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Dmi/Fragment 007 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 7, 8, Zeilen: 7: 6 ff. - 8: 1-3
[Während hierbei pro Mol Glucose nur 3 Moleküle des] Energieträgers ATP entstehen, fallen beim aeroben Abbau 36 Moleküle ATP an (SILBERNAGEL u. DESPOPOULOS, 1991). Aufgrund der verschlechterten Energiebilanz wird zudem Wärme freigesetzt. Diese kann durch die geringe Kreislaufleistung und die isolierende Fettschicht des Schweines nicht ausreichend abgeführt werden. Zusätzlich reichert sich in der Muskulatur und im Blut das Abbauprodukt Milchsäure an. Die daraus resultierende metabolische Azidose vermindert wiederum die Kontraktilität des Herzens (THIELSCHER, 1984). Eine Überlastung der Schweine kann demzufolge zu einem Hitzekollaps und Ersticken der Tiere führen. Eine ausführliche Literaturübersicht über die Ursachen der Belastungsempfindlichkeit beim Schwein und seinen physiologischen und anatomischen Besonderheiten findet sich bei SACKMANN (1988), HOLLEBEN (1993) und MERGENS (1997).

Neuere Untersuchungen über den Magerfleischanteil und die Belastungsfähigkeit von Schweinen zeigen übereinstimmend, dass als kritische Grenze des Magerfleischanteils der Wert von 59,4 % anzusehen ist (SCHÜTTE et al., 1996a). Schweine mit einem höheren Magerfleischanteil zeigten bei Belastung jeweils eine signifikant höhere Herzfrequenz und wiesen deutlich höhere PSE-Raten auf (SCHÜTTE et al., 1996b). Auf die genauere Entstehung einer verringerten Fleischqualität und deren Ursachen wird in einem gesonderten Kapitel eingegangen (s. S. 22, Kap. 2.3).

Einen weiteren Problemkomplex zur Belastungsfähigkeit stellt die Maligne Hyperthermie (MH) der Mastschweine dar. Als MH-Syndrom (MHS) bezeichnet man eine erblich verankerte erhöhte Stressanfälligkeit. Dabei kommt es zu einer extremen Steigerung des aeroben und anaeroben Muskelstoffwechsels verbunden mit einer starken Wärmeentwicklung. Die dabei hervorgerufene Hyperthermie kann innerhalb von 5 Minuten zu Körpertemperaturen von über 43°C führen (GRONERT, 1980). Als klinische Symptome sind eine Tachykardie aufgrund des stark erhöhten Sauerstoffbedarfes und zyanotische Hautverfärbungen erkennbar. Schon Körpertemperaturen über 42°C können tödlich sein (LITZKE et al., 1988). Die Stoffwechselentgleisung kann durch dampfförmige Inhalationsnarkotika (v.a. Halothan) ausgelöst werden. Daher werden MH-empfindliche Tiere oft als halothanpositiv (Hal+) und unempfindliche als halothannegativ (Hal-) bezeichnet. FUJI et al. (1991) haben den Nachweis erbracht, dass bei stressempfindlichen Schweinen eine Punktmutation im Ryanodin-Rezeptor vorliegt, die autosomal rezessiv vererbt wird. Durch den Gendefekt kommt es infolge einer erleichterten Freisetzung von Kalzium zu vermehrten unkontrollierten Muskelkontraktionen mit den beschriebenen Folgen (MARTENS, 1997). Induzieren physische und psychische Belastungen die MH-Stoffwechselentgleisung, spricht man vom Porcinen Stress Syndrom (LOUIS et al., 1990).

Während hierbei pro Mol Glucose nur 3 Moleküle des Energieträgers ATP entstehen, fallen beim aeroben Abbau 36 Moleküle ATP an (SILBERNAGEL u. DESPOPOULOS, 1991). Aufgrund der verschlechterten Energiebilanz wird zudem Wärme freigesetzt. Diese kann durch die geringe Kreislaufleistung und die isolierende Fettschicht des Schweines nicht ausreichend abgeführt werden. Zusätzlich reichert sich in der Muskulatur und im Blut das Abbauprodukt Milchsäure an. Die daraus resultierende metabolische Azidose vermindert wiederum die Kontraktilität des Herzens (THIELSCHER, 1984). Eine Überlastung der Schweine kann demzufolge zu einem Hitzekollaps und Ersticken der Tiere führen. Eine ausführliche Literaturübersicht über die Ursachen der Belastungsempfindlichkeit beim Schwein und seinen physiologischen und anatomischen Besonderheiten findet sich bei SACKMANN (1988), V. HOLLEBEN (1993) und MERGENS (1997).

Neuere Untersuchungen über den Magerfleischanteil und die Belastungsfähigkeit von Schweinen zeigen übereinstimmend, daß als kritische Grenze des Magerfleischanteils der Wert von 59,4 % anzusehen ist (SCHÜTTE et al., 1996a). Schweine mit einem höheren Magerfleischanteil zeigten bei Belastung jeweils eine signifikant höhere Herzfrequenz und wiesen deutlich höhere PSE-Raten auf (SCHÜTTE et al., 1996b). Auf die genauere Entstehung einer verringerten Fleischqualität und deren Ursachen wird in einem gesonderten Kapitel eingegangen (s. S. 23, Kap. 2.3).

Einen weiteren Problemkomplex zur Belastungsfähigkeit stellt die Maligne Hyperthermie (MH) der Mastschweine dar. Als MH-Syndrom (MHS) bezeichnet man eine erblich verankerte erhöhte Streßanfälligkeit. Dabei kommt es zu einer extremen Steigerung des aeroben und anaeroben Muskelstoffwechsels verbunden mit einer starken Wärmeentwicklung. Die dabei hervorgerufene Hyperthermie kann innerhalb von 5 Minuten zu Körpertemperaturen von über 43°C führen (GRONERT, 1980). Als klinische Symptome sind eine Tachykardie aufgrund des stark erhöhten Sauerstoffbedarfes und zyanotische Hautverfärbungen erkennbar. Schon Körpertemperaturen über 42°C können tödlich sein (LITZKE et al., 1988). Die Stoffwechselentgleisung kann durch dampfförmige Inhalationsnarkotika (v.a. Halothan) ausgelöst werden. Daher werden MH-empfindliche Tiere oft als halothanpositiv (Hal+) und unempfindliche als halothannegativ (Hal-) bezeichnet. FUJI et al. (1991) haben den Nachweis erbracht, daß bei streßempfindlichen Schweinen eine Punktmutation im Ryanodin-Rezeptor vorliegt, die autosomal rezessiv vererbt wird. Durch den Gendefekt kommt es infolge einer erleichterten Freisetzung von Kalzium zu vermehrten unkontrollierten Muskelkontraktionen mit den be-

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schrieben [sic] Folgen (MARTENS, 1997). Induzieren physische und psychische Belastungen die MH-Stoffwechselentgleisung, spricht man vom Porcinen Streß Syndrom (LOUIS et al., 1990).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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