchtlingsproblematik vor Augen, wie krisenanfällig dieser technische Bilateralismus ohne effektiven politischen Rahmen ist.


68 Quelle: Botschafter Dr. Paul Widmer, Autor „Die Schweiz, ein Sonderfall“

69 Quelle: CSS Analysen zur Sicherheitspolitik März 2007

Eine zentrale Herausforderung für die Schweiz

Die Schweiz als europäisches Binnenland profitiert zwar von der Sicherheitsgemeinschaft in Europa, tut sich jedoch nach wie vor schwer mit der Frage, inwieweit sie am europäischen Einigungsprozess partizipieren soll. Neben strukturellen Eigenheiten wie der direkten Demokratie und dem ausgeprägten Föderalismus stehen einer EU-Mitgliedschaft auch Befürchtungen bezüglich einer Schwächung des Wirtschafts- und Finanzstandorts im Wege. Dazu kommt das historisch geprägte europapolitische Rollenverständnis der Schweiz als abseits stehender Sonderfall. Von ihrer traditionellen, durch die Erfahrung einer konfliktreichen Nachbarschaft bestimmten Strategie «Sicherheit durch Neutralität und autonome Landesverteidigung» hat sich die Schweiz mental erst begrenzt verabschiedet, obwohl deren Logik durch den im Kern irreversiblen europäischen Integrationsprozess und das sich seit 1989 stark veränderte Bedrohungsbild unterminiert worden ist.

[...]

Die grosse Zahl an bilateralen Abkommen ist Ausdruck eines engen Beziehungsgeflechts. Allerdings führt der derzeitige Steuerstreit vor Augen, wie krisenanfällig dieser technische Bilateralismus ohne politischen Rahmen ist.

Anmerkungen

Zwar wird die Quelle des Textes in Fußnote 69 genannt, allerdings sind weder die wörtlichen Übernahmen noch deren Umfang daraus ersichtlich. Auch geht die Übernahme nach dem Verweis weiter.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20130510235340

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