Diskussion:Skm
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Man sollte die ganze Sache heimlich unter den Teppich kehren und auf sich beruhen lassen .
Ich habe mich schließlich schon seit Jahren damit abgefunden, das ich von Hochstaplern, Betrügern und Schaumschlägern vertreten und regiert werde .
Demokratie existiert, aber nichtg hier !
Ich schlisse mich der Forderung an! (Endlich mal ein vernünftiger Post)
Promotionsordnung der Philosophisch-historischen Fakultät Heidelbergs
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"Beizufügen ist die schriftliche Erklärung, daß der Bewerber die Dissertation selbständig verfaßt, alle wörtlich oder sinngemäß übernommenen Textstellen als solche kenntlich gemacht, andere Quellen und Hilfsmittel als die in der Arbeit genannten nicht benutzt und die Disssertation noch keiner anderen Fakultät vorgelegt hat. " Promotionsordnung der Universität Heidelberg für die Philosophisch-historische Fakultät, die Fakultät für Orientalistik und Altertumswissenschaft und die Neuphilologische Fakultät Vom 28. August 1989 war gültig bis 2006
Meriten4Lau 06:08, 12. Apr. 2011 (UTC)
@Meriten4Lau, wie findet man den oben angegebenen Link (Promotionsordnung 1989)?
Ein Dankeschön vorab Kp 88.64.10.193 16:15, 25. Jun. 2011 (UTC)
Am besten prüfen wir nun auch alle DiplomArbeiten! von IP: 171.18.29.130, 12.4.2011 14:17
@ Meriten4Lau
Vielleicht interessiert hierzu (am Rande) eine auffällige Besonderheit bezüglich der Art und Weise, wie die Uni Heidelberg die Erklärung zur Promotion behandelt(e):
Kreuzritter 02:35, 1. Mai 2011 (UTC)
Professoren
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Hallo liebes Wiki,
auch ich habe promoviert und kann die Protagonisten durchaus verstehen. Im Rahmen meiner Dissertation hat mir mein Doktorvater wo immer er konnte, hilfreich mit Rat und Tat zur Seite gestanden, es ist ja auch seine Aufgabe.
Aber, um die conditio sine qua non zu verstehen, zu erleben, hatte ich immer wieder Hilfestellung, die weit über das Maß hinaus ging. Es wurde mir von meinem verehrten Herrn Doktorvater erklärt, dass bei ihm noch niemals eine Dissertation gescheitert ist und genau diesen Fakt wolle er auch beibehalten.
Den Professoren geht es immer um wissenschaftliches Ansehen und um gesellschaftliche Reputation. Die Frage ist, ist ein Promovent, dem Hilfe weit über das Maß des Vertretbaren hinausgeht, per se ein schlechter Mensch oder ist es nicht nur, um mit Nietzsche zu sprechen, allzumenschlich, diese Hilfe anzunehmen.
Klartext, auch mir wurde erklärt, dass man zwar Texte, die übernommen werden, kenntlich machen soll, aber, wo kein Kläger, da kein Richter. Ich glaube nicht, dass die Professoren so dumm und so dermaßen blöd sind, dass sie davon nicht gewusst haben. Es geht immer nur um das Ansehen des Herrn Proferssor. Wie soll man sonst erklären, dass in den letzten 20 Jahren die Zahl der Dissertationen so dermaßen stark zugenommen hat.
Plagieren ist falsch, basta, aber die Tore dazu werden nur allzuoft von den Herrenn Professoren und Prüfungsgremien geöffnet. Wie war das mit dem Affen und der Waffe?
Hetzjagd oder Hexenjagd
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Was hier auf VroniPlag Wiki geschieht erinnert mich sehr an die mittelalterliche Jagd auf Hexen. Genau wie damals wollt ihr, dass diese Frau bei lebendigem Leibe verbrannt wird und das obwohl bewiesen ist: sie war es nicht, weil es keine Hexen gibt.
Aber denuzieren konnten wir Deutschen ja schon immer gut. Warscheinlich vertreiben sich hier alles ehemalige Stasi Mitarbeiter die Zeit. Wahrscheinlich sind hier sogar Nazis dabei, die Frau Koch-Mehrin mit Baseball-Schlägern in den Tod hetzen wollen. Das ist eine klassische Hetzjagd. Ihr seid doch alles Faschisten und Kommunisten und CDU-, SPD-, Grüne-, und Linke-Mitglieder, die der FDP schaden wollen. Lasst die Frau in Ruhe. Wer ist denn hier Schuld? Frau Koch-Mehrin wurde dazu doch nur getrieben, weil sie einen Doktor haben wollte. Und ihr seid Schuld daran!
- "Wir" sind schuld, weil Sie ihrem eigenen Ehrgeiz nicht standhalten konnte? Viele Kinder (ggf. aus suboptimalen Verhältnissen/Gesellschaften) möchten Fußballweltmeister werden. Nur wenige können das leisten, ob aus Inkompetenz oder Mittellosigkeit.
- Schön, daß Frau Koch-Mehrin hohe Ansprüche hatte. Das ist noch lange keine Rechtfertigung zur Hochstapelei. Plagiatur in einer Doktorarbeit ist Präsentation nicht vorhandener Größe und Fähigkeit, damit Hochstapelei. Flüchtigkeitsfehler passieren. Toleranz ist hier sehr angebracht.
- Im großen und Ganzen konkurrieren hier zwei Vorstellungen:
- Prüfung geschafft - alles gut
- Ein Doktortitel ist verbunden mit einem gewissen "intellektuellen" Anspruch, ist eine Auszeichnung wissenschaftlicher Exquisität
- Letzteres ist ein Titel, den zu tragen es sich lohnt. Ersteres ein Schritt auf individueller Karriereleiter. Wäre dieser Schritt der Schritt zum Schulabschluß, damit die Chance eines jungen Menschen auf einen Ausbildungsplatz könnte darüber hinweg gesehen werden. Doch ist dieser Schritt der Schritt in eine bessere Gehaltsklasse, eine mächtigere, ggf führende (Ton angebende) Posisiton. Und wer bitte möchte einem weisungsbefugten Dilletanten gegenüberstehen, der /die nur besser geschummelt hat?
