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Dmi/Fragment 010 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10: 3 ff. - 11: 1-8
[Der Einfluss des letzten Fütterungszeitpunktes auf die Herzfrequenz der] Tiere ist hochsignifikant. Schweine mit einer Fastenzeit zeigen im Durchschnitt

die geringste Erhöhung der Herzfrequenz und beruhigen sich nach Transportende erheblich schneller (WÄHAUS, 1982). In der zeitlich gesehen kurzen Grauzone zwischen Stall und Schlachtung wird den Schweinen ein enormes Stressbewältigungsvermögen abverlangt. Wesentliche Belastungsfaktoren sind der Treib-, Kennzeichnungs- und Verladevorgang, die Fahrtdauer, die Beschaffenheit des Transportfahrzeuges, die Besatzdichte, die Witterungsverhältnisse und die Fahrweise (MICKWITZ et al., 1971; HOLLEBEN u. WENZLAWOWICZ, 1995; WENZLAWOWICZ u. HOLLEBEN, 1995). Selbst bei optimaler Ausrichtung der Transportumstände können sich diese in übermäßiger Erregung, erhöhten Herz- und Atemfrequenzen, Muskelzittern und Hautverfärbungen bei den Tieren sowie der Ausbildung von PSE-Fleisch äußern (SCHÜTTE et al., 1994). Auf dem Schlachthof beeinflussen die Ruhezeiten, die Ausstattung der Warteställe, der Umgang mit den Tieren und die Betäubungsart den Zustand der Schweine. Die Beziehung zwischen diesen Stressoren und den Belastungsreaktionen der Tiere ist in einer Vielzahl von Untersuchungen eingehend dargestellt worden (HEUKING, 1988; MICKWITZ u. HEUKING, 1990; MICKWITZ et al., 1993; FISCHER, 1995; TROEGER, 1996; WENZLAWOWICZ et al., 1996). Bei den aufgezählten Faktoren darf nicht übersehen werden, dass eine Belastung nie für sich betrachtet werden kann, sondern immer im Zusammenhang mit früheren erfolgten oder parallel einwirkenden Stressoren gesehen werden muss. Einzelne Einflussfaktoren können in ihrer messbaren Quantität noch kompensiert werden, ihre Summierung resultiert aber in den beschriebenen nachhaltig negativen Folgen (SCHÜTTE et al., 1994). Nach BRIESE et al. (1994) stellt die Schlachtkondition das Ergebnis einer Erhebung des klinischen Zustandes im Augenblick der Tötung dar und ist geprägt durch zurückliegende physische und psychische Belastungen. Zur Überprüfung, "ob für die angelieferten Tiere die Gemeinschaftsvorschriften über das Wohlbefinden von Tieren" eingehalten wurden (RL 64/433/EWG Anh. I, Kap. VI), müssen geeignete Parameter zur Untersuchung herangezogen und Grenzwerte festgeschrieben werden, bei deren Überschreitung von einer relevanten Überbelastung ausgegangen werden kann (SCHÜTTE, 1995a). Ein Hinwirken auf eine optimale Schlachtkondition dient damit zum einen der Umsetzung des Tierschutzgedankens und zum anderen schafft sie die Voraussetzungen für die Erzeugung einer guten Schlachttierkörper- und damit auch Fleischqualität (WENZLAWOWICZ, 1998).

2.2 Mastschweineproduktion unter dem Aspekt der Tiergesundheit

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert den Begriff Gesundheit als den Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Nach SMIDT (1996) können Tiere als gesund bezeichnet werden, wenn sie morphologisch-funktionell unversehrt sind und ihre Fähigkeit zur physiolo-[gischen Kompensation haltungs- und leistungsbedingter Belastungen unbeeinträchtigt ist.]

Der Einfluß des letzten Fütterungszeitpunktes auf die Herzfrequenz der Tiere ist hochsignifikant. Schweine mit einer Fastenzeit zeigen im Durchschnitt die geringste Erhöhung der Herzfrequenz und beruhigen sich nach Transportende erheblich schneller (WÄHAUS, 1982). In der zeitlich gesehen kurzen ‘Grauzone’ zwischen Stall und Schlachtung wird den Schweinen ein enormes Streßbewältigungsvermögen abverlangt. Wesentliche Belastungsfaktoren sind der Treib-, Kennzeichnungs- und Verladevorgang, die Fahrtdauer, die Beschaffenheit des Transportfahrzeuges, die Besatzdichte, die Witterungsverhältnisse und die Fahrweise (V. MICKWITZ et al., 1971; V. HOLLEBEN u. V. WENZLAWOWICZ, 1995; V. WENZLAWOWICZ u. V. HOLLEBEN, 1995). Selbst bei optimaler Ausrichtung der Transportumstände können sich diese in übermäßiger Erregung, erhöhten Herz- und Atemfrequenzen, Muskelzittern und Hautverfärbungen bei den Tieren sowie der Ausbildung von PSE-Fleisch äußern (SCHÜTTE et al., 1994). Auf dem Schlachthof beeinflussen die Ruhezeiten, die Ausstattung der Warteställe, der Umgang mit den Tieren und die Betäubungsart den Zustand der Schweine. Die Beziehung zwischen diesen Stressoren und den Belastungsreaktionen der Tiere ist in einer Vielzahl von Untersuchungen eingehend dargestellt worden (HEUKING, 1988; V. MICKWITZ u. HEUKING, 1990; V. MICKWITZ et al., 1993; FISCHER, 1995; TROEGER, 1996; V. WENZLAWOWICZ et al., 1994). Bei den aufgezählten Faktoren darf nicht übersehen werden, daß eine Belastung nie für sich betrachtet werden kann, sondern immer im Zusammenhang mit früher erfolgten oder parallel einwirkenden Stressoren gesehen werden muß. Einzelne Einflußfaktoren können in ihrer meßbaren Quantität noch kompensiert werden, ihre Summierung resultiert aber in den beschriebenen nachhaltig negativen Folgen (SCHÜTTE et al., 1994). Nach BRIESE et al. (1994) stellt die Schlachtkondition das Ergebnis einer Erhebung des klinischen Zustandes im Augenblick der Tötung dar und ist geprägt durch zurückliegende physische und psychische Belastungen. Zur Überprüfung, “ob für die angelieferten Tiere die Gemeinschaftsvorschriften über das Wohlbefinden von Tieren” eingehalten wurden (RL 64/433/EWG Anh. I, Kap. VI), müssen geeignete Parameter zur Untersuchung herangezogen und Grenzwerte festgeschrieben werden, bei deren Überschreitung von einer relevante [sic] Überbelastung ausgegangen werden kann (SCHÜTTE, 1995a). Ein Hinwirken auf eine optimale Schlachtkondition dient damit zum einen der Umsetzung des Tierschutzgedankens, zum anderen schafft sie die Voraussetzungen für die Erzeugung einer guten Schlachttierkörper- und damit auch Fleischqualität (V. WENZLAWOWICZ, 1998).

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2.2 Mastschweineproduktion unter dem Aspekt der Tiergesundheit

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert den Begriff Gesundheit als den Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Nach SMIDT (1996) können Tiere als gesund bezeichnet werden, wenn sie morphologisch- funktionell unversehrt sind, und ihre Fähigkeit zur physiologischen Kompensation haltungs- und leistungsbedingter Belastungen unbeeinträchtigt ist.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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