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Dmi/017

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Untersuchungen zum Zusammenhang von Lungengesundheit und postmortaler Fleischreifung beim Schwein anhand der pH-Werterfassung (pH1 und pH24) und der Messung der Schinkenkerntemperatur, mit besonderer Berücksichtigung der Umgebungsvariablen Ladedichte, Äquivalenttemperatur, Fahrtdauer und Ruhezeit

von Dr. Damian Minkus

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Dmi/Fragment 017 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-18 15:56:15 Schumann
Bostelmann 2000, Dmi, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: 3 ff. - 18: 1-7
[Alimentäre Hepatosen, hervorgerufen durch Nährstoffunterversorgung, lösen zelldystrophische Prozesse aus, die zu] einer Zirrhose führen können. Toxische Leberschäden sind bedingt durch verdorbenes Futter, durch Giftpflanzen oder durch giftige Chemikalien (DAHME u. KÄUFER-WEISS, 1988). Beim Schwein werden unter anderem als Ursache ranzige Fette, Aflatoxine, photosensibilisierende Pflanzen und Kupfersalze genannt.

Die Vielfalt der Ursachen lässt keine einheitliche Pathogenese erkennen. Entzündliche Leberveränderungen treten beim Schwein meist in Form von eitrigen Hepatitiden auf. Diese Infektionen mit pyogenen Erregern entstehen durch übergreifende entzündliche Prozesse aus der Umgebung (Perihepatitis) oder durch Bakteriämien (TRAUTWEIN, 1991).

Leberschäden können akut, verbunden mit Apathie und Krämpfen, oder perakut zum Tode führen. Ikterus und Aszites treten nur bei chronischem Krankheitsverlauf auf (PLONAIT, 1980).

2.2.3 Faktorenkrankheiten

Klassische Infektionskrankheiten des Schweines wie beispielsweise Brucellose oder Maul- und Klauenseuche spielen dank erfolgreicher Seuchensanierungsprogramme nur noch eine untergeordnete Rolle (BOLLWAHN, 1989). Eine ungleich größere Bedeutung kommt in der heutigen Intensivhaltung von Mastschweinen den sogenannten infektiösen Faktorenkrankheiten zu. Diese im Zunehmen begriffenen Bestandserkrankungen äußern sich in akuten oder chronischen Minderleistungen von Tierbeständen. Der Begriff “Faktoren” bringt das synergistische Zusammenwirken verschiedener, für sich allein nicht krankmachender Vorgänge zum Ausdruck. An der Ätiologie dieser Krankheiten sind ubiquitäre, opportunistische Problemkeime beteiligt, die erst in eine Infektion übergehen können, wenn gleichzeitig belastende, nichtmikrobielle Faktoren einwirken (MAYR, 1986). Gemeinsam ist allen nichtmikrobiellen Faktoren, dass sie die körpereigene Abwehr herabsetzen und somit zu einer Immunsuppression führen. Die Morbiditätsrate und die Schwere der Erkrankung werden wesentlich von den auf die Tiere einwirkenden Belastungsfaktoren bestimmt (MEHLHORN, 1989; STRAW, 1992). Nach MARSCHANG (1989) verlangen diese Faktoren eine ständige Adaptation des Tieres und stellen somit Stressoren dar. Zur Verbesserung der Tiergesundheit stehen daher prophylaktische Maßnahmen wie die Vermeidung haltungs- und leistungsbedingter Stresssituationen im Vordergrund. Neben den inneren Stressoren wie genetische Disposition ordnet man den äußeren Stressoren Standortwechsel, ungünstige Haltungsbedingungen, Crowding, Klimawechsel, Ernährungsfehler u.a.m. zu.

2.2.4 Einflussfaktoren auf die Tiergesundheit

2.2.4.1 Genetische Disposition

Neben der Anlage zu bestimmten Leistungen gehört zu den angeborenen Fähigkeiten auch das “Stressbewältigungsvermögen” (STEPHAN et al., 1980). Beim [Einwirken von Belastungen antwortet der Organismus mit einem Reaktionsmuster, welches als “Allgemeines Anpassungssyndrom” bezeichnet wird (SELYE, 1936).]

Alimentäre Hepatosen, hervorgerufen durch Nährstoffunterversorgung, lösen zelldystrophische Prozesse aus, die zu einer Zirrhose führen können. Toxische Leberschäden sind bedingt durch verdorbenes Futter, durch Giftpflanzen oder durch giftige Chemikalien (DAHME u. KÄUFER-WEISS, 1988). Beim Schwein werden unter anderem als Ursache ranzige Fette, Aflatoxine, photosensibilisierende Pflanzen und Kupfersalze genannt. Die Vielfalt der Ursachen läßt keine einheitliche Pathogenese erkennen. Entzündliche Leberveränderungen treten beim Schwein meist in Form von eitrigen Hepatitiden auf. Diese Infektionen mit pyogenen Erregern entstehen durch übergreifende entzündliche Prozesse aus der Umgebung (Perihepatitis) oder durch Bakteriämien (TRAUTWEIN, 1991).

Leberschäden können akut, verbunden mit Apathie und Krämpfen, oder perakut zum Tode führen. Ikterus und Aszites treten nur bei chronischem Krankheitsverlauf auf (PLONAIT, 1980).

2.2.3 Faktorenkrankheiten

Klassische Infektionskrankheiten des Schweines wie beispielsweise Brucellose oder Maul- und Klauenseuche spielen dank erfolgreicher Seuchensanierungsprogramme nur noch eine untergeordnete Rolle (BOLLWAHN, 1989). Eine ungleich größere Bedeutung kommt in der heutigen Intensivhaltung von Mastschweinen den sogenannten infektiösen Faktorenkrankheiten zu. Diese im Zunehmen begriffenen Bestandserkrankungen äußern sich in akuten oder chronischen Minderleistungen von Tierbeständen. Der Begriff “Faktoren” bringt das synergistische Zusammenwirken verschiedener, für sich allein nicht krankmachender Vorgänge zum Ausdruck. An der Ätiologie dieser Krankheiten sind ubiquitäre, opportunistische Problemkeime beteiligt, die erst in eine Infektion übergehen können, wenn gleichzeitig belastende, nichtmikrobielle Faktoren einwirken (MAYR, 1986). Gemeinsam ist allen nichtmikrobiellen Faktoren, daß sie die körpereigene Abwehr herabsetzen und somit zu einer Immunsuppression führen. Die Morbiditätsrate und die Schwere der Erkrankung werden wesentlich von den auf die Tiere einwirkenden Belastungsfaktoren bestimmt (MEHLHORN, 1989; STRAW, 1992). Nach MARSCHANG (1989) verlangen diese Faktoren eine ständige Adaptation des Tieres und stellen somit Stressoren dar. Zur Verbesserung der Tiergesundheit stehen daher prophylaktische Maßnahmen wie die Vermeidung haltungs- und leistungsbedingter Streßsituationen im Vordergrund. Neben den inneren Stressoren wie genetische Disposition ordnet man den äußeren Stressoren Standortwechsel, ungünstige Haltungsbedingungen, Crowding, Klimawechsel, Ernährungsfehler u. a. m. zu.

[Seite 18]

2.2.4 Einflußfaktoren auf die Tiergesundheit

2.2.4.1 Genetische Disposition

Neben der Anlage zu bestimmten Leistungen gehört zu den angeborenen Fähigkeiten auch das “Streßbewältigungsvermögen” (STEPHAN et al., 1980). Beim Einwirken von Belastungen antwortet der Organismus mit einem Reaktionsmuster, welches als “Allgemeines Anpassungssyndrom” bezeichnet wird (SELYE, 1936).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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