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Dmi/014

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Untersuchungen zum Zusammenhang von Lungengesundheit und postmortaler Fleischreifung beim Schwein anhand der pH-Werterfassung (pH1 und pH24) und der Messung der Schinkenkerntemperatur, mit besonderer Berücksichtigung der Umgebungsvariablen Ladedichte, Äquivalenttemperatur, Fahrtdauer und Ruhezeit

von Dr. Damian Minkus

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Dmi/Fragment 014 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-18 15:50:19 Schumann
Bostelmann 2000, Dmi, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-28, 34-43
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14: 7 ff. - 15: 1-5
[Beim Schwein sind Bakterien häufig als Sekundärerreger an Lungenerkrankungen beteiligt. Als begünstigend für ihre Ansiedlung im Atmungstrakt gelten] Vorschädigungen durch Viren, Mykoplasmen und Parasiten sowie Stallklimamängel (WEISS u. HEIDT, 1982). Als ein Problem wird die Tendenz zur Chronizität von bakteriellen Lungenerkrankungen angesehen.

• Mykoplasmen unterscheiden sich durch einige wesentliche Merkmale von allen anderen Bakterien. Die gramnegativen Keime besitzen keine Zellwand, sind pleomorph und könne bakteriendichte Filter passieren (SELBITZ, 1992). Als Primärerreger der Enzootischen Pneumonie, einer Erkrankung, die zu den verlustreichsten Schweineseuchen gehört, ist Mycoplasma (M.) hyopneumoniae weltweit verbreitet (BINDER, 1990). Die primär ätiologische Bedeutung von M. hyopneumoniae berücksichtigend, wird bei respiratorischen Erkrankungen des Schweines zunehmend häufiger von Mycoplasma Induced Respiratory Disease (MIRD) gesprochen (PFÜTZNER u. BLAHA, 1995). Der Anteil seropositiver Mastbestände in Deutschland beträgt nach HORST et al. (1997) 81,2 %. Durch Primärschäden am Zilienepithel wird eine Besiedlung des Respirationstraktes u. a. mit Pasteurella multocida, Bordetella bronchiseptica und Actinomyces pyogenes begünstigt (LITTLE, 1975). Dabei treten schwerwiegendere Pneumonien auf als bei einer Monoinfektion. Im fortgeschrittenen Stadium ist pathologisch-anatomisch eine katarrhalisch-eitrige Bronchopneumonie in den kranialen Lungenabschnitten zu erkennen (BERNER, 1995). Die Schäden sind im wesentlichen auf eine Reduzierung der mittleren Tageszunahmen um 17,4 % und ein Absinken der Futterverwertung um 14 % (STRAW et al., 1989) und weniger auf akute Ausfälle zurückzuführen. Erkrankte Tiere fallen durch einen chronischen Husten auf, in durchseuchten Herden fehlen klinische Erkrankungen häufig (BINDER, 1990). Bei der Bekämpfung steht die Gestaltung optimaler Haltungsbedingungen an erster Stelle (HELLWEG, 2003). Durch Antibiotikabehandlung und Impfung ist bestenfalls eine Reduzierung des Ausmaßes der Lungenläsionen möglich (BERNER, 1995; PFÜTZNER u. BLAHA, 1995).

[...]

• Actinobacillus (Haemophilus) pleuropneumoniae gehört zu den gramnegativen Stäbchen mit hoher Pathogenität (SCHOLL, 1986). Als Primärerreger führt Actinobacillus pleuropneumoniae abhängig von der Immunitätslage und den Umweltfaktoren zu einem perakuten, akuten oder chronischen klinischem Verlauf. Akut sind neben Apathie, Anorexie und Temperaturerhöhungen über 41°C, unproduktiver Husten, giemende Lungengeräusche und Dyspnoe feststellbar (FENWICK u. HENRY, 1994). Charakteristisch für den akuten Verlauf sind die im Sektionsbild zu sehenden haemorrhagisch-nekrotisierenden beetartig hervorragenden Pneumonieherde im Zusammenhang mit sero-fibrinösen Belägen auf der Pleura (SCHOLL, 1986). Beim chro-[nischen Verlauf sind die Herde abgekapselt und die Pleuritis wird adhäsiv (VEARY, 1989).]

