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Dmi/008

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Untersuchungen zum Zusammenhang von Lungengesundheit und postmortaler Fleischreifung beim Schwein anhand der pH-Werterfassung (pH1 und pH24) und der Messung der Schinkenkerntemperatur, mit besonderer Berücksichtigung der Umgebungsvariablen Ladedichte, Äquivalenttemperatur, Fahrtdauer und Ruhezeit

von Dr. Damian Minkus

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Dmi/Fragment 008 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-18 15:39:03 Schumann
Bostelmann 2000, Dmi, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 8, 9, Zeilen: 8: 4 ff. - 9: 1-5
2.1.2.2 Haltung

Die Minimalanforderung an eine tiergerechte Haltung muss das Fehlen körperlicher Schäden sein (TROEGER, 1996). Nach Untersuchungen von MARSCHANG (1986) haben haltungsbedingte Belastungen einen wesentlichen Anteil an den Verlusten in der Mastschweineproduktion. Derartige durch haltungstechnische Fehler verursachte Technopathien beeinträchtigen nicht nur das Wohlbefinden sondern auch die Leistungsfähigkeit der Tiere. Ebenso müssen Haltungssysteme als nicht tiergerecht bezeichnet werden, wenn daraus Verhaltensstörungen bei den Tieren resultieren. Da Hausschweine ein ausgeprägtes soziales Kontaktbedürfnis und einen besonderen Erkundungsdrang besitzen, gilt es, entsprechende Flächenangebote, Gruppengrößen und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen (VAN PUTTEN, 1978, ZERBONI u. GRAUVOGL, 1984). Gelingt dies nicht, können Verhaltensanomalien, Schmerzen und Schäden bei den Tieren auftreten.

HORSTMEYER u. VALLBRACHT (1990) sehen in den derzeitigen Haltungssystemen eine wesentliche Ursache für das vermehrte Auftreten von Verletzungen bei Mastschweinen und Sauen. Ein im Zusammenhang mit der Intensivhaltung von Schweinen besonders augenfälliges Problem sind Erkrankungen an den Extremitäten. Druckbedingte Bursae auxiliares bilden sich in einstreulosen Haltungssystemen nahezu regelmäßig. Bei Mastschweinen auf Spaltenboden nahm der Anteil der Tiere mit Hilfsschleimbeuteln von der 1. bis zur 13. Mastwoche von 7,4 % auf 96,3 % zu (BERNER et al., 1990). Dieselben Untersuchungen belegen darüber hinaus eine eindeutige Beziehung zwischen dem Auftreten dieser Hilfsschleimbeutel einerseits und chronischen, schmerzhaften Krankheiten (Arthrosen) der Sprunggelenke, Stellungs- und Haltungsfehlern sowie Klauenanomalien und -schäden andererseits.

Durch die Verfütterung hochwertiger energiekonzentierter Futtermittel ist der für die Nahrungsaufnahme notwendige Zeitaufwand von 85 % (beim Wildschwein) auf 3 % der Aktivitätsphase der Tiere reduziert (VAN PUTTEN, 1978). Ihr damit unbefriedigter Erkundungsdrang, verstärkt durch die reizarme Umgebung einstreuloser Haltungssysteme, führt nicht selten zu Kannibalismus. Dem spielerischen Ansaugen von Ohren und Schwänzen folgt oftmals agressives Zubeißen und Caudophagie bis hin zu schweren Verletzungen mit chronischen Entzündungen (SAMBRAUS, 1992; VAN PUTTEN, 1992). Eine Untersuchung ergab, dass in 63,9 % der Betriebe ohne Einstreu, aber “nur” in 18,9 % der Betriebe mit Einstreu Schwanzbeißen auftrat (TROEGER, 1996). Einschränkend muss erwähnt werden, dass diese Art der Ethopathie in der Regel multifaktoriell bedingt ist. Jede Verschlechterung des Wohlbefindens, wie z. B. mangelhafte Lüftung, Hunger oder auch Parasitenbefall, führt zu einer Verschärfung der oben genannten Situation (VAN PUTTEN, 1992). Eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens wird durch vermehrte Bewegungsfreiheit und eine Reduzierung des Stressfaktors innerhalb einer Tiergruppe infolge eines erhöhten Platzangebotes erreicht. BÖHMER u. HOY (1994) stel-[len in diesem Zusammenhang eine Abnahme der Frequenz von Leerlaufhandlungen bzw. aggressivem Ohr- und Schwanzbeißen fest.]

