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Dm/Fragment 049 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 1-29
Quelle: Goldammer 2001
Seite(n): 2, Zeilen: 12-35
[Befindet sich der Blasenhals unterhalb der Beckenbodenebene, entsteht ein Druckgradient, so dass es zu einem Harnverlust] kommt, wenn der intraabdominelle Druck den urethralen Verschlussdruck nur für kurze Zeit übersteigt. Diese Theorie ist vielfach kritisiert worden.

Untersuchungen in vitro und in vivo haben gezeigt, dass rein physikalisch der Druck aus der Bauchhöhle nicht effektiv auf das Urethrallumen übertragen werden kann. [34,49,58,64]

Außerdem wurde in urodynamischen Untersuchungen harninkontinenter Frauen festgestellt, dass ein positiver Urethraverschlussdruck besteht, der durch Husten erhöht wird, bevor der abdominelle Druck übertragen wird.

Das zuletzt aufgeführte Phänomen lässt sich mit der "Hängematten-Hypothese" nach De Lancey (1994) erklären. [10]

Er postulierte, dass die Urethra einer stützenden Schicht- bestehend aus der endopelvinen Faszie und der vorderen Vaginalwand- aufliegt, die ihre Stabilität aus der lateralen Verbindung zum Arcus tendineus fasciae pelvis und zum Musculus levator ani gewinnt.

Unter Belastung wird die Urethra gegen diese "hängemattenähnliche" Schicht gepresst, so dass ihr Lumen verschlossen wird, was möglicherweise mit der oben genannten Erhöhung des Urethraverschlussdruckes einhergeht.

Nach De Lancey können somit pathomorphologische Veränderungen dieser Stützschicht, sowie ihrer lateralen Verbindungen, die Stressinkontinenz bedingen. [10]

Petros und Ulmsten (1990) bezogen in ihre "Integritätstheorie" eine Vielzahl von umliegenden Strukturen der proximalen Urethra und des Blasenhalses ein, welche die Öffnung und den Verschluss der Harnblase regulieren: die Ligamenta pubourethralia et pubovesicalia, die suburethrale "Hängematte", der Musculus pubococcygeus, die Levator-Platte, die longitudinale Muskulatur des Anus und das Bindegewebe, welches die Strukturen miteinander verbindet.

Der Verschluss der Urethra wird durch eine Bewegung der Vagina durch einen adäquaten Zug der Ligamenta pubourethralia nach ventral und über eine Kontraktion des Musculus pubococcygeus bewirkt.


10. De Lancey JOL.; Tructural support of the urethra as it relates to stress urinary incontinence: The hammock hypothesis. S Am J Obstet Gynecol 170: 1713-1723 (1994)

34. Jeffcoate TNA, Roberts H.; Observations on stress incontinence of urine. Am J Obstet Gynecol 64: 721-738 (1952)

49. Petros PE, Ulmsten U.; Urethral pressure increase on effort originates from within the urethra, and continence from musculovaginal closure. Neurourol Urodyn 14: 337-350 (1995)

58. Shafik A.; Micturition and urinary continence: New concepts. Int Urogynecol J 3: 168-175 (1992)

64. Ulmsten U.; Some reflections and hypotheses on the pathophysiology of female urinary incontinence. Acta Obstet Gynecol Scand 76: 3-8 (1997)

Befindet sich der Blasenhals unterhalb der Beckenbodenebene entsteht ein Druckgradient, so daß es zu einem Harnverlust kommt, wenn der intraabdominelle Druck den urethralen Verschlußdruck nur für kurze Zeit übersteigt [22]. Diese Theorie ist vielfach kritisiert worden. Untersuchungen in vitro und in vivo haben gezeigt, daß rein physikalisch der Druck aus der Bauchhöhle nicht effektiv auf das Urethrallumen übertragen werden kann [52], [84], [103], [123]. Außerdem wurde in urodynamischen Untersuchungen harninkontinenter Frauen festgestellt, daß ein positiver Urethraverschlußdruck besteht, der durch Husten erhöht wird, bevor der abdominelle Druck übertragen wird [84], [123].

• Das zuletzt aufgeführte Phänomen läßt sich mit der "Hängematten-Hypothese" nach DeLancey (1994) erklären. Er postulierte, daß die Urethra einer stützenden Schicht – bestehend aus der endopelvinen Faszie und der vorderen Vaginalwand – aufliegt, die ihre Stabilität aus der lateralen Verbindung zum Arcus tendineus fasciae pelvis und zum Musculus levator ani gewinnt. Unter Belastung wird die Urethra gegen diese "hängemattenähnliche" Schicht gepreßt, so daß ihr Lumen verschlossen wird, was möglicherweise mit der obengenannten Erhöhung des Urethraverschlußdruckes einhergeht. Nach DeLancey können somit pathomorphologische Veränderungen dieser Stützschicht sowie ihrer lateralen Verbindungen die Streßinkontinenz bedingen [18].

• Petros und Ulmsten (1990) bezogen in ihre "Integritätstheorie" eine Vielzahl von umliegenden Strukturen der proximalen Urethra und des Blasenhalses ein, welche die Öffnung und den Verschluß der Harnblase regulieren: die Ligamenta pubourethralia et pubovesicalia, die suburethrale "Hängematte", der Musculus pubococcygeus, die Levator-Platte, die longitudinale Muskulatur des Anus und das Bindegewebe, welches die Strukturen miteinander verbindet. Der Verschluß der Urethra wird durch eine Bewegung der Vagina durch einen adäquaten Zug der Ligamenta pubourethralia nach ventral und über eine Kontraktion des Musculus pubococcygeus bewirkt.


18 DeLancey JOL; tructural support of the urethra as it relates to stress urinary incontinence: The hammock hypothesis. SAm J Obstet Gynecol 1994; 170; 1713-1723

22 Enhörning GE; Simultaneous recording of intravesical and intraurethral pressure. A study on urethral closure in normal and stress incontinent women. Acta Chir Scand 1961; 276(Suppl); 1-68

52 Jeffcoate TNA, Roberts H; Observations on stress incontinence of urine. Am J Obstet Gynecol 1952; 64; 721-738

84; Petros PE, Ulmsten U; Urethral pressure increase on effort originates from within the urethra, and continence from musculovaginal closure. Neurourol Urodyn 1995; 14; 337-350

103; Shafik A; Micturition and urinary continence: New concepts. Int Urogynecol J 1992; 3; 168-175

123; Ulmsten U; Some reflections and hypotheses on the pathophysiology of female urinary incontinence. Acta Obstet Gynecol Scand 1997; (suppl166); 3-8

Anmerkungen

Obwohl die Texte (bis auf Anpassungen an die neue deutsche Rechtschreibung) inkl. der Literaturverweise identisch sind, erfolgt kein Hinweis auf eine Übernahme. Der Schreibfehler in Referenz 18/Goldammer wurde übernommen, vorne "tructural" groß geschrieben, anstatt das an die falsche Stelle gewanderte "S" (hinten "SAm" statt "Am") an die richtige Stelle zu setzen (richtiger Eintrag: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8203431).

Sichter
(Graf Isolan), WiseWoman

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