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Dmi/085

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Untersuchungen zum Zusammenhang von Lungengesundheit und postmortaler Fleischreifung beim Schwein anhand der pH-Werterfassung (pH1 und pH24) und der Messung der Schinkenkerntemperatur, mit besonderer Berücksichtigung der Umgebungsvariablen Ladedichte, Äquivalenttemperatur, Fahrtdauer und Ruhezeit

von Dr. Damian Minkus

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Dmi/Fragment 085 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-18 19:01:15 Schumann
Bostelmann 2000, Dmi, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 85, Zeilen: 1 (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 128, Zeilen: 1ff
4.3 Abschließende Bewertung

Die ermittelten hohen Veränderungsraten an Organen des Geschlinges zeigen einen dringenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der Tiergesundheit auf. BLAHA (1993) hält aus drei Gründen eine Steigerung der Tiergesundheit durch Verbesserung des Managements in den Schweinebeständen für notwendig:

  • Nur gesunde Tiere erbringen hohe Mastleistungen sowie eine optimale Futterverwertung und verbessern somit die Rentabilität der Erzeugerbetriebe.
  • Der Antibiotikaeinsatz in den Mastbeständen kann in der Folge reduziert werden, womit ein vermindertes Risiko an Resistenzbildungen und an Antibiotika-Rückständen in Lebensmitteln einem verbesserten Verbraucherschutz zugute kommen.
  • Durch Vermeidung von Krankheiten statt deren Therapie wird der Tierschutz in der Schweineproduktion verbessert.

Die Informationen aus der kontinuierlichen Schlachtbefunderhebung müssen daher Eingang in die tierärztliche Bestandsbetreuung finden. Nur so kann vom Tierarzt auf Bestandsebene eine fundierte Aussage zur Gesundheitslage im Betrieb gemacht werden. Erkrankungen werden frühzeitig erkannt und quantitativ erfasst. Eine ergänzende Analyse der Risikofaktoren im Betrieb muss sich anschließen, um eine wirksame Bekämpfung der Krankheitsursachen einzuleiten. Symptomtherapien können so reduziert werden. Das Auftreten von Atemwegserkrankungen und Spulwurmbefall kann über eine Verbesserung des Stallklimas und über Hygieneregime entscheidend beeinflusst werden. Voraussetzung für eine betriebsspezifische Beratung ist eine eindeutige Zuordnung der Organbefunde zu den Schlachtkörpern und Erzeugerkennummern sowie eine zuverlässige Rückmeldung an die Herkunftsbetriebe. Ferner ist zur genauen Erfassung der Bestandsgesundheit eine Registrierung von Organen ohne pathologisch-anatomischen Befunde unerlässlich. Nur so kann vermieden werden, dass nicht befundete veränderte Organe zu der Gruppe der nicht veränderten gezählt werden. Das Bild der Gesundheitslage im Tierbestand wird ansonsten verzerrt, was zu falschen Rückschlüssen führen kann.

Die durch die Erzeugergemeinschaften aufgestellten Richtlinien zur Zucht, Haltung, Betriebsberatung und zum Transport erweisen sich zum Teil als wirkungsvolle Maßnahmen zur Verbesserung der Fleischqualität aber nur bedingt zur Steigerung der Bestandsgesundheit. Die erheblichen Differenzen in der Bestandsgesundheit innerhalb der Organisationen weisen wahrscheinlich darauf hin, dass die bestehenden Richtlinien nicht von allen Betrieben konsequent umgesetzt werden. Durch geschlossene Bestände, regelmäßige Hygienemaßnahmen, konstante Beratungen und tierärztliche Betreuung und Impfprogramme ist eine Steigerung des Gesundheitsstatus von Tierbeständen möglich.

4.4 Abschließende Bewertung

Die ermittelten hohen Veränderungsraten an Organen des Geschlinges zeigen einen dringenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der Tiergesundheit auf. BLAHA (1993) hält aus drei Gründen eine Steigerung der Tiergesundheit durch Verbesserung des Managements in den Schweinebeständen für notwendig:

  • Nur gesunde Tiere erbringen hohe Mastleistungen sowie eine optimale Futterverwertung und verbessern somit die Rentabilität der Erzeugerbetriebe.
  • Der Antibiotikaeinsatz in den Mastbeständen kann in der Folge reduziert werden, womit ein vermindertes Risiko an Resistenzbildungen und an Antibiotika-Rückständen in Lebensmitteln einem verbesserten Verbraucherschutz zugute kommen.
  • Durch Vermeidung von Krankheiten statt deren Therapie wird der Tierschutz in der Schweineproduktion verbessert.

Die Informationen aus der kontinuierlichen Schlachtbefunderhebung müssen daher Eingang in die tierärztliche Bestandsbetreuung finden. Nur so kann vom Tierarzt auf Bestandsebene eine fundierte Aussage zur Gesundheitslage im Betrieb gemacht werden. Erkrankungen werden frühzeitig erkannt und quantitativ erfaßt. Eine ergänzende Analyse der Risikofaktoren im Betrieb muß sich anschließen, um eine wirksame Bekämpfung der Krankheitsursachen einzuleiten. Symptomtherapien können so reduziert werden. Das Auftreten von Atemwegserkrankungen und Spulwurmbefall kann über eine Verbesserung des Stallklimas und über ein Hygieneregime entscheidend beeinflußt werden. Voraussetzung für eine betriebsspezifische Beratung ist eine eindeutige Zuordnung der Organbefunde zu den Schlachtkörpern und Erzeugerkennummern sowie eine zuverlässige Rückmeldung an die Herkunftsbetriebe. Ferner ist zur genauen Erfassung der Bestandsgesundheit eine Registrierung von Organen ohne pathologisch-anatomischen Befunde unerläßlich. Nur so kann vermieden werden, daß nicht befundete veränderte Organe zu der Gruppe der nicht veränderten gezählt werden. Das Bild der Gesundheitslage im Tierbestand wird ansonsten verzerrt, was zu falschen Rückschlüssen führen kann.

Die durch die Erzeugergemeinschaften aufgestellten Richtlinien zur Zucht, Haltung, Betriebsberatung und zum Transport erweisen sich zum Teil als wirkungsvolle Maßnahmen zur Verbesserung der Fleischqualität aber nur bedingt zur Steigerung der Bestandsgesundheit. Die erheblichen Differenzen in der Bestandsgesundheit innerhalb der Organisationen weisen wahrscheinlich darauf hin, daß die bestehenden Richtlinien nicht von allen Betrieben konsequent umgesetzt werden. Durch geschlossene Bestände, regelmäßige Hygienemaßnahmen, konstante Beratungen und tierärztliche Betreuung ist eine Steigerung des Gesundheitsstatus von Tierbeständen möglich.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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