- 88.72.227.191 01:32, 21. Apr. 2011 (UTC)
-
- Du hast den Schwarzen Block vergessen, der zieht hinter dem Kulissen nämlich die Strippen bei dieser Hetzjagd!! Frag dich doch mal, wo die verlorenen SED-Millionen hin sind. Die Kommunisten haben eben immer noch die Macht in Deutschland. Deshalb darf es nicht sein, dass eine Frau, die für FREIHEIT eintritt einen Doktortitel trägt!!! Abends werfen diese angereisten Kommunisten und Chaoten Steine, Nachts werkelt der Sozialschmarotzer dann im stillen Kämmerlein über das Tatort Internet an der HETZJAGD auf die einzige Politikerin, die wenistens gut aussieht. NEIDgesellschaft Deutschland, typisch deutsch!!! In den Staaten wäre so eine
geilegutaussehende Politikerin Bundeskanzlerin, bei uns muss sie weg, weil die Kommunisten ANGST vor ihr haben, und vor der FDP, und vor der FREIHEIT!!! Denn nichts fürchtet der Kommunist so wie die Freiheit. So wie uns die Islamisten für unsere Freiheit hassen. Stoppt die Hetzjagd auf Frau Doktor Silvana Koch-Mehrin! FDP for Bundeskanzler!!! - 88.72.18.101 27. April 2011, 18:16 Uhr
- Du hast den Schwarzen Block vergessen, der zieht hinter dem Kulissen nämlich die Strippen bei dieser Hetzjagd!! Frag dich doch mal, wo die verlorenen SED-Millionen hin sind. Die Kommunisten haben eben immer noch die Macht in Deutschland. Deshalb darf es nicht sein, dass eine Frau, die für FREIHEIT eintritt einen Doktortitel trägt!!! Abends werfen diese angereisten Kommunisten und Chaoten Steine, Nachts werkelt der Sozialschmarotzer dann im stillen Kämmerlein über das Tatort Internet an der HETZJAGD auf die einzige Politikerin, die wenistens gut aussieht. NEIDgesellschaft Deutschland, typisch deutsch!!! In den Staaten wäre so eine
"Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant"
August Heinrich Hoffmann von Fallerleben 80.226.25.234 14:18, 13. Apr. 2011 (UTC)
- Ihr Standpunkt ist bereits an anderen Stellen im Wiki von Ihnen wortwörtlich so eingetragen worden und zur Kenntnis genommen. Bitte plagiieren Sie sich jetzt nicht pausenlos selbst. Martin Klicken 14:22, 13. Apr. 2011 (UTC)
- Ihre arrogante, ingnorante Nichtkenntnis ist schlimmer als jedes Denunziantentum und mit ihre Verdächtigung stehen sie noch unter den von ihnen Angeprangerten.
- Dumme Gedanken hat jeder, doch der Kluge verschweigt sie. Costa 20:24, 13.04.1188.73.203.62 18:24, 13. Apr. 2011 (UTC)
es ist teilweise wirklich Hexenjagt
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Hallo Leute,
man sollte wohl doch differenzierter mit den Anklagen umgehen.Ich habe mir einige Stellen durchgelesen,da wurden Zusammenhänge mit eigenen Worten erklärt aber als Plagiat gekennzeichnet. Also ich finde, wenn man sagt, dass man gelogen hat, darf man ruhig lügen. Machen wir doch alle, oder?
Muß man bei Anwendung des Gesetzes vom freien Fall ab jetzt Newton zitieren , oder bei der Dreiecksberechnung Pythagoras?
Selbstverständlich sind bei 1:1 Übernahme ganzer Textpassagen ,wie an einigen Stellen geschehen, diese als Zitat zu kennzeichnen.Das ist sonst wirklich Plagiat.
88.72.165.27 14:41, 13. Apr. 2011 (UTC) Heinz
Hallo Heinz, ja Sie haben es erfasst! Wenn man die Gesetze des freien Falls beschreibt, muss man Newton als Entdecker angeben. Und wenn man den Satz des Phytagoras als seine eigene Erfindung ausgeben würde, wäre einem auch sicher der eine oder andere Lacher gewiss. Tpyischerweise gibt man daher in einem Lehrbuch an, wem die Entdeckung z.B. dieses Satzes zugeordnet wird. Ganz normales wissenschaftliches Arbeiten. Nicht nur wortwörtliche Plagiate sind Plagiate! Dann könnten Sie ja jeden Text klauen, in dem Sie einfach hier und da aus einem "und" ein "und auch" machen. Naja, einige haben das versucht, wie hier belegt wird. Martin Klicken 14:54, 13. Apr. 2011 (UTC)
@ Martin: Der User Heinz redet aber nicht davon, dass man den "Satz des Phytagoras" als sein eigenes geistiges Werk ausgibt, sondern davon, dass man ihn anwendet. Und in diesem Sinne schießen hier einige über das Ziel hinaus!
- Bei der Verwendung muss es keiner zitieren, wenn er aber jemand z.B. das Gravitationsgesetz beschreibt, muss der Entdecker angegeben werden. Zeigen Sie mir doch einfach mal irgendein Lehrbuch, wo das Gravitationsgesetz beschrieben wird, ohne dass Newton als Entdecker genannt ist. Sie finden keins? Dann sehen Sie vielleicht, was ich meine. Die Leute, die Lehrbücher schreiben, scheinen irgendwelche "geheimen" Regeln zu haben. Martin Klicken 17:25, 13. Apr. 2011 (UTC)
Bsp.: vermeintliches Plagiat auf S. 15: Es ist nun mal ein historischer Fakt, dass Italiens Nationalstaatswerdung unter maßgeblicher Einflussnahme Napoleons III. stattfand und dass der neue italienische Nationalstaat anfangs noch nicht als gleichberechtigter Partner von den europäischen Großmächten anerkannt wurde. Das kann man in jedem x-beliebigen Handbuch zur betreffenden Zeit nachlesen, weil es eben eine historische Tatsache ist! Solche "Fakten" müssen auch nicht weiter belegt werden, weil es sich dabei um keine historisch zweifelhaften Behauptungen handelt. Dass sich der Wortlaut dabei teilweise mit dem der entsprechenden Handbuchtexte überschneidet ist auch klar, da mann sich ja irgendenwo das historische Grundwissen anlesen muss...
- Das Problem auf Seite 15 ist, dass hier auch nicht-triviale Wertungen und Wendungen zusammenfließen, die offensichtlich von der Quelle plagiiert wurden, s. bei den Stichwörtern "Vasallenstaat" und ob es überhaupt möglich gewesen wäre. Diese Einschätzung ist kein Faktum, wie es überall genau so steht. Und wenn es wortwörtlich abgeschrieben ist, sie kann es doch auch schreiben. Nur einfach Anführungszeichen drumherum oder unten eine richtige Fußnote. Hat ja niemand was dagegen. Martin Klicken 17:25, 13. Apr. 2011 (UTC)
- Bei dem Ausmaß ist auch völlig unzweifelhaft, dass Frau KM die Quelle unmittelbar beim Schreiben dieser Seite vorliegen hatte, also nicht frei aus der Erinnerung aus dutzenden Quellen zusammentrug und reproduzierte, sondern im wahrsten und klarsten Sinne des Wortes abschrieb und auch wusste, aus welcher Quelle sie abschrieb.
