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Untersuchungen zum Zusammenhang von Lungengesundheit und postmortaler Fleischreifung beim Schwein anhand der pH-Werterfassung (pH1 und pH24) und der Messung der Schinkenkerntemperatur, mit besonderer Berücksichtigung der Umgebungsvariablen Ladedichte, Äquivalenttemperatur, Fahrtdauer und Ruhezeit

von Dr. Damian Minkus

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Dmi/Fragment 021 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-18 16:31:03 Schumann
Bostelmann 2000, Dmi, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 21, 22, Zeilen: 21: 4 ff. - 22: 1-6
[Zudem besteht ein Zusammenhang zwischen einstreulosen Böden mit erhöhter Wärmeableitung und] erniedrigten Hauttemperaturen von Schweinen (ROKICKI, 1973). Um Lungenerkrankungen zu reduzieren, sind die Kanäle regelmäßig zu entleeren, gleichzeitig ist auf eine adäquate Lüftung zu achten (DONE, 1991). In Tiefstreusystemen kann die Ammoniakkonzentration um bis zu 26 % vermindert werden (HOY et al., 1997).

Negative Auswirkungen der Strohhaltung zeigen sich bei der pathologischanatomischen Untersuchung der Leber von Mastschweinen. Der Anteil parasitär bedingter Leberveränderungen lag bei Schweinen aus dem Tiefstreustall um 45,5 Prozentpunkte signifikant über dem von Masttieren aus der Vollspaltenbodenhaltung (HOY u. STEHMANN, 1994). Bei Stroheinstreu steigen mit Anreicherung der Parasiten die Infektionsmöglichkeiten aufgrund mangelnder Desinfektion, günstigeren Entwicklungsbedingungen und der Aufnahme der infektiösen Spulwurmeier mit dem Fressen der Einstreu an. Auch im Vergleich mit Teilspaltenböden schneiden Tiefstreusysteme schlechter ab (TIELEN et al., 1978; JENSEN, 1996).

2.2.4.6 Stallklima

Die das Stallklima beeinflussenden Faktoren lassen sich nach BUSSE (1990) in drei Gruppen einteilen:

- Physikalische Faktoren: Temperatur, Abkühlungsgröße, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung, Luftdruck, Staubgehalt, Licht und andere Strahlung sowie Schall;

- Chemische Faktoren: Sauerstoffgehalt, Kohlendioxidgehalt, Spurengase wie Ammoniak- und Schwefelwasserstoffgehalt

- Biologische Faktoren: Luftkeimgehalt und Geruchsstoffe

Das Stallklima ist ein entscheidender Faktor für die Tiergesundheit, da es einerseits vielfältig körpereigene Regulationsprozesse beeinflusst und andererseits direkte Schadwirkungen entfalten kann. Beispielweise können zu hohe Stalltemperaturen (21-26°C) die Zahl der entzündlichen Lungenerkrankungen erhöhen (DONE, 1990; KÖFER et al., 1993), da hierdurch sowohl die Thermoregulation stark belastet wird als auch gleichzeitig andere Faktoren (Schadgase/Keimgehalt) negativ beeinflusst werden. Wichtiger als die absolute Temperatur ist jedoch deren Konstanz, da Schweine auf starke Temperaturschwankungen (± 4-6°C pro Tag) mit einer Erhöhung der Krankheitsanfälligkeit reagieren (SCHÜTTE, 1991). Neben einem Unter- oder Überschreiten der relativen Luftfeuchtigkeit kann auch ein hoher Staubanteil in der Luft als weitere prädisponierende Noxe für die Entstehung von Atemwegserkrankungen angesehen werden (STEIN et al., 1991). DONE (1991) fordert daher, dass jedem Einzeltier ein Luftvolumen von mindestens 3 m3 zur Verfügung stehen sollte. Die Tiefstreuhaltung von Mastschweinen verfolgt neben dem Ziel, eine artgemäße Haltung der Tiere zu ermöglichen, die Ammoniak- und Geruchsemissionen im Stall zu verringern. SCHÜTTE (1991) konnte anhand seiner Untersuchungen in einer Mastschweineanlage nachweisen, dass mit steigendem Ammoniakgehalt [die Erkrankungsrate der Tiere zunimmt.]

Zudem besteht ein Zusammenhang zwischen einstreulosen Böden mit erhöhter Wärmeableitung und erniedrigten Hauttemperaturen von Schweinen (ROKICKI, 1973). Um Lungenerkrankungen zu reduzieren, sind die Kanäle regelmäßig zu entleeren, gleichzeitig ist auf eine adäquate Lüftung zu achten (DONE, 1991). In Tiefstreusystemen kann die Ammoniakkonzentration um bis zu 26 % vermindert werden (HOY et al., 1997).

Negative Auswirkungen der Strohhaltung zeigen sich bei der pathologischanatomischen Untersuchung der Leber von Mastschweinen. Der Anteil parasitär bedingter Leberveränderungen lag bei Schweinen aus dem Tiefstreustall um 45,5 Prozentpunkte signifikant über dem von Masttieren aus der Vollspaltenbodenhaltung (HOY u. STEHMANN, 1994). Bei Stroheinstreu steigen mit Anreicherung der Parasiten die Infektionsmöglichkeiten aufgrund mangelnder Desinfektion, günstigeren Entwicklungsbedingungen und der Aufnahme der infektiösen Spulwurmeier mit dem Fressen der Einstreu an. Auch im Vergleich mit Teilspaltenböden schneiden Tiefstreusysteme schlechter ab (TIELEN et al., 1978; JENSEN, 1996).

2.2.4.6 Stallklima

Die das Stallklima beeinflussenden Faktoren lassen sich nach BUSSE (1990) in drei Gruppen einteilen:

- physikalische Faktoren: Temperatur, Abkühlungsgröße, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung, Luftdruck, Staubgehalt, Licht und andere Strahlung sowie Schall;

- chemische Faktoren: Sauerstoffgehalt, Kohlendioxidgehalt, Spurengase wie Ammoniak- und Schwefelwasserstoffgehalt

- biologische Faktoren: Luftkeimgehalt und Geruchsstoffe.

Das Stallklima ist ein entscheidender Faktor für die Tiergesundheit, da es einerseits vielfältig körpereigene Regulationsprozesse beeinflußt und andererseits direkte Schadwirkungen entfalten kann. Beispielweise können zu hohe Stalltemperaturen (21-26°C) die Zahl der entzündlichen Lungenerkrankungen (DONE, 1990; KÖFER et al., 1993) erhöhen, da hierdurch sowohl die Thermoregulation stark belastet wird als auch gleichzeitig andere Faktoren (Schadgase/ Keimgehalt) negativ beeinflußt werden. Wichtiger als die absolute Temperatur ist jedoch deren Konstanz, da Schweine auf starke Temperaturschwankungen (± 4- 6°C pro Tag) mit einer Erhöhung der Krankheitsanfälligkeit reagieren (SCHÜTTE, 1991). Neben einem Unter- oder Überschreiten der relativen Luftfeuchtigkeit kann auch ein hoher Staubanteil in der Luft als weitere prädisponierende Noxe für die Entstehung von Atemwegserkrankungen angesehen werden (STEIN et al., 1991). DONE (1991) fordert daher, daß jedem Einzeltier ein

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Luftvolumen von mindestens 3 m3 zur Verfügung stehen sollte. Die Tiefstreuhaltung von Mastschweinen verfolgt neben dem Ziel, eine artgemäße Haltung der Tiere zu ermöglichen, die Ammoniak- und Geruchsemissionen im Stall zu verringern. SCHÜTTE (1991) konnte anhand seiner Untersuchungen in einer Mastschweineanlage nachweisen, daß mit steigendem Ammoniakgehalt die Erkrankungsrate der Tiere zunimmt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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