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Dmi/Fragment 012 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 12, 13, Zeilen: 12: 7 ff. - 13: 1 ff.
[Eine Auswertung von 2.540 Sektionen an Schweinen