- Es ist auch nicht so, dass Frau KM die Erstbeschreiberin dieser Zusammenhänge sein müsste, damit es kein Plagiat ist. Gingen wir mal davon aus, dass es sich um wirklich aller trivialste Tatsachen handelte, was hier nicht der Fall ist (Begründung siehe oben bei Martin Klicken). In solchen Fällen braucht man seine Behauptungen insofern nicht mit einer Quelle zu belegen, als dass einem der fachkundige Leser diese Tatsachen auch so glauben wird und einem auch glauben wird, dass man diese Behauptungen jederzeit belegen könnte.
- ABER: Die Schöpfungshöhe bei der Wiedergabe allgemein bekannter Tatsachen besteht im Wesentlichen in der Darstellung. Diese Darstellungsleistung haben die Autoren der Originale erbracht. Kopiert Frau KM also deren Formulierungen und nennt nicht die Quelle, dann erweckt sie den falschen Eindruck, dass sie selbst diese Leistung erbracht hätte. Das ist dann ein Plagiat.
- Wahlrheinländer 93.129.93.95 11:08, 14. Apr. 2011 (UTC)
- Ich bin der Meinung, jeder der gerade dabei ist seine Dissertation, akademische Arbeit o.ä., korrekt zu erarbeiten bzw. der sie in regelgerechter Form abgegeben hat, wird dieses Engagament der Bearbeiter in diesem Wiki befürworten. Danke, weiter so!
- (88.64.6.27 09:04, 15. Apr. 2011 (UTC))
Langweilig
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Es interessiert keinen Menschen mehr (...außer stern.de), aber insbesondere der merkwürdige fast religiöse Eifer bei der Suche nach verdächtigen Textstellen mißfällt mir , die gerade bei K-M nicht wirklich dramatisch ausfallen und so bei sehr vielen Arbeiten (...und bestimmt nicht nur in Deutschland) vorkommen. Das eine spezielle politische Ausrichtung von vroniplag vorliegt, ist auch klar. Leute, wenn ihr der Wissenschaft dienen wollt, macht es anders, diese Nummer ist ziemlich peinlich. Gruß, Andreas John
217.81.24.30 18:39, 14. Apr. 2011 (UTC)
- Sehr geehrter Herr John,
- es war völlig unnötig hierfür eine neue Überschrift anzulegen, sie hätten sich thematisch unter mehreren anderen Punkten einordnen können.
- Was Ihre Einschätzung angeht, dass die Situation bei Frau KM nicht wirklich dramatisch ausfällt... Ihre Meinung in Ehren, aber ich würde keine größeren Summen darauf verwetten, dass auf Frau KMs nächstem Personalausweis noch ein Doktorgrad verzeichnet sein wird.
- Und bezüglich Ihres Vorwurfes der Parteilichkeit: yada yada yada, s.o.
- MfG,
- Wahlrheinländer 93.129.191.99 10:35, 15. Apr. 2011 (UTC)
Hallo zusammen,
ich finde es wirklich unerträglich was hier abgeht. Das ist übelstes Denuziantentum. Schämt euch!
- Ein einzigartiger Kommentar.
- 93.129.191.99 10:35, 15. Apr. 2011 (UTC)
Was ist denn mit Backhaus?
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http://www.focus.de/politik/deutschland/affaere-fragwuerdige-wuerde_aid_195454.html
ach so, der ist von der SPD... [unsigniert]
- Was ist denn, wenn du mal was lieferst, achso du verteilst lieber die Arbeit.--Nerd wp 07:42, 17. Apr. 2011 (UTC)
- Oder können wir Euch namenloser Herrlichkeit vielleicht noch die Samtkissen aufschütteln und Eure köngliche Plautze massieren? Wer glauben Sie, dass Sie sind, hier Aufgaben verteilen zu können? Wenn Sie in Ihrere Großkotzigkeit nicht zu beschäftigt wären, hätten Sie per Google vielleicht das hier gefunden: http://de.plagipedi.wikia.com/wiki/Backhaus,_Till:_Betrachtungen_zur_Getreideproduktion_in_Mecklenburg-Vorpommern_zwischen_1900_und_2000_(Dissertation)
- Meine Fresse!
- 93.129.190.243 17:17, 17. Apr. 2011 (UTC)
Danke!
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Was ihr macht, ist richtig und gut!
SKM ist keine Hexe, sie ist einfach nur faul. Hat GAR keine Ahnung von Finanzen und m.E. eben nicht ein "Leistungsträger" sondern eine einfache Mitläuferin. Den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, bedeutet in diesem Fall eben zu plagiieren. ICH WILL SOLCHE POLITIKER NICHT. Ich hoffe inständig, dass sie von der politischen Bühne verschwindet. Ich glaube, ihr leistet dazu einen wertvollen Beitrag!
Danke
Christian
95.222.73.154 21:08, 19. Apr. 2011 (UTC)
Manche Menschen...
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meinen aber auch immer gleich das sie wüssten wo von sie reden.
Schon erstaunlich wer sich mittlerweile alles ein Urteil über DokArb. erlauben darf.
Anscheinend darf sich bereits jeder dazu äußern. Jeder Hinz&Kunz Armes Deutschland, sehr traurig :(³
- Sei doch nicht traurig, das Leben geht weiter, Kopf hoch!--Nerd wp 05:21, 20. Apr. 2011 (UTC)
- - - - -
- Sie haben Recht. Es ist traurig, dass diese Plagiate ein Niveau haben, dass jeder etwas aufmerksamere Oberstufenschüler, der schon mal eine Facharbeit angefertigt hat, erkennen kann, dass diese Arbeiten noch nicht einmal den einfachen handwerklichen Anforderungen an wissenschaftliche Arbeit genügen. Wie man richtig Zitiert lernt man schon auf dem Weg zum Abitur im Rahmen der Wissenschaftspropädeutik.
- Zum Glück leisten die Mitarbeiter dieser Seite einen Beitrag, dass sich das unter den Anscheinswissenschaftlern auch noch rumspricht.
- Wahlrheinländer 77.11.19.233 09:51, 20. Apr. 2011 (UTC)
Wissenschaftliches arbeiten?
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Ihr müsst Euch nicht wundern, wenn Ihr Euch dem Verdacht des Denunziantentums aussetzt. Euer einfaches Urteil "Plagiat verifiziert" zu manchen Textstellen zeigt ja, dass es Euch nicht um aufklären sondern ums verurteilen geht.
