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Dmi/Fragment 004 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: 1 ff. - 5: 1 ff.
• Soll- und Istwert- Konzept3 (WIEPKEMA, 1981)

• Bedarfsdeckungs- und Schadensbegrenzungskonzept4 (TSCHANZ, 1985)

Nach SUNDRUM (1994) sind Haltungsbedingungen dann tiergerecht, wenn sie

- den spezifischen Eigenschaften der in ihnen lebenden Tiere Rechnung tragen,

- die körperlichen Funktionen des Tieres nicht beeinträchtigen und

- essentielle Verhaltensmuster des Tieres nicht in dem Maße einschränken und verändern, dass dadurch Schmerzen, Leiden oder Schäden am Tier selbst oder durch ein so gehaltenes Tier einem anderen entstehen.

Jedes Tier bildet mit seiner Umwelt ein seine Existenz bestimmendes Beziehungsgefüge. Nur eine multifaktorielle Betrachtungsweise trägt dem Nutztier und den komplexen Wechselbeziehungen zwischen Nutztier, Haltungsumwelt und Mensch Rechnung. Um Aussagen über artgemäße und verhaltensgerechte Haltungssysteme treffen oder um Tatbestände im tierschutzrechtlichen Sinne überprüfen zu können, werden Indikatoren benötigt, die SMIDT (1990) in vier Gruppen verwandter Kriterien unterteilt:

- physiologische, biochemische und biophysikalische Indikatoren,

- pathologische Indikatoren, einschließlich Krankheitshäufigkeit und Verlustrate,

- ethologische Indikatoren sowie

- leistungsbezogene Indikatoren

Mit objektiven Messmethoden, die mit Referenzwerten zu vergleichen sind, bzw. mit dem Erkennen von haltungsbedingten Verletzungen (Technopathien), Systemerkrankungen und Verlustraten sind die Kriterien der beiden ersten Gruppen relativ leicht zu ermitteln. Auch die erheblichen Verhaltensabweichungen (Ethopathien) lassen sich tierschutzbezogen einfach interpretieren. Die Bewertung quantitativer Verhaltensunterschiede gilt als schwierig, da ein konkretes Bezugssystem fehlt. Während ein hohes Leistungsniveau, zum Beispiel im Sinne einer hohen Wachstumsrate oder Milchleistung, nicht automatisch einen hohen Grad an Wohlbefinden widerspiegelt, sind Kriterien wie Widerstandsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit, Langlebigkeit, Fruchtbarkeit bzw. akute und chronische Depressionen der Produktionsleistungen eher dazu geeignet, Haltungsbedingungen hinsichtlich ihrer Tiergerechtheit beurteilen zu können (SMIDT, 1990).

Da in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung zwischen der notwendigen Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit auf der einen und den, den Eigen-[schaften der Nutztiere entsprechenden Haltungsbedingungen auf der anderen Seite ein unauflösbarer Zielkonflikt besteht, werden letztere nur je nach wirtschaftlicher Lage der Betriebe mehr oder weniger partiell realisiert.]


3 Das Wohlbefinden eines Organismus ist gegeben, wenn keine Differenz zwischen den Einzel-Istwerten und den zugehörigen Sollwerten besteht bzw. wenn bei einer Differenz dem Organismus Verhaltenssysteme oder innere Aktionen zur Verfügung stehen, die die wahrgenommene Differenz ausregeln können.

4 Ein Haltungssystem gilt als tiergerecht, wenn das Tier erhält, was es zum Selbstaufbau und Selbsterhalt benötigt, und ihm die Bedarfdeckung [sic] und die Vermeidung von Schäden durch die Möglichkeit adäquaten Verhaltens gelingt.

• Soll- und Istwert- Konzept3 (WIEPKEMA, 1981)

• Bedarfsdeckungs- und Schadensbegrenzungskonzept4 (TSCHANZ, 1985).

Nach SUNDRUM (1994) sind Haltungsbedingungen dann tiergerecht, wenn sie

- den spezifischen Eigenschaften der in ihnen lebenden Tieren [sic] Rechnung tragen,

- die körperlichen Funktionen des Tieres nicht beeinträchtigen und

- essentielle Verhaltensmuster des Tieres nicht in dem Maße einschränken und verändern, daß dadurch Schmerzen, Leiden oder Schäden am Tier selbst oder durch ein so gehaltenes Tier einem anderen entstehen.

Jedes Tier bildet mit seiner Umwelt ein seine Existenz bestimmendes Beziehungsgefüge. Nur eine multifaktorielle Betrachtungsweise trägt dem Nutztier und den komplexen Wechselbeziehungen zwischen Nutztier, Haltungsumwelt und Mensch Rechnung. Um Aussagen über artgemäße und verhaltensgerechte Haltungssysteme treffen oder um Tatbestände im tierschutzrechtlichen Sinne überprüfen zu können, werden Indikatoren benötigt, die SMIDT (1990) in vier Gruppen verwandter Kriterien unterteilt:

- physiologische, biochemische und biophysikalische Indikatoren,

- pathologische Indikatoren, einschließlich Krankheitshäufigkeit und Verlustrate,

- ethologische Indikatoren sowie

- leistungsbezogene Indikatoren.

Mit objektiven Meßmethoden, die mit Referenzwerten zu vergleichen sind, bzw. mit dem Erkennen von haltungsbedingten Verletzungen (Technopathien), Systemerkrankungen und Verlustraten sind die Kriterien der beiden ersten Gruppen relativ leicht zu ermitteln. Auch die erheblichen Verhaltensabweichungen (Ethopathien) lassen sich tierschutzbezogen einfach interpretieren. Die Bewertung quantitativer Verhaltensunterschiede gilt als schwierig, da ein konkretes Bezugssystem fehlt. Während ein hohes Leistungsniveau, zum Beispiel im Sinne einer hohen Wachstumsrate oder Milchleistung, nicht automatisch einen hohen Grad an Wohlbefinden widerspiegelt, sind Kriterien wie Widerstandsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit, Langlebigkeit, Fruchtbarkeit bzw. akute und chronische Depressionen der Produktionsleistungen eher dazu geeignet, Haltungsbedingungen hinsichtlich ihrer Tiergerechtheit beurteilen zu können (SMIDT, 1990). Da in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung zwischen der notwendigen Be-

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rücksichtigung der Wirtschaftlichkeit auf der einen und den, den Eigenschaften der Nutztiere entsprechenden Haltungsbedingungen auf der anderen Seite ein unauflösbarer Zielkonflikt besteht, werden letztere nur je nach wirtschaftlicher Lage der Betriebe mehr oder weniger partiell realisiert.


3 Das Wohlbefinden eines Organismus ist gegeben, wenn keine Differenz zwischen den Einzel-Istwerten und den zugehörigen Sollwerten besteht, bzw. wenn bei einer Differenz dem Organismus Verhaltenssysteme oder innere Aktionen zur Verfügung stehen, die die wahrgenommene Differenz ausregeln können.

4 Ein Haltungssystem gilt als tiergerecht, wenn das Tier erhält, was es zum Selbstaufbau und Selbsterhalt benötigt, und ihm die Bedarfsdeckung und die Vermeidung von Schäden durch die Möglichkeit adäquaten Verhaltens gelingt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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