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Dmi/006

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Untersuchungen zum Zusammenhang von Lungengesundheit und postmortaler Fleischreifung beim Schwein anhand der pH-Werterfassung (pH1 und pH24) und der Messung der Schinkenkerntemperatur, mit besonderer Berücksichtigung der Umgebungsvariablen Ladedichte, Äquivalenttemperatur, Fahrtdauer und Ruhezeit

von Dr. Damian Minkus

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Dmi/Fragment 006 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-18 15:35:06 Schumann
Bostelmann 2000, Dmi, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 6, 7, Zeilen: 6: 5 ff. - 7: 1-8
2.1.2.1 Züchtung

Während vor einhundert Jahren ein Schwein nach einjähriger Mast 100 kg wog, braucht ein Schwein heute nur die Hälfte der Zeit zum Erreichen dieses Körpergewichtes (BADER, 1983). Neben der Züchtung auf Schnellwüchsigkeit wird eine Steigerung der Muskelmasse bei einem hohen Magerfleischanteil als weiteres Zuchtziel definiert. Bei dieser einseitigen Zuchtrichtung wurde der Konstitution der Mastschweine zu wenig Beachtung geschenkt. Nach der Theorie von der genetischen Homeostasis (LERNER, 1954) führt andauernde erfolgreiche künstliche Selektion auf einseitige Hochleistungen zu einer Verringerung der allgemeinen Widerstandsfähigkeit (Stressresistenz) und der regelmäßigen Fortpflanzung. Als Folge der dramatischen Zuchtfortschritte dominieren drei Antagonismen in den Populationen deutscher Fleischschweine (GLODEK, 1988).

• Fleischanteil und Reproduktionsleistungen

Bei Mutterrassen ist eine negative Entwicklung der Wurfgrößen zu erkennen. Die Anzahl der pro Wurf geborenen Ferkel sank von 11,3 im Jahre 1970 auf 10,2 im Jahre 1986 (GLODEK, 1988). Zuchteber mit Deck- bzw. Fruchtbarkeitsstörungen erzielen in den meisten Merkmalen (wie z.B. Rückenspeckdicke, Bemuskelung) die eindeutig besseren Leistungen (MEIER et al., 1988).

• Wachstumsintensität und Skelettprobleme

Der beschleunigte Fleischansatz vom 3.-5. Lebensmonat mit täglichen Zunahmen bis zu einem Kilogramm belastet ein jugendliches unausgereiftes Skelett. Bei 0,3-1,6 % der Zucht- und Mastschweine in Norddeutschland entstehen Osteochondrosen der Gliedmaßen- und Wirbelgelenke (BICKHARDT, 1998). MEIER et al. (1988) führen Beinschwächeprobleme durch Skelettschäden als Ursache von bis zu 10% der Beanstandungen bei Zuchtebern an.

• Magerfleischanteil und Stressanfälligkeit.

Stresssituationen führen zu einem erhöhten Bedarf an Energie, zu deren Gewinnung Sauerstoff aus dem Blut benötigt wird. Das heutige Mastschwein weist Besonderheiten des Herz-Kreislauf-Systems auf, die vor allem im Zusammenhang mit einem hohen Magerfleischanteil schon in leichten Stresssituationen zu einem Defizit in der Sauerstoffversorgung führen. Durch ein zuchtbedingt geringes relatives Herzgewicht, Herzminuten- und Blutvolumen ist der Kreislauf des Tieres in solchen Fällen nicht in der Lage, alle Muskelpartien ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Zudem hat sich beim Hausschwein gegenüber dem Wildschwein der Anteil an sich schnell kontrahierenden weißen Muskelfasern von 40 % auf 70 % gesteigert (BADER, 1983).

Im Gegensatz zur roten Muskulatur besitzt die weiße aufgrund ihres geringen Myoglobingehaltes eine reduzierte Sauerstoffspeicherfähigkeit. Bei ohnehin geringer Sauerstofftransportkapazität des Blutes kommt es somit schnell zur Erschöpfung der oxidativen Energiegewinnung. Die sich anschließende Umstellung auf die anaerobe Glykolyse weist drei wesentliche Nachteile auf. Während hierbei pro Mol Glucose nur 3 Moleküle des [Energieträgers ATP entstehen, fallen beim aeroben Abbau 36 Moleküle ATP an (SILBERNAGEL u. DESPOPOULOS, 1991).]