Eines der wenigen Beispiele aus dem hinteren Teil der Arbeit - wo man ja die wissenschaftliche Auswertung vermuten sollte - mag das erläutern:
(S. 179) "wobei ein Karolin in Feinheit, Gewicht und Größe dem Zehn Francs - Stück der Lateinischen Münzunion entsprach." steht bei Euch in der Kategorie "BauernOpfer", als würde irgend jemand - außer einem Beckmesser - hier vermuten, Frau K-M hätte hier ein eigenes Forschungsergebnis vorgestellt (s.o. die Bemerkungen zur Gravitation und zur Dreiecksberechnung).
Schöne Grüße an den Großinquisitor,
atv
213.71.6.130 06:54, 20. Apr. 2011 (UTC)
- Die betreffende Seite enhält mindestens diese Fragmente (mehr wurde noch nicht gefunden):
- "wobei ein Karolin in Feinheit, Gewicht und Größe dem Zehn Francs - Stück der Lateinischen Münzunion entsprach."
"Trotzdem kam ein Anschluß an die schon bestehende Frankenzone aus politischen und wirtschaftlichen Gründen nicht zustande." und
"Schweden beschloß vielmehr 1870, seine Währung zu reformieren und den Goldstandard einzuführen."
- wobei die letzten beiden aus einer Quelle stammen.
- Die Wahrscheinlichkeit, diese Sätze genau so aufzuschreiben, ohne sie von den Quellen abzuschreiben ist so gering, dass man von einem Plagiat, wenn auch von geringem Umfang, sprechen kann. Wer auch nur ein, zwei Sätze wörtlich übernehmen möchte, kann einfach Anführungszeichen setzen, dann besteht nicht der Verdacht, dass man so tun wollte, als hätte man diese Formulierungen selbst gefunden (s. Darstellungsleistung). Wie schwer vielen Autoren das Formulieren eigener Sätze und Gedanken fällt, kann man gut am Vorwort Karl Theodor zu Guttenbergs sehen, und auch in den anderen vorliegenden Arbeiten. Weiteres gutes Beispiel: Fr. Saß hat auf den Seiten 18-30 durchgehend fast 100% genau abgeschrieben, Wort für Wort. Auf Seite 20 oben fügt sie einen einzigen eigenen Satz ein: "Dabei unterscheidet man
zwischen Funktion der Telekommunikationsnetze und der Arte der Übertragung
zwischen Quelle Und Senke." Und der enthält gleich zwei Fehler. Stellen Sie sich vor, wie die Dissertation ausgesehen hätte, wenn sie alles selbst geschrieben hätte. 45 Seiten Umfang und 35 Fehler pro Seite? Sicher wäre sofort klar gewesen, dass es mit dem Doktorgrad nichts wird. Sehen Sie, um klug zu wirken, reicht es oft nicht, die Fakten zu kennen, man muss sie auch ausdrücken können. Wenn man das nicht kann, ist Abschreiben von anderen nicht ok, so nach dem Motto "ja, der hat's genauso gesagt, wie ich es mir gerade gedacht habe, also darf ich es jetzt auch so schreiben. Es ist ja in dem Sinne gar kein Abschreiben, er spricht mir ja aus der Seele." So läuft's nicht. 129.247.247.240 07:31, 20. Apr. 2011 (UTC)
Wer andere schlecht macht...
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...wird deshalb selbst noch lange nicht besser!
Ihr seit schon ganz schöne armseelige Zeitgenossen hier.
CK 194.165.40.197 11:42, 20. Apr. 2011 (UTC)
- http://www.seidseit.de/ Fiesh 12:12, 20. Apr. 2011 (UTC)
- Richtig, was "seid" versus "seit" angeht, und zum Abschreiben bitte ein ordentliches Wörterbuch verwenden:
- "Arme Seele" versus "armselig".
Glaubwürdigkeit
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Es ist enorm wichtig zwischen den Plagiatsarten zu unterscheiden. Die Entscheidungsgrundlage ist dabei nicht nur der superstrenge wissenschaftliche Kodex, sondern auch ein normativ moralischer Wertemaßstab.
Ziel des wissenschaftlichen Arbeitens kann es nicht sein, dass man innerhalb eines zementieren Regelwerkes auf Formalitäten achten muss. Es geht um die eigene Transferleistung, den Mehrwert der mit einer Forschungsarbeit geschaffen wird.
Ich wette bei euch Plagiatsjägern ist nicht einer dabei, der in einer wissenschaftlichen Arbeit nicht ein einziges mal Anführungszeichen weggelassen hat, übersetzt hat und nicht als wörtliches Zitat gekennzeichnet hat oder die Fußnote in der falschen stelle eines Abschnitts gesetzt hat.
- Wenn du bereit bist, ueber einen Treuhaender um bares Geld zu wetten, dann gehe ich diese Wette ein, sofern es um einen mindestens dreistelligen Betrag geht, sonst ist es mir die Arbeit nicht wert. Kannst dich gerne dazu bei mir melden! Fiesh 17:09, 20. Apr. 2011 (UTC)
Solche Minimalverstöße hier als Plagiat darzustellen, bloß weil man vermeindlich auf dem hohen Roß der moral daherreitet, finde ich einfach lächerlich und untergräbt im gleichen Maße unseren wissenschaftlichen Kodex wie grob fahrlässiges oder gar bewusstes plagieren. Das Rumreiten auf einen Normenkodex ist nicht im geringsten wissenschaftlich.
Wir alle wissen wie schwer es ist eine korrekte Arbeit zu verfassen und wirklich jeder hasst Fußnoten! Sie rauben Zeit und hemmen den Schreib- und Gedankenfluss, aber jeder kämpft sich durch, um wissenschaftlich zu bleiben.
Also, bevor wir hier mit irgendwelchen Prozentzahlen jonglieren, nehmt doch bitte eine Bewertung der Plagiate vor, zieht vom Ergebnis eure eigenen bereits verfasseten "Plagiate" ab und dann reden wir weiter!
