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Dmi/Fragment 009 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 9, 10, Zeilen: 9: 3 ff. - 10: 1-4
[BÖHMER u. HOY (1994) stel-]len in diesem Zusammenhang eine Abnahme der Frequenz von Leerlaufhandlungen bzw. aggressivem Ohr- und Schwanzbeißen fest.

Schweine sind tagaktive Tiere und benötigen entsprechende Lichtverhältnisse. Sie haben ein ähnliches Farbsehvermögen und eine ähnlich gute Sehfähigkeit wie der Mensch (LAHRMANN, 1986). Die Außenhaltung bietet den Tieren eine vielseitige Umwelt mit entsprechendem Reizangebot (ALGERS, 1994; POTTER, 1998). Im Stall nicht zu realisierende Verhaltensäußerungen können dort ausgeführt werden (GRAUVOGL et al., 1997), zusätzlich gewöhnen sich die Tiere an die "Außenwelt" und lassen sich später leichter treiben und verladen (WARRISS et al., 1983).

In Ställen mit Vollspaltenböden ist wegen fehlender Einstreu eine Überwachung des Stallklimas insbesondere auf eine optimale Temperatur und eine zugfreie Lüftung nötig, um eine Entstehung von Pneumonien durch Kältestress zu verhindern (PLONAIT, 1997a). Eine ideale Lüftungs- und Fäkaltechnologie ist außerdem wichtig, um Schadgase, insbesondere Ammoniak, Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff, zu reduzieren. Erhöhte Ammoniakkonzentrationen in der Stallluft führen zu Reizungen und Verätzungen der Respirationsschleimhaut (DONE, 1991). Erhöhte Besatzdichten in Schweineställen wirken sich zusätzlich negativ auf die Qualität der Stallluft aus (DONHAM, 1991). Aus betriebswirtschaftlichen Gründen werden Vollspaltenböden den Teilspaltenböden oder der Strohhaltung vorgezogen. Als zwei Hauptgründe sind die leichtere Entsorgung der Gülle und der verringerte Platzbedarf pro Schwein bei strohloser Haltung zu nennen. In der SchweinehaltungsVO werden als Mindestbodenfläche 0,65 qm pro ausgewachsenem Mastschwein (85-110 kg) vorgeschrieben. Schweine legen nach Möglichkeit getrennte Kot- und Liegeplätze an. Um diesem Ausscheidungsverhalten gerecht zu werden, muss die Stallfläche derart bemessen sein, dass die Tiere einerseits genügend Platz zum Ruhen haben, andererseits die Fläche nicht zum Abkoten benutzt wird (SMIDT, 1990). Diese Verhaltensweise wird in Ställen mit Vollspaltenböden behindert.

2.1.2.3 Transport und Schlachtung

Die Schweinehaltung ist besonders in Deutschland nach wie vor gleichbedeutend mit Viehverkehr und ständiger Fluktuation. Im internationalen Vergleich ist die BRD das Land mit dem höchsten Anteil an auf dem Transport verendeten Schweinen (Deutschland: 0,5 %, Dänemark: 0,03 %, Belgien: 0,3 %) (BICKHARDT, 1998; WENZLAWOWICZ, 1998). Auf dem Weg zur Schlachtstätte und auf dem Schlachthof selbst können sich eine Vielzahl von Situationen ergeben, die einerseits tierschutzrelevant sind und sich andererseits negativ auf die Fleischqualität auswirken. Eine wichtige Ursache für das Auftreten von Todesfällen während der Fahrt zum Schlachthof ist der letzte Fütterungszeitpunkt vor Transportbeginn. Untersuchungen zeigen, dass eine 24stündige Fastenzeit vor der Verladung solche Verluste einzuschränken vermag (MICKWITZ u. WÄHAUS, 1980). Der Einfluss des letzten Fütterungszeitpunktes auf die Herzfrequenz der [Tiere ist hochsignifikant.]

BÖHMER u. HOY (1994) stellen in diesem Zusammenhang eine Abnahme der Frequenz von Leerlaufhandlungen bzw. aggressivem Ohr- und Schwanzbeißen fest.

Schweine sind tagaktive Tiere und benötigen entsprechende Lichtverhältnisse. Sie haben ein ähnliches Farbsehvermögen und eine ähnlich gute Sehfähigkeit wie der Mensch (LAHRMANN, 1986). Die Außenhaltung bietet den Tieren eine vielseitige Umwelt mit entsprechendem Reizangebot (ALGERS, 1994). Im Stall nicht zu realisierende Verhaltensäußerungen können ausgeführt werden (GRAUVOGL et al., 1997), zusätzlich gewöhnen sich die Tiere an die “Außenwelt” und lassen sich später leichter treiben und verladen (WARRISS et al., 1983).

In Ställen mit Vollspaltenböden ist wegen fehlender Einstreu eine Überwachung des Stallklimas insbesondere auf eine optimale Temperatur und eine zugfreie Lüftung nötig, um eine Entstehung von Pneumonien durch Kältestreß zu verhindern (PLONAIT, 1997a). Eine ideale Lüftungs- und Fäkaltechnologie ist außerdem wichtig, um Schadgase, insbesondere Ammoniak, Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff, zu reduzieren. Erhöhte Ammoniakkonzentrationen in der Stalluft führen zu Reizungen und Verätzungen der Respirationsschleimhaut (DONE, 1991). Erhöhte Besatzdichten in Schweineställen wirken sich zusätzlich negativ auf die Qualität der Stalluft aus (DONHAM, 1991). Aus betriebswirtschaftlichen Gründen werden Vollspaltenböden den Teilspaltenböden oder der Strohhaltung vorgezogen. Als zwei Hauptgründe sind die leichtere Entsorgung der Gülle und der verringerte Platzbedarf pro Schweine bei strohloser Haltung zu nennen. In der SchweinehaltungsVO werden als Mindestbodenfläche 0,65 qm pro ausgewachsenem Mastschwein (85-110 kg) vorgeschrieben. Schweine legen nach Möglichkeit getrennte Kot- und Liegeplätze an. Um diesem Ausscheidungsverhalten gerecht zu werden, muß die Stallfläche derart bemessen sein, daß die Tiere einerseits genügend Platz zum Ruhen haben, andererseits die Fläche nicht zum Abkoten benutzt wird (SMIDT, 1990). Diese Verhaltensweise wird in Ställen mit Vollspaltenböden behindert.

2.1.2.3 Transport und Schlachtung

Die Schweinehaltung ist besonders in Deutschland nach wie vor gleichbedeutend mit Viehverkehr und ständiger Fluktuation. Im internationalen Vergleich ist die BRD das Land mit dem höchsten Anteil an auf dem Transport verendeten Schweinen (Deutschland: 0,5 %, Dänemark: 0,03 %, Belgien: 0,3 %) (BICKHARDT, 1998; V. WENZLAWOWICZ, 1998). Auf dem Weg zur Schlachtstätte und auf dem Schlachthof selbst können sich eine Vielzahl von Situationen ergeben, die einerseits tierschutzrelevant sind und sich andererseits negativ auf die Fleischqualität auswirken. Eine wichtige Ursache für das Auftreten von Todesfällen während der Fahrt zum Schlachthof ist der letzte Fütterungszeitpunkt vor

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Transportbeginn. Untersuchungen zeigen, daß eine 24stündige Fastenzeit vor der Verladung solche Verluste einzuschränken vermag (V. MICKWITZ u. WÄHAUS, 1980). Der Einfluß des letzten Fütterungszeitpunktes auf die Herzfrequenz der Tiere ist hochsignifikant.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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