2.1.2.1 Züchtung

Während vor einhundert Jahren ein Schwein nach einjähriger Mast 100 kg wog, braucht ein Schwein heute nur die Hälfte der Zeit zum Erreichen dieses Körpergewichtes (BADER, 1983). Neben der Züchtung auf Schnellwüchsigkeit wird eine Steigerung der Muskelmasse bei einem hohen Magerfleischanteil als weiteres Zuchtziel definiert. Bei dieser einseitigen Zuchtrichtung wurde der Konstitution der Mastschweine zu wenig Beachtung geschenkt. Nach der Theorie von der genetischen Homeostasis (LERNER, 1954) führt andauernde erfolgreiche künstliche Selektion auf einseitige Hochleistungen zu einer Verringerung der allgemeinen Widerstandsfähigkeit (Streßresistenz) und der regelmäßigen Fortpflanzung. Als Folge der dramatischen Zuchtfortschritte dominieren drei Antagonismen in den Populationen deutscher Fleischschweine (GLODEK, 1988).

• Fleischanteil und Reproduktionsleistungen

Bei Mutterrassen ist eine negative Entwicklungen der Wurfgrößen zu erkennen. Die Anzahl der pro Wurf geborenen Ferkel sank von 11,3 im Jahre 1970 auf 10,2 im Jahre 1986 (GLODEK, 1988). Zuchteber mit Deck- bzw. Fruchtbarkeitsstörungen erzielen in den meisten Merkmalen (wie z.B. Rückenspeckdicke, Bemuskelung) die eindeutig besseren Leistungen (MEIER et al., 1988).

• Wachstumsintensität und Skelettprobleme

Der beschleunigte Fleischansatz vom 3.-5. Lebensmonat mit täglichen Zunahmen bis zu einem Kilogramm belastet ein jugendliches unausgereiftes Skelett. Bei 0,3-1,6 % der Zucht- und Mastschweine in Norddeutschland entstehen Osteochondrosen der Gliedmaßen- und Wirbelgelenke (BICKHARDT, 1998). MEIER et al. (1988) führen Beinschwächeprobleme durch Skelettschäden als Ursache von bis zu 10% der Beanstandungen bei Zuchtebern an.

• Magerfleischanteil und Streßanfälligkeit

Streßsituationen führen zu einem erhöhten Bedarf an Energie, zu deren Gewinnung Sauerstoff aus dem Blut benötigt wird. Das heutige Mastschwein weist Besonderheiten des Herz-Kreislauf-Systems auf, die vor allem im Zusammenhang mit einem hohen Magerfleischanteil schon in leichten Streßsituationen zu einem Defizit in der Sauerstoffversorgung führen. Durch ein zuchtbedingt geringes relatives Herzgewicht, Herzminuten- und Blutvolumen ist der Kreislauf des Tieres in solchen Fällen nicht in der Lage, alle Muskelpartien ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Zudem hat sich beim Hausschwein gegenüber dem Wildschwein der Anteil an sich schnell kontrahierenden weißen Muskelfasern von 40 % auf 70 % gesteigert (BADER, 1983).

[Seite 7]

Im Gegensatz zur roten Muskulatur besitzt die weiße aufgrund ihres geringen Myoglobingehaltes eine reduzierte Sauerstoffspeicherfähigkeit. Bei ohnehin geringer Sauerstofftransportkapaziät [sic] des Blutes kommt es somit schnell zur Erschöpfung der oxidativen Energiegewinnung. Die sich anschließende Umstellung auf die anaerobe Glykolyse weist drei wesentliche Nachteile auf. Während hierbei pro Mol Glucose nur 3 Moleküle des Energieträgers ATP entstehen, fallen beim aeroben Abbau 36 Moleküle ATP an (SILBERNAGEL u. DESPOPOULOS, 1991).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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