Beim Schwein sind Bakterien häufig als Sekundärerreger an Lungenerkrankungen beteiligt. Als begünstigend für ihre Ansiedlung im Atmungstrakt gelten Vorschädigungen durch Viren, Mykoplasmen und Parasiten sowie Stallklimamängel (WEISS u. HEIDT, 1982). Als ein Problem wird die Tendenz zur Chronizität von bakteriellen Lungenerkrankungen angesehen.

• Mykoplasmen unterscheiden sich durch einige wesentliche Merkmale von allen anderen Bakterien. Die gramnegativen Keime besitzen keine Zellwand, sind pleomorph und könne bakteriendichte Filter passieren (SELBITZ, 1992). Als Primärerreger der Enzootischen Pneumonie, einer Erkrankung, die zu den verlustreichsten Schweineseuchen gehört, ist Mycoplasma (M.) hyopneumoniae weltweit verbreitet (BINDER, 1992). Der Anteil seropositiver Mastbestände in Deutschland beträgt nach HORST et al. (1997) 81,2 %. Durch Primärschäden am Zilienepithel wird eine Besiedlung des Respirationstraktes u. a. mit Pasteurella multocida, Bordetella bronchiseptica und Actinomyces pyogenes begünstigt (LITTLE, 1975). Dabei treten schwerwiegendere Pneumonien auf als bei einer Monoinfektion. Im fortgeschrittenen Stadium ist pathologisch-anatomisch eine katarrhalisch-eitrige Bronchopneumonie in den kranialen Lungenabschnitten zu erkennen (BERNER, 1995). Die Schäden sind im wesentlichen auf eine Reduzierung der mittleren Tageszunahmen um 17,4 % und ein Absinken der Futterverwertung um 14 % (STRAW et al., 1989) und weniger auf akute Ausfälle zurückzuführen. Erkrankte Tiere fallen durch einen chronischen Husten auf, in durchseuchten Herden fehlen klinische Erkrankungen häufig (BINDER, 1990). Bei der Bekämpfung steht die Gestaltung optimaler Haltungsbedingungen an erster Stelle. Durch Antibiotikabehandlung und Impfung ist bestenfalls eine Reduzierung des Ausmaßes der Lungenläsionen möglich (BERNER, 1995; PFÜTZNER u. BLAHA, 1995). Die primär ätiologische Bedeutung von M. hyopneumoniae berücksichtigend, wird bei respiratorischen Erkrankungen des Schweines zunehmend häufiger von Mycoplasma Induced Respiratory Disease (MIRD) gesprochen (PFÜTZNER u. BLAHA, 1995).

• Actinobacillus (Haemophilus) pleuropneumoniae gehört zu den gramnegativen Stäbchen mit hoher Pathogenität (SCHOLL, 1986). Als Primärerreger führt Actinobacillus pleuropneumoniae abhängig von der Immunitätslage und den Umweltfaktoren zu einem perakuten, akuten oder chronischen klinischen Verlauf. Akut sind neben Apathie, Anorexie und Temperaturerhöhungen über 41°C, unproduktiver Husten, giemende Lungengeräusche und Dyspnoe fest-

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stellbar (FENWICK u. HENRY, 1994). Charakteristisch für den akuten Verlauf sind die im Sektionsbild zu sehenden haemorrhagisch-nekrotisierenden beetartig hervorragenden Pneumonieherde im Zusammenhang mit sero-fibrinösen Belägen auf der Pleura (SCHOLL, 1986). Beim chronischen Verlauf sind die Herde abgekapselt und die Pleuritis wird adhäsiv (VEARY, 1989).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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