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Df/Fragment 109 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 1-22
Quelle: Schweizer Bundesrat 2002
Seite(n): 3722, 3723, 3724, 3725, Zeilen: 3722:40-43; 3723:14.26; 3724:6.10-11.13-14.22.24-26 - 3725:3-11
Eine Abnahme der Bevölkerung ab ungefähr 2030 dürfte ein wahrscheinliches Szenario darstellen und die Migrationspolitik, insbesondere die Zulassungspolitik prägen. Im Jahre 2035 wird einer von vier Einwohnern 65 Jahre alt oder älter sein und bereits im Jahre 2015 werden wir mit einer abnehmenden berufstätigen Bevölkerung konfrontiert sein. Die Frage stellt sich daher, ob die Einwanderung ein Mittel gegen die Überalterung der Wohnbevölkerung sein kann. Zudem lassen sich Migrationsbewegungen nur teilweise lenken. Es gilt ferner zu bedenken, dass Migranten und Migrantinnen künftig selbst auch einmal Pensionierte sein werden. Es gilt daher, in diesem Zusammenhang an Produktionssteigerung und bessere Ausnutzung des Arbeitspotenzials der Frau und der älteren Menschen zu denken.

3.1.4. Migration und Zulassungspolitik Schweiz

Die Migrationspolitik und insbesondere die Zulassungspolitik sind infolge der unterschiedlichen Ansprüche aus verschiedenen Politikbereichen gewissen Zielkonflikten ausgesetzt. Bei der Zulassung von Ausländerinnen und Ausländern stehen gesamtwirtschaftliche Interessen in Vordergrund, nicht in erster Linie humanitäre Aspekte. Umgekehrt sind für humanitäre Überlegungen die allgemeinen wirtschaftlichen Interessen der Schweiz nicht ausschlaggebend, auch wenn es immer gilt, die souveränen Entscheide des Landes – unter Vorbehalt der völkerrechtlichen Verpflichtungen – zu beachten.

[Seite 3722]

Abnahme der Bevölkerung ab ungefähr 2030

Das Bundesamt für Statistik hat drei Szenarien bezüglich der Entwicklung der Bevölkerungsstruktur der Schweiz und der Entwicklung der berufstätigen Bevölkerung im Zeitraum von 2000 bis 2060 entwickelt.

[Seite 3723]

Im Jahr 2035 wird einer von vier Einwohnern 65 Jahre alt oder älter sein

[...]

Eine abnehmende berufstätige Wohnbevölkerung ab 2015

[Seite 3724]

Die Einwanderung: ein Mittel gegen die Überalterung der Wohnbevölkerung?

[...]

Migrationsbewegungen lassen sich nur teilweise lenken; zudem sind die Migrantinnen und Migranten selbst auch zukünftige Pensionierte. Neben der Migrationspolitik können andere Mittel helfen, die ökonomischen Konsequenzen einer Überalterung der Wohnbevölkerung zu lindern: so zum Beispiel eine Produktivitätssteigerung oder bessere Ausnutzung des Arbeitspotenzials der Wohnsitzbevölkerung (denkbar wäre eine Neuverteilung der Unterrichtsstunden und die Bereitstellung sozialer Einrichtungen, um Frauen zu helfen, Arbeit und Familie besser in Einklang zu bringen, oder mit finanziellem Anreiz oder besserer Weiterbildung die über 55-jährigen Personen zu animieren, ihre Erwerbstätigkeit weiterzuführen). [...]

1.2.3 Zulassungspolitik

[...] Die Migrationspolitik – und insbesondere die Zulassungspolitik – ist infolge der unterschiedlichen Ansprüche aus verschiedenen Politikbereichen gewissen Zielkonflikten ausgesetzt.

[Seite 3725]

Bei der Zulassung von ausländischen Arbeitskräften stehen beispielsweise gesamtwirtschaftliche Interessen im Vordergrund, nicht humanitäre Aspekte. Umgekehrt sind bei der gebotenen Zulassung aus wichtigen humanitären Gründen die allgemeinen wirtschaftlichen Interessen der Schweiz oder die längerfristigen beruflichen Integrationschancen der betroffenen Personen nicht ausschlaggebend.

Es darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass die Zulassung von Ausländerinnen und Ausländern – unter Vorbehalt der völkerrechtlichen Verpflichtungen – ein autonomer Entscheid jedes souveränen Staates ist und deshalb in der Regel kein Anspruch auf die Einreise und die Gewährung des Aufenthalts besteht.

Anmerkungen

Zunächst werden (ohne Kennzeichnung) die Zwischenüberschriften der Vorlage nacheinander in einem geschlossenen Text präsentiert. Zum Ende des ersten größeren Abschnitts dieser Seite wird (ohne dass das angegeben wird) aus dem Original exzerpiert.

Auch die umfangreicheren wörtlichen Übernahmen, mit denen der zweite Teil beginnt, sind nicht gekennzeichnet.

Grundsätzlich fehlt hier jede Art von Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan)

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