- Hallo, vielen Dank für den Beitrag. Ich glaube, das würde je nach Intepretation einen Unterschied nach dem Komma machen. Persönlich entscheide ich bei der Übernahme in die Visualisierung und die Berechnung der Prozentzahl immer lieber zugunsten des Betreffenden. Bitte bring Dich doch gerne konkret in den betreffenden Fällen ein, bzw. schau mal hier hin: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Skm/Barcode-Seiten in den Abschnitt, der die Seiten listet, die erstmal nicht in den Barcode kommen. Darunter sind sogar solche Fälle, die über mehrere Sätze gehen. Seite 165 haben wir erst nach einer genauen Betrachtung des Falls und drei Meinungen in den Barcode aufgenommen. Auch Deine Meinung ist dabei ein wichtiger Beitrag, die Transparenz und Seriosität der Darstellung der Fakten noch einmal zu unterstreichen. Martin Klicken 16:10, 20. Apr. 2011 (UTC)
Bewertung und Konsequenzen
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(Überschrift hinzugefügt von Martin Klicken 09:29, 21. Apr. 2011 (UTC))
Nach der jetzt vorliegenden Auswertung von Art und Umfang der plagiierenden Elemente in der Dissertation von Frau Koch-Mehrin kann es nicht zweifelhaft sein, dass die Universität Heidelberg hier den im Jahre 2001 verliehenen Doktorgrad wieder entziehen muss. Maßgeblich ist insoweit § 48 Abs. 1 Satz 1 des in Baden-Württemberg geltenden Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG). Eine Rücknahme des Doktorgrades setzt danach voraus, dass diese rechtswidrig erfolgt ist. Dies ist hier der Fall, weil Frau Koch Mehrin entgegen ihrer ausdrücklichen, schriftlich abgegebenen Versicherung, Zitate als solche kenntlich zu machen, komplette Passagen aus dem Werk von wenigstens anderen 15 Autoren übernommen hat, ohne dies entsprechend den üblichen wissenschaftlichen Standards zu kennzeichnen oder offen zu legen.
Eine mögliche Klage gegen die Rücknahme des Doktorgrades wäre aussichtslos. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat in ständiger Rechtsprechungspraxis strenge Anforderungen an die Wissenschaftlichkeit von Dissertationen gestellt. So hat er in seinem Beschluss vom 13.10.2008 - 9 S 494/08 - entschieden: "Die nicht gekennzeichnete Übernahme kompletter Passagen aus dem Werk eines anderen Autors in einer Dissertation beinhaltet eine Täuschung über die Eigenständigkeit der erbrachten wissenschaftlichen Leistung. Sofern diese planmäßig und nicht vereinzelt erfolgt, kann sie die Hochschule zur Entziehung des verliehenen Doktorgrades berechtigen. Auf den Umfang der abgeschriebenen Stellen sowie auf die Frage, ob die Arbeit auch ohne das Plagiat noch als selbständige wissenschaftliche Arbeit hätte angesehen werden können, kommt es grundsätzlich nicht an." Im damaligen Fall lag der Anteil der Plagiate am Gesamtumfang der Dissertation weitaus geringer als im Falle Koch-Mehrin, so dass vorliegend von einem im Sinne der zitierten Rechtsprechung gänzlich eindeutigen Fall zu sprechen ist.
opera 21.04.2011
- Danke fuer diesen interessanten Beitrag! Ich moechte nochmal den letzten zitierten Satz hervorheben, er ist gerade im Hinblick auf die Versuche, Plagiarismus dadurch zu bagatellisieren, dass man von einem "nicht die Kernthesen betreffenden Plagiat" spricht, wie es im Fall SKM schon oefter zu lesen war, sehr interessant: "Auf den Umfang der abgeschriebenen Stellen sowie auf die Frage, ob die Arbeit auch ohne das Plagiat noch als selbständige wissenschaftliche Arbeit hätte angesehen werden können, kommt es grundsätzlich nicht an." Fiesh 14:57, 21. Apr. 2011 (UTC)
Manche Leute haben den Sinn des richtigen Zitierens nicht verstanden
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Ich glaube, dass viele Autoren hier den Sinn des richtigen Zitierens nicht verstanden haben. Fußnoten dienen dazu, die Originalquellen zugänglich zu machen, nicht den Textproduzenten eines nachgekauten Halbsatzes zu würdigen.
- Skm/Fragment 073 101-121: „Wenn ein kleines Land (d.h. ein Land mit relativ niedrigem Sozialprodukt) z.B. 10% seiner Goldreserven verliert, muß es seine Geldmenge um 10 % senken, während der entsprechende Goldzufluß in einem großen Land bzw. mehreren Ländern mit insgesamt höherem Sozialprodukt dort eine prozentual niedrigere Erhöhung des Goldbestandes und damit der Geldmenge zur Folge hat“ wird Albers 1981 zugeschrieben, ist aber bereits seit Kopernikus' Zeiten bekannt. Wenn überhaupt,dann könnte man hier auf Kopernikus oder ein Lehrbuch von 1880 verweisen, aber nicht auf ein 1981 erschienenes Handbuch, das jahrhundertealte Erkenntnisse wiederkaut. Zu meiner Zeit (ich habe in den 1990er Jahren ebenfalls VWL studiert) hat man den Inhalt der Handbücher und Lexika als nicht zitierpflichtiges Allgemeinwissen betrachtet, so wie man in den Naturwissenschaften ja auch nicht jede Formel auf Newton und Ptolemäus zurückführen muss. Sonst müsste man in jeder geographischen Hausarbeit auch noch belegen, dass die Erde eine Kugel ist (Zitat Pythagoras 600 v.Chr., Aristoteles 343 v.Chr., Eratosthenes 200 v.Chr. usw.)
- Skm/Fragment 121 114-117: „Allerdings hatte Napoleon III. sich am 12. Juni 1866 in einem Geheimvertrag von Wien für die Zusicherung der französischen Neutralität in dem bevorstehenden Krieg mit Preußen unter anderem die Abtretung Venetiens auch für den Fall eines österreichischen Sieges garantieren lassen.“ wird Gall 1997 zugeschrieben. Wenn, dann müsste hier auf das Aktenzeichen des Originalvertrages verwiesen werden.
- Skm/Fragment 164 28-30: „In dem im November 1914 beginnenden dreieinhalbjährigen Stellungskrieg konnten die belgischen Truppen nur einen Rest des Landes behaupten, nämlich ein Stück Westflanderns und die Enklave Baerle-Hertog.“ wird Albertini 1973 zugeschrieben, ist aber keine zitierpflichtige Erfindung Albertinis.
- Skm/Fragment 180 106-107: „Aufgrund der Verfassung lag die gesetzgebende Gewalt beim Storting, dem König blieb nur eine suspensives Veto.“ wird Albertini 1973 zugeschrieben. Korrekterweise müsste aber, wenn überhaupt, die norwegische Verfassung selbst zitiert werden.
--87.144.17.42 08:12, 23. Apr. 2011 (UTC)
- Ziel der Fragmente ist es nicht, eine sinnvolle Fußnotensetzung vorzuschlagen. Die Arbeit wurde 2000 publiziert, hier konkrete Verbesserungsvorschläge zu machen, wäre wohl etwas unproduktiv.