2.1.2.2 Haltung

Die Minimalanforderung an eine tiergerechte Haltung muß das Fehlen körperlicher Schäden sein (TROEGER, 1996). Nach Untersuchungen von MARSCHANG (1986) haben haltungsbedingte Belastungen einen wesentlichen Anteil an den Verlusten in der Mastschweineproduktion. Derartige durch haltungstechnische Fehler verursachte Technopathien beeinträchtigen nicht nur das Wohlbefinden sondern auch die Leistungsfähigkeit der Tiere. Ebenso müssen Haltungssysteme als nicht tiergerecht bezeichnet werden, wenn daraus Verhaltensstörungen bei den Tieren resultieren. Da Hausschweine ein ausgeprägtes soziales Kontaktbedürfnis und einen besonderen Erkundungsdrang besitzen, gilt es, entsprechende Flächenangebote, Gruppengrößen und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen (VAN PUTTEN, 1978, V. ZERBONI u. GRAUVOGL, 1984). Gelingt dies nicht, können Verhaltensanomalien, Schmerzen und Schäden bei den Tieren auftreten. HORSTMEYER u. VALLBRACHT (1990) sehen in den derzeitigen Haltungssystemen eine wesentliche Ursache für das vermehrte Auftreten von Verletzungen bei Mastschweinen und Sauen. Ein im Zusammenhang mit der Intensivhaltung von Schweinen besonders augenfälliges Problem sind Erkrankungen an den Extremitäten. Druckbedingte Bursae auxiliares bilden sich in einstreulosen Haltungssystemen nahezu regelmäßig. Bei Mastschweinen auf Spaltenboden nahm der Anteil der Tiere mit Hilfsschleimbeuteln von der 1. bis zur 13. Mastwoche von 7,4 % auf 96,3 % zu (BERNER et al., 1990). Dieselben Untersuchungen belegen darüber hinaus eine eindeutige Beziehung zwischen dem Auftreten dieser Hilfsschleimbeutel einerseits und chronischen, schmerzhaften Krankheiten (Arthrosen) der Sprunggelenke, Stellungs- und Haltungsfehlern sowie Klauenanomalien und -schäden andererseits.

Durch die Verfütterung hochwertiger energiekonzentierter Futtermittel ist der für die Nahrungsaufnahme notwendige Zeitaufwand von 85 % (beim Wildschwein) auf 3 % der Aktivitätsphase der Tiere reduziert (VAN PUTTEN, 1978). Ihr damit unbefriedigter Erkundungsdrang, verstärkt durch die reizarme Umgebung einstreuloser Haltungssysteme, führt nicht selten zu Kannibalismus. Dem spielerischen Ansaugen von Ohren und Schwänzen folgen oftmals agressives Zubeißen und Caudophagie bis hin zu schweren Verletzungen mit chronischen Entzündungen (SAMBRAUS, 1992; VAN PUTTEN, 1992). Eine Untersuchung ergab, daß in 63,9 % der Betriebe ohne Einstreu, aber “nur” in 18,9 % der Betriebe mit Einstreu Schwanzbeißen auftrat (TRÖGER, 1996). Einschränkend muß erwähnt werden, daß diese Art der Ethopathie in der Regel multifaktoriell bedingt ist. Jede Verschlechterung des Wohlbefindens, wie z. B. mangelhafte Lüftung, Hunger oder auch Parasitenbefall, führt zu einer Verschärfung der oben genannten Situation (VAN PUTTEN, 1992).

[Seite 9]

Eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens wird durch vermehrte Bewegungsfreiheit und eine Reduzierung des Streßfaktors innerhalb einer Tiergruppe infolge eines erhöhten Platzangebotes erreicht. BÖHMER u. HOY (1994) stellen in diesem Zusammenhang eine Abnahme der Frequenz von Leerlaufhandlungen bzw. aggressivem Ohr- und Schwanzbeißen fest.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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