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Dmi/040

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Untersuchungen zum Zusammenhang von Lungengesundheit und postmortaler Fleischreifung beim Schwein anhand der pH-Werterfassung (pH1 und pH24) und der Messung der Schinkenkerntemperatur, mit besonderer Berücksichtigung der Umgebungsvariablen Ladedichte, Äquivalenttemperatur, Fahrtdauer und Ruhezeit

von Dr. Damian Minkus

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Dmi/Fragment 040 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-18 16:57:14 Schumann
Bostelmann 2000, Dmi, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 30, 31, Zeilen: 30: unten - 31: 1 ff.
Dagegen konnten HAMMEL u. BLAHA (1993) eine Beziehung zwischen dem Schweregrad von Lungenveränderungen und der Fleischreifung post mortem anhand der pH-Wertmessung nachweisen. An 1.197 Schweine wurde ebenfalls die Organbefundung nach dem von BLAHA (1993) angegebenen Schlüssel vorgenommen. 54,9 % der Tiere ohne Lungenbefund wiesen eine gute Fleischqualität auf (pH45min im LD ≥ 5,8). Bei den Schlachtkörpern mit mittel- bis hochgradigen Lungenveränderungen lag dieser Anteil nur bei 45,7 %. Die Autoren vermuten, dass die prämortalen Belastungen sich bei kranken Tieren stärker auf die Konstitution und damit auf die Fleischqualität auswirken.

Bei der Untersuchung der Lungen von 957 geschlachteten Schweinen diagnostizierten HOY et al. (1987a) zu 78,3 % entzündliche Lungenveränderungen in unterschiedlichem Ausmaß. Ein negativer Einfluss des Erkrankungsgrades auf die Masse der Fleischteilstücke, den täglichen Fleischansatz und die Kotelettfläche konnte statistisch abgesichert werden. Als eine Ursache nennen die Autoren, dass mit zunehmenden Anteil an verändertem Lungengewebe der Gasaustausch und somit die Stoffwechselleistung eingeschränkt werden. Zusätzlich stellt die Auseinandersetzung des erkrankten Schweines mit dem Erreger eine energieverbrauchende Anpassungsleistung dar.

SCHÜTTE et al. (1996a) ermittelten den pH35min im Schinken von ca. 10.000 Schweinen und verglichen die Werte mit den Lungenbefunden der entsprechenden Tierkörper. Schlachtkörper mit gering- bis mittelgradigen Lungenveränderungen wiesen einen um 0,08-0,12 Einheiten höheren mittleren pH-Wert auf als Schweine ohne auffällige Lungenbefunde. Ebenso verhielt es sich mit den pHWerten der Tiere mit hochgradigen Lungenveränderungen im Vergleich zu den Schweinen mit gering- bis mittelgradigen Lungenbefunden. Nur bei Schweinen mit hochgradigen Lungenveränderungen und Magerfleischwerten = 59,5 % lag der pH-Wert mit durchschnittlich 6,7 um 0,7 Einheiten über den vergleichbaren Werten der Tiere ohne und mit gering- bis mittelgradigen Lungenbefunden. Messungen des pHULT zeigten, dass die DFD-Häufigkeit bei diesen Schlachtkörpern zunahm. Die Autoren vermuten, dass ein hoher Teil dieser Tiere aufgrund eines Energiemangels infolge einer Überbeanspruchung vor der Schlachtung das Fleischbeschaffenheitsmerkmal DFD entwickeln und fordern daher, dass eine Beurteilung der pH-Werte nur mit Beachtung des Magerfleischanteiles und der pathologisch-anatomischen Lungenbefunde zulässig sein sollte.

2.4.5.4 Transport und Fleischqualität

Der Transport einschließlich des Ver- und Abladens bringt für die Tiere erhebliche Belastungen mit sich. Sie beginnen mit der Herausnahme aus der gewohnten Umgebung, dem Kennzeichnen, dem Treiben zum Transportfahrzeug und der Verladung. Erhöhte Körperinnentemperaturen und Herzfrequenzen belegen die Einwirkungen dieser Stressoren (AUGUSTINI, 1983; BROOM, 1995; POTT, 1997).

Dagegen konnten V. HAMMEL u. BLAHA (1993) eine Beziehung zwischen dem Schweregrad von Lungenveränderungen und dem pH-Wert im Muskel nachweisen. An 1.197 Schweine wurde ebenfalls die Organbefundung nach dem von BLAHA (1993) angegebenen Schlüssel vorgenommen. 54,9 % der Tiere ohne Lungenbefund wiesen eine gute Fleischqualität auf (pH45min im LD ≥ 5,8). Bei den Schlachtkörpern mit mittel- bis hochgradigen Lungenveränderungen lag dieser Anteil nur bei 45,7 %. Die Autoren vermuten, daß die prämortalen Bela-

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stungen sich bei kranken Tieren stärker auf die Konstitution und damit auf die Fleischqualität auswirken.

Bei der Untersuchung der Lungen von 957 geschlachteten Schweinen diagnostizierten HOY et al. (1987a) zu 78,3 % entzündliche Lungenveränderungen in unterschiedlichem Ausmaß. Ein negativer Einfluß des Erkrankungsgrades auf die Masse der Fleischteilstücke, den täglichen Fleischansatz und die Kotelettfläche konnte statistisch abgesichert werden. Als eine Ursache nennen die Autoren, daß mit zunehmenden Anteil an verändertem Lungengewebe der Gasaustausch und somit die Stoffwechselleistung eingeschränkt werden. Zusätzlich stellt die Auseinandersetzung des erkrankten Schweines mit dem Erreger eine energieverbrauchende Anpassungsleistung dar.

SCHÜTTE et al. (1996a) ermittelten den pH35min im Schinken von ca. 10.000 Schweinen und verglichen die Werte mit den Lungenbefunden der entsprechenden Tierkörper. Schlachtkörper mit gering- bis mittelgradigen Lungenveränderungen wiesen einen um 0,08-0,12 Einheiten höheren mittleren pH-Wert auf als Schweine ohne auffälligen [sic] Lungenbefunde. Ebenso verhielt es sich mit dem [sic] pH-Werten der Tiere mit hochgradigen Lungenveränderungen im Vergleich zu den Schweinen mit gering- bis mittelgradigen Lungenbefunden. Nur bei Schweinen mit hochgradigen Lungenveränderungen und Magerfleischwerten = 59,5 % lag der pH-Wert mit durchschnittlich 6,7 um 0,7 Einheiten über den vergleichbaren Werten der Tiere ohne und mit gering- bis mittelgradigen Lungenbefunden. Messungen des pHu zeigten, daß die DFD-Häufigkeit bei diesen Schlachtkörpern zunahm. Die Autoren vermuten, daß ein hoher Teil dieser Tiere aufgrund eines Energiemangels infolge einer Überbeanspruchung vor der Schlachtung das Fleischbeschaffenheitsmerkmal DFD entwickeln und fordern daher, daß eine Beurteilung der pH-Werte nur mit Beachtung des Magerfleischanteiles und der pathologisch-anatomischen Lungenbefunde zulässig sein sollte.

2.3.4.4 Transport und Fleischqualität

Der Transport einschließlich des Ver- und Abladens bringt für die Tiere erhebliche Belastungen mit sich. Sie beginnen mit der Herausnahme aus der gewohnten Umgebung, dem Kennzeichnen, dem Treiben zum Transportfahrzeug und der Verladung. Erhöhte Körperinnentemperaturen und Herzfrequenzen belegen die Einwirkungen dieser Stressoren (AUGUSTINI, 1983; BROOM, 1995; POTT, 1997).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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