- Auch hat niemand hier Einfluss auf die Entscheidung der Autorin, ganze Abschnitte wörtlich aus Handbüchern zu übernehmen. Es geht auch gar nicht um die Frage, ob die Handbücher zitierfähig sind. Niemand hätte etwas dagegen, wenn die Autorin diese allgemein bekannten Tatsachen (mit oder ohne Zitat) in eigenständiger Formulierung einfach aufgeschrieben hätte.
- Wenn sie aber längere Textabschnitte wörtlich übernimmt, ohne dies durch Setzen von Anführungszeichen und Quellenangabe kenntlich zu machen, so ist das ein Plagiat und stellt eine Verletzung guter wissenschaftlicher Praxis, sowie potentiell von Urheberrechten oder spezielleren Bestimmungen in Landesgesetzen oder universitären Verordnungen dar.
- Die Fragmente dienen lediglich dazu, die Plagiate aufzuzeigen und stellen keinen Versuch dar, eine sinnvollere Zitierweise vorzuschlagen.
Stephan Lehmke 11:32, 23. Apr. 2011 (UTC)
- Das sind keine längeren Textabschnitte, sondern einfache Sätze, die gerade einmal zwei Zeilen beanspruchen. Urheberrechte gelten für Werke mit eigenständiger Schöpfungshöhe. Kann ein einzelner Satz ein "Werk" im Sinne des UrhG sein? Grundsätzlich ja, aber eher selten. Es gibt einige wenige Theoretiker, die einzigartige prägnante Sätze formulieren können - z.B. Luhmann. Die meisten Tatsachenbeschreibungen gehören allerdings nicht dazu.
- Skm/Fragment 028 01-03: „Die Basis der französischen Währung war das Gesetz vom 7. Germinal des Jahres XI der Republik [66], welches das bimetallische System einführte und ein festes Wertverhältnis zwischen Gold und Silber schuf.“
- Solch ein Satz hat null Schöpfungshöhe, weil reine Nacherzählung. Wer solche Sätze als zitierpflichtige Geistesblitze und deren Nacherzählung als Urheberrechtsverletzung bezeichnet, der beweist nur seine eigene Mittelmäßigkeit. Man könnte jetzt darüber streiten, ob Frau Koch-Mehrin inhaltlich auf dieses Gesetz hätte eingehen sollen. Aber inhaltliche Fragen zählen hier ja nicht, es geht hier ja nur um die Verwendung ähnlicher Füllwörter ("welches", "einführte", "schuf"). --87.144.17.42 18:25, 23. Apr. 2011 (UTC)
- Es ist schade, aber leider auch Zeichen einer bestimmten, auf Destruktion gerichteten Gesprächstaktik, dass Sie das Thema ganz nach Bedarf wechseln und so ein wirkliches Eingehen auf Ihre Argumente unmöglich machen. Das von Ihnen zuerst genannte Fragment, Skm/Fragment 073 101-121, ist eben nicht kurz, schon gar kein einfacher Satz, sondern ein längerer Abschnitt. Auf das Fragment Skm/Fragment 028 01-03 waren Sie weiter oben nicht eingegangen, und man sieht schon an der Zeilenangabe 01-03, dass es sich nicht um einen längeren Abschnitt handelt.
- Obwohl ich keine Hoffnung habe, dass Ihnen an einem tatsächlichen Gedankenaustausch gelegen ist, möchte ich für die anderen Leser nochmal betonen, dass ein Fragment erstmal nichts weiter als den rein sachlichen Nachweis einer wörtlichen Textübernahme darstellt. Ich denke, auch Ihnen wird klar sein, dass die Wahrscheinlichkeit, bei der Formulierung selbst eines so kurzen Textes rein zufällig eine so weitgehende Übereinstimmung zu erzielen, verschwindend gering ist.
- Eine Wertung "als zitierpflichtige Geistesblitze und deren Nacherzählung als Urheberrechtsverletzung", wie Sie sie hier unterstellen, findet soweit ich weiß nirgends (außer in Ihren Unterstellungen) statt. Auch in dem veröffentlichten Zwischenbericht werden Sie das Wort "Urheberrecht" nicht finden, statt dessen den Satz "Die bislang dokumentierten Plagiatstellen erlauben es der akademischen und allgemeinen Öffentlichkeit, sich ein eigenes Bild des Falls zu machen."
- Dass Sie oben in meinem Text das Wort "Urheberrechten" unterstrichen haben und die ziemlich wichtige Einschränkung "potentiell" nicht, ist ebenfalls schade, zeigt aber wiederum, dass meine Antworten Sie inhaltlich gar nicht interessieren. Hätten Sie dasselbe auch gemacht, wenn dort statt "potentiell" das Wörtchen "nicht" gestanden hätte? Für alle anderen Leser daher hier nochmal die Bemerkung, dass ich nicht behaupte oder unterstelle, dass an irgenndeiner Stelle eine tatsächliche Urheberrechtsverletzung vorliegt. Das steht weder mir noch jemand anderem hier zu, sondern ist Sache der Gerichte. Aber natürlich kann der eigentlich Rechteinhaber seine Rechte nur geltend machen, wenn er vom Diebstahl seines geistigen Eigentums erfährt.
- Insofern stellt die mühsame Kleinarbeit der Mitarbeiter dieses Wikis eine wichtige Dienstleistung dar, die in erster Linie der Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis dient. Und hierfür ist auch die Dokumentation des kleinsten Plagiats sinnvoll, da alle zusammen ein interessantes Gesamtbild ergeben. Dieses Gesamtbild ist für sich interessant als Anschauungsobjekt, wie eine plagiierte Publikation aussehen kann, und wird umso wertvoiller, je vollständiger es ist (nicht das Plagiat, sondern die Dokumentation desselben). Nicht umsonst hat soweit ich weiß die akribische Analyse des Guttenbergschen Plagiatskunstwerks bereits Eingang in die wissenschaftliche Lehre gefunden. Auch eine Art, zu unsterblichem Ruhm zu gelangen ;-)
- Stephan Lehmke 10:14, 25. Apr. 2011 (UTC)
- Wenn meine Diskussionsbeiträge zu Präzisierungen und etwas weniger missverständlichen Formulierungen führen, dann ist das durchaus ein gewisser Erfolg. Wenn es nur um die Nachvollziehbarkeit der Textentstehung geht, dann ist dieses Wiki zweifelsohne ein großartiges Werk. Deshalb wäre es wünschenwert, wenn im nächsten Bericht vermerkt wird, dass es sich bei dem Begriff Plagiat zunächst einmal um eine sprachwissenschaftliche Analyse handelt, deren rechtliche Einstufung durchaus Interpretationsspielraum aufweist. So wie die Tomaten, die Vince Ebert von Manfred Spitzer übernommen hat - übrigens ein gutes Beispiel für ein gedankliches Plagiat, das zwar nicht strafbar ist, aber doch irgendwie als unmoralisch angesehen wird. Wenn es jedoch darum geht, zukünftige Normen für Prüfungsrecht, Strafrecht und Urheberrecht festzulegen, die von den Gerichten unwidersprochen übernommen werden (deutsche Gerichte neigen seit Jahrhunderten dazu, solche Vorgaben unwidersprochen zu übernehmen), dann muss es für die Betroffenen auch einen gewissen Schonraum geben, so wie beispielsweise Autofahrer erst ab einer gewissen Geschwindigkeitsübertretung mit einem Führerscheinentzug rechnen müssen. --87.144.30.160 20:56, 25. Apr. 2011 (UTC)
- "Plagiat" ist in Deutschland soweit ich weiss kein juristischer Begriff, sondern wird umgangssprachlich recht allgemein für die Verwendung fremden geistigen Eigentums ohne Kennzeichnung verwendet, wobei meines Wisssens nach weder Umfang noch Vorsatz eine Rolle spielt. Insofern sollte die Verwendung dieses Begriffs hier unproblematisch sein und keiner weiteren Erläuterung bedürfen.
- Falls Universitäten diesen Begriff in Prüfungs- oder Promotionsordnungen verwenden, müssen sie ihn sicherlich näher definieren; die letztliche Einzelfallentscheidung wird aber sicher immer von einer Kommission nach ausführlicher Prüfung getroffen. Es hat keinen Sinn, hier über solche Fragen zu spekulieren.
- Warum jemand auf die Idee kommen sollte, aufgrund einer rein aufzählenden Sammlung übereinstimmender Textstellen irgendwelche rechtlichen oder sonstigen Normen festzulegen, erschließt sich mir nicht.
- Die "ungeschriebenen" Regeln guter wissenschaftlicher Praxis sollte jeder Wissenschaftler so selbstverständlich beherrschen, dass die hier aufgezählten Fälle in ihrer Beurteilung kaum Zweifel aufkommen lassen.
- Stephan Lehmke 18:29, 26. Apr. 2011 (UTC)
- Wenn meine Diskussionsbeiträge zu Präzisierungen und etwas weniger missverständlichen Formulierungen führen, dann ist das durchaus ein gewisser Erfolg. Wenn es nur um die Nachvollziehbarkeit der Textentstehung geht, dann ist dieses Wiki zweifelsohne ein großartiges Werk. Deshalb wäre es wünschenwert, wenn im nächsten Bericht vermerkt wird, dass es sich bei dem Begriff Plagiat zunächst einmal um eine sprachwissenschaftliche Analyse handelt, deren rechtliche Einstufung durchaus Interpretationsspielraum aufweist. So wie die Tomaten, die Vince Ebert von Manfred Spitzer übernommen hat - übrigens ein gutes Beispiel für ein gedankliches Plagiat, das zwar nicht strafbar ist, aber doch irgendwie als unmoralisch angesehen wird. Wenn es jedoch darum geht, zukünftige Normen für Prüfungsrecht, Strafrecht und Urheberrecht festzulegen, die von den Gerichten unwidersprochen übernommen werden (deutsche Gerichte neigen seit Jahrhunderten dazu, solche Vorgaben unwidersprochen zu übernehmen), dann muss es für die Betroffenen auch einen gewissen Schonraum geben, so wie beispielsweise Autofahrer erst ab einer gewissen Geschwindigkeitsübertretung mit einem Führerscheinentzug rechnen müssen. --87.144.30.160 20:56, 25. Apr. 2011 (UTC)
Zwei kleine Hinweise: (a) Ich hab in der Diskussion bis hierher Einrückung und Typographie behutsam geändert, um die Lesbarkeit weiter zu verbessern, ferner Hyperlinks für Fragmente und Quellen eingefügt. (b) Unter Diskussion:Skm/Bericht-20110419 werden Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge zum Bericht vom 19.04. gesammelt. Ich bringe dort mal einen Querverweis auf diesen produktiven Austausch an. Dort dürfen gerne auch konkrete Formulierungsvorschläge für den nächsten Bericht ergänzt werden. -- Dr. plag. Erb Senzahl 23:24, 25. Apr. 2011 (UTC)
Nu ist sie weg!
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Und ich hoffe, sie taucht höchstens noch im Ortsverein auf!
Vielen Dank für die Mühen!!
Von einem Doktor erwarte ich Anstand und Ehre
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oder ist das etwa zu viel verlangt? Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum hier einige etwas von einer Hexenjagd reden. Es ist doch überhaupt nicht notwendig, als Politiker ein akademischer Doktor zu sein. Es gab in der Vergangenheit Politiker, die haben aufgrund ihrer Lebensleistung und ihres Könnens, diesen Titel von einer Universität "geschenkt" bekommen. Doktor h.c. das ist doch auch etwas und vor allem ehrlich erreicht. Ich habe in meinem Leben eine Diplomarbeit geschrieben, 200 Seiten Text alles selbst geschrieben auf einer Erika Schreibmaschine und 150 Blatt Schaltbilder, handgezeichnet mit Tusche. Schummeln ging nicht, es gab keine Kopiertechnik und keine Computer. Ich finde es deswegen asozial, dass sich eine Person in einer wissenschaftlichen Arbeit hinreißen lässt, per Drag und Drop aus verschiedenen Quellen, ohne Angabe dieser, etwas zusammenzuschustern, was sich am Ende Dissertation nennt, das am Ende als eigene Arbeit auszugeben und zu hoffen, das es niemanden auffällt. Hier scheint es allerdings einige zu geben, welche diese Scheinwelten lieben und es als normal empfinden, wenn jemand betrügt. Die Frau Koch-Mehrin hat uns alle betrogen. Sie hat auch durch ihren Titel eine Position erreicht, wo sie ohne nicht hingekommen wäre. Andere Personen die vielleicht fähiger als Frau KM sind, ohne Titel, wurden so verdrängt. Ich bin mir ebenfalls sicher, sie hat ihren Doktor auch in Euro bezahlt bekommen und das ebenfalls zu Unrecht. Der Postbote, welcher sich einst als Doktor der Psychologie bezeichnet und praktiziert hat, wurde zu Gefängnis verurteilt. Ich bin mal gespannt, was der Staatsanwalt für Frau KM fordert.
Viele Grüße
Mister Burns
92.227.81.112 20:59, 11. Mai 2011 (UTC)
Ein Doktortitel hat NICHTS mit Anstand und Ehre zu tun. Dr. Dr. Josef Mengele hat zweimal (in Medizin und Philosophie) promoviert und dann in Auschwitz wissenschaftliche Experimente an Menschen vorgenommen. Und er war nicht der einzige Akademiker, der sich an solchen Experimenten beteiligt hat. Nobelpreisträger aller Nationen haben sich am Bau von ABC-Waffen beteiligt. In Hiroshima und Nagasaki sind 200.000 Menschen gestorben, WEIL Akademiker bereitwillig die Mordmaschinen dafür entwickelt haben. Kein Akademiker hat jemals deswegen auf seinen Nobelpreis oder Titel verzichtet. Ein Doktortitel hat auch NICHTS mit Fähigkeit und Können zu tun. Ein Doktortitel garantiert auch kein hohes Einkommen, denn es gibt zahlreiche Doktoren, die von Hartz IV oder von Ein-Euro-Jobs leben. Frau Koch-Mehrin wird übrigens straffrei davonkommen, weil ihre Doktorarbeit längst verjährt ist.
--87.152.206.150 21:42, 11. Mai 2011 (UTC)
Mag ja alles sein. Tja, nun verbleibe ich ziemlich ratlos mit dem Wissen, was ein Doktortitel alles NICHT ist, und mit der Frage, was er denn dann 'ist'. :-) Kreuzritter 22:28, 11. Mai 2011 (UTC)
übers Ziel hinausgeschossen
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Zu Guttenberg zurückgetreten, Koch-Mehrin zurückgetreten... Recht so, könnte man meinen.
Ich will aber an dieser Stelle mal daran erinnern, dass eine Doktorarbeit in erster Linie der Nachweis ist, dass man wissenschaftliches Arbeiten gelernt hat. Niemand erwartet, dass mit einer Doktorarbeit gleich auch ein Text von der Bedeutung der amerikanische Unabhängigkeitserklärung geschrieben wird.
Zitieren von anderen Quellen gehört bei dieser Arbeit zum normalen Arbeiten, man wird ja nicht jedesmal eine neue Grundlagenforschung machen und auch im Teil "Material und Methoden" wird nicht jedesmal das Rad neu erfunden.
Man muss es eben nur kenntlich machen, wenn irgendwo zitiert wurde. Über die wissenschaftliche Bedeutung so macher Doktorarbeit braucht man nicht lange zu reden, dennoch ist es eine Katastrophe, wenn jetzt reihenweise Politiker zum Rücktritt gezwungen werden.
Die haben auch Familien, die sie ernähren müssen. Und was nach ihnen kommt, wissen wir auch alle noch nicht. Dass es in alle Zukunft vermutlich eher ein Vorteil wird, gar nicht erst eine Doktorarbeit versucht zu haben, wenn man in die Politik will, schmeckt mir persönlich gar nicht.
Über Kommentare bin ich dankbar, Oliver
Werter Vorredner, diese Art Anstand meinte ich nicht, ein Doktor ist auch nur ein Mensch und kann auch ein Verbrecher werden. Ich meinte den wissenschaftlichen Anstand und die wissenschaftliche Ehre, diesen Titel zu erreichen.
Mister Burns
92.226.144.119 06:14, 12. Mai 2011 (UTC)
- Es muß und darf kein Nachteil sein, a) sich an einer Doktorarbeit versucht zu haben und diesen Versuch abzubrechen, wenn er wissenschaftlich gescheitert ist; b) sich an einer Doktorarbeit versucht und diese abgeschlossen zu haben, wenn der Weg dorthin wissenschaftlicher Redlichkeit genügt. Und selbstverständlich: wissenschaftliche Erkenntnis baut immer auf den Vorleistungen anderer auf. Die Wege zu eigener Erkenntnis müssen deshalb nachvollziehbar sein. Es entsteht ein Schaden an der Wissenschaft, wenn die Erkenntniswege verschleiert oder schlicht keine eigene Erkenntnisse gewonnen werden, dies jedoch für den Leser nicht nachvollziehbar ist, da Kennzeichnungen von Textübernahmen und Quellenangaben unterbleiben. KayH 11:59, 12. Mai 2011 (UTC)
DANKE!
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Wieder ein kleines Loch im löchrigen Mantel der Wissenschaft gestopft - jetzt ziehts ein kleines bisserl weniger.
Glückwunsch und Danke an alle Aufrechten hier.
Eine, die sich schon ein klein wenig doof vorkam, weil sie sich 3 Jahre mühsam über Wasser gehalten hat um an ihrer Diss (SCL - noch ganz Stolz bin) hauptamtlich herumzuschrauben und immer ungläubig gestaunt hat, wie andere ihre Diss so ganz nebenbei runterschreiben. Nach meinem (langen) Urlaub mache ich hier mit!
Es lebe die Wahrheit(87.161.109.106 15:32, 15. Jun. 2011 (UTC))
Benotung der Dissertation von Skm
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Hierzu Silvana Koch-Mehrin auf ihrer Homepage in: Aktuelles Blog / Silvana direkt / vom 18.Juni 2011[1]:
"Dass meine Doktorarbeit kein Meisterstück ist, weiß ich bereits seit elf Jahren. Ich habe deswegen dafür auch nur eine mittelmäßige Note bekommen: „cum laude“.
Dem ist lt. Wikipedia nicht so: "„cum laude“, „mit Lob“, „gut“ (eine den Durchschnitt übertreffende Leistung) !! [2]
Kp 88.64.10.193 16:32, 25. Jun. 2011 (UTC)
Gegendarstellung (17.06.2011): Uni-Dekan widerspricht Koch-Mehrin
91.89.222.61 13:16, 9. Jul. 2011 (UTC)
Koch-Mehrin kehrt zurück
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Koch-Mehrin, die letztens einen Posten im Forschungsausschuß in Brüssel zugeteilt bekam und dafür in der Öffentlichkeit viel Spott erntete, da sie zuvor nicht besondere Fähigkeiten für Forschung bewiesen habe, hat dieses Amt wieder zurück gegeben.
azby
Der Grimme Preis
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Zunächst hochachtungsvolle Glückwünsche zu diesem Preis, was zeigt, welchen Stellenwert bei kritischen Zeitgenossen, die sich um Redlichkeit bemühen, incl. der Protagonisten, dieses Engagement gefunden hat.
Allen kritischen Anfechtungen dieser Bearbeitungsweise vor Dr. Arbeiten zum Trotz, oder seltsamen Umfragewerten, die Person betreffend: das war neu und mutig. Die Öffentlichkeit wurde zum Nachdenken aufgerufen und das hat hoffentlich einiges verändert in der Wahrnehmung, zukünftig kritischer zu sein, wem sie ihre uneingeschränkte Sympathie schenken und zu unterscheiden, daß wichtige Ämter nicht von Showstars besetzt werden sollten. Dafür ist eine andere Branche zuständig.