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Dmi/Fragment 003 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 3, Zeilen: 1 ff.
2 SCHRIFTTUM

2.1 Mastschweineproduktion unter dem Aspekt des Tierschutzes

In erster Linie erfüllt die Nutztierhaltung wichtige Bedürfnisse des Menschen in Form von Nahrungsmittelerzeugung und Herstellung von Produkten im Nichtnahrungsbereich. In Deutschland lag die Bruttoeigenerzeugung an Schlachtschweinen 1997 bei 37,7 Mio. Stück (WILLERS, 1998). In den letzten Jahren ist der Selbstversorgungsgrad bei Schweinefleisch um 10 % gesunken (BLAHA, 1993). Parallel dazu ist die Einfuhr von Schlachtschweinen aus der EU um ca. 60 % angestiegen (SCHLINDWEIN, 1997)1. Die deutsche Landwirtschaft steht unter einem großen wirtschaftlichen Druck und kann sich der Konkurrenz nur stellen, wenn sie so kostengünstig wie möglich produziert. In den vergangenen Jahrzehnten waren die Rationalisierung der Produktion durch Anwendung neuer Technologien, durch Mechanisierung der Arbeitsabläufe und durch Bestandsvergrößerung die Grundstrategie zur Erwirtschaftung höherer Einkommen (FIEDLER, 1983). Bei dieser Strategie fanden Kriterien wie die verhaltensgerechte Unterbringung und das artgemäße Bewegungsbedürfnis der Tiere häufig keine Berücksichtigung. Gerade in der Haltung von Mastschweinen, die in großer Anzahl auf engem Raum unter hochtechnisierten Bedingungen gehalten werden, wird diese Entwicklung besonders deutlich. Die Optimierung von Tierhaltungsverfahren wird aber nicht allein durch die Perfektionierung der Technik und Arbeitswirtschaft, sondern vor allem durch die Erfüllung der Anforderungen erreicht, die vom Tier an seine Umwelt gestellt werden (SAMBRAUS, 1997). Erst die Berücksichtigung dieser tierspezifischen Anforderungen ermöglicht es auch der Bestimmung des Tierschutzgesetzes, das "Wohlbefindens [sic!] des Tieres" zu sichern, näher zu kommen (§ 1 TierSchG). Die Einbeziehung des Tierverhaltens in die Weiterentwicklung von Haltungsverfahren und Umgangsformen muss somit zu einem Hauptkriterium werden. Im Vergleich zu Wildtieren wurden landwirtschaftliche Nutztiere erst spät in ethologische Untersuchungen einbezogen. Die Erforschung ihres Verhaltens wurde vor allem in den letzten 25 Jahren forciert (LOOFT et al., 1993). Versuche, Befindlichkeiten insbesondere Schmerzen und Leiden des Tieres direkt oder indirekt über den Nachweis von Verhaltensstörungen zu erfassen, haben in der Ethologie zur Entwicklung unterschiedlicher Konzepte geführt:

• Analogie- Konzept2 (SAMBRAUS, 1982)


1 Umgerechnet in Schlachtgewicht lag 1994 die Einfuhr bei 121.191 t, 1996 bei 197.123 t.

2 Schmerz, Angst und Leiden sind beim Menschen begleitet von bestimmten Körperschäden, physiologischen Veränderungen und Abweichung vom Normalverhalten. Da diese Reaktionen und im Verbund hiermit ein von der Norm abweichendes Verhalten in bestimmten Situationen auch beim Tier festgestellt werden, darf daraus geschlossen werden, dass höher entwickelte Tiere über Empfindungen gleicher Kategorien wie der Mensch verfügen.

2 SCHRIFTTUM

2.1 Mastschweineproduktion unter dem Aspekt des Tierschutzes

In erster Linie erfüllt die Nutztierhaltung wichtige Bedürfnisse des Menschen in Form von Nahrungsmittelerzeugung und Herstellung von Produkten im Nichtnahrungsbereich. In Deutschland lag die Bruttoeigenerzeugung an Schlachtschweinen 1997 bei 37,7 Mio. Stück (WILLERS, 1998). In den letzten Jahren ist der Selbstversorgungsgrad bei Schweinefleisch um 10 % gesunken (BLAHA, 1993). Parallel dazu ist die Einfuhr von Schlachtschweinen aus der EU um ca. 60 % angestiegen (SCHLINDWEIN, 1997)1. Die deutsche Landwirtschaft steht unter einem großen wirtschaftlichen Druck und kann sich der Konkurrenz nur stellen, wenn sie so kostengünstig wie möglich produziert. In den vergangenen Jahrzehnten war die Rationalisierung der Produktion durch Anwendung neuer Technologien, durch Mechanisierung der Arbeitsabläufe und durch Bestandsvergrößerung die Grundstrategie zur Erwirtschaftung höherer Einkommen (FIEDLER, 1983). Bei dieser Strategie fanden Kriterien wie die verhaltensgerechte Unterbringung und das artgemäße Bewegungsbedürfnis der Tiere häufig keine Berücksichtigung. Gerade in der Haltung von Mastschweinen, die in großer Anzahl auf engem Raum unter hochtechnisierten Bedingungen gehalten werden, wird diese Entwicklung besonders deutlich. Die Optimierung von Tierhaltungsverfahren wird aber nicht allein durch die Perfektionierung der Technik und Arbeitswirtschaft, sondern vor allem durch die Erfüllung der Anforderungen erreicht, die vom Tier an seine Umwelt gestellt werden (SAMBRAUS, 1997). Erst die Berücksichtigung dieser tierspezifischen Anforderungen ermöglicht es, auch der Bestimmung des Tierschutzgesetzes, das “Wohlbefinden des Tieres” zu sichern, näherzukommen (§ 1 TierSchG). Die Einbeziehung des Tierverhaltens in die Weiterentwicklung von Haltungsverfahren und Umgangsformen muß somit zu einem Hauptkriterium werden.

Im Vergleich zu Wildtieren wurden landwirtschaftliche Nutztiere erst spät in ethologische Untersuchungen einbezogen. Die Erforschung ihres Verhaltens wurde vor allem in den letzten 25 Jahren forciert (LOOFT et al., 1993). Versuche, Befindlichkeiten -insbesondere Schmerzen und Leiden- des Tieres direkt oder indirekt über den Nachweis von Verhaltensstörungen zu erfassen, haben in der Ethologie zur Entwicklung unterschiedlicher Konzepte geführt:

• Analogie- Konzept2 (SAMBRAUS, 1982)


1 Umgerechnet in Schlachtgewicht lag 1994 die Einfuhr bei 121.191 t, 1996 bei 197.123 t.

2 Schmerz, Angst und Leiden sind beim Menschen begleitet von bestimmten Körperschäden, physiologischen Veränderungen und Abweichung vom Normalverhalten. Da diese Reaktionen und im Verbund hiermit ein von der Norm abweichendes Verhalten in bestimmten Situationen auch beim Tier festgestellt werden, darf daraus geschlossen werden, daß höher entwickelte Tiere über Empfindungen gleicher Katagorien [sic] wie der Mensch verfügen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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