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Dmi/080

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Untersuchungen zum Zusammenhang von Lungengesundheit und postmortaler Fleischreifung beim Schwein anhand der pH-Werterfassung (pH1 und pH24) und der Messung der Schinkenkerntemperatur, mit besonderer Berücksichtigung der Umgebungsvariablen Ladedichte, Äquivalenttemperatur, Fahrtdauer und Ruhezeit

von Dr. Damian Minkus

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Dmi/Fragment 080 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-18 18:00:46 Schumann
Bostelmann 2000, Dmi, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 80, Zeilen: 20 ff.
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 30, 31, Zeilen: 30: 29 ff. - 31: 1 ff.
WITTMANN et al. (1995) diagnostisierten nur einen geringen Zusammenhang zwischen der PSE-Häufigkeit und Lungenerkrankungen, da lediglich der Befund “hochgradige Pneumonie” bei den Tieren mit PSE bzw. mit PSE-Verdacht signifikant seltener auftrat. Dagegen konnten HAMMEL u. BLAHA (1993) eine Beziehung zwischen dem Schweregrad von Lungenveränderungen und dem pH-Wert im Muskel nachweisen. In ihren Untersuchungen wiesen 54,9 % der Tiere ohne Lungenbefund eine gute Fleischqualität auf (pH45min im LD ≥ 5,8). Bei den Schlachtkörpern mit mittel- bis hochgradigen Lungenveränderungen lag dieser Anteil nur bei 45,7 %. Die Autoren vermuten, dass die prämortalen Belastungen sich bei kranken Tieren stärker auf die Konstitution und damit auf die Fleischqualität auswirken.

Bei der Untersuchung der Lungen von 957 geschlachteten Schweinen diagnostizierten HOY et al. (1987a) zu 78,3 % entzündliche Lungenveränderungen in unterschiedlichem Ausmaß. Ein negativer Einfluss des Erkrankungsgrades auf die Masse der Fleischteilstücke, den täglichen Fleischansatz und die Kotelettfläche konnte statistisch abgesichert werden. Als eine Ursache nennen die Autoren, dass mit zunehmenden Anteil an verändertem Lungengewebe der Gasaustausch und somit die Stoffwechselleistung eingeschränkt werden. Zusätzlich stellt die Auseinandersetzung des erkrankten Schweines mit dem Erreger eine energieverbrauchende Anpassungsleistung dar. SCHÜTTE et al. (1996a) ermittelten den pH35min im Schinken von ca. 10.000 Schweinen und verglichen die Werte mit den Lungenbefunden der entsprechenden Tierkörper. Schlachtkörper mit gering- bis mittelgradigen Lungenveränderungen wiesen einen um 0,08-0,12 Einheiten höheren mittleren pH-Wert auf als [Schweine ohne auffälligen Lungenbefund.]

WITTMANN et al. (1995) beurteilten am Schlachthof bei über 8.000 Tieren Lungen, Brustfell und Herz nach dem Befundschlüssel von BLAHA (1993) und ermittelten den pH-Wert im Kotelett. Erkrankungen der Atemwege ergaben signifikante Unterschiede im Schlachtgewicht. Deutliche Zusammenhänge zwischen der PSE-Häufigkeit und Lungenerkrankungen konnten jedoch nicht festgestellt werden. Lediglich der Befund “hochgradige Pneumonie” trat bei den Tieren mit PSE bzw. mit PSE-Verdacht signifikant seltener auf. Sowohl die erfaßten Befunde “Perikarditis” als auch “Pleuritis” ließen keinen Einfluß auf den pH45min erkennen.

Dagegen konnten V. HAMMEL u. BLAHA (1993) eine Beziehung zwischen dem Schweregrad von Lungenveränderungen und dem pH-Wert im Muskel nachweisen. An 1.197 Schweine wurde ebenfalls die Organbefundung nach dem von BLAHA (1993) angegebenen Schlüssel vorgenommen. 54,9 % der Tiere ohne Lungenbefund wiesen eine gute Fleischqualität auf (pH45min im LD ≥ 5,8). Bei den Schlachtkörpern mit mittel- bis hochgradigen Lungenveränderungen lag dieser Anteil nur bei 45,7 %. Die Autoren vermuten, daß die prämortalen Bela-

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stungen sich bei kranken Tieren stärker auf die Konstitution und damit auf die Fleischqualität auswirken.

Bei der Untersuchung der Lungen von 957 geschlachteten Schweinen diagnostizierten HOY et al. (1987a) zu 78,3 % entzündliche Lungenveränderungen in unterschiedlichem Ausmaß. Ein negativer Einfluß des Erkrankungsgrades auf die Masse der Fleischteilstücke, den täglichen Fleischansatz und die Kotelettfläche konnte statistisch abgesichert werden. Als eine Ursache nennen die Autoren, daß mit zunehmenden Anteil an verändertem Lungengewebe der Gasaustausch und somit die Stoffwechselleistung eingeschränkt werden. Zusätzlich stellt die Auseinandersetzung des erkrankten Schweines mit dem Erreger eine energieverbrauchende Anpassungsleistung dar.

SCHÜTTE et al. (1996a) ermittelten den pH35min im Schinken von ca. 10.000 Schweinen und verglichen die Werte mit den Lungenbefunden der entsprechenden Tierkörper. Schlachtkörper mit gering- bis mittelgradigen Lungenveränderungen wiesen einen um 0,08-0,12 Einheiten höheren mittleren pH-Wert auf als Schweine ohne auffälligen [sic] Lungenbefunde.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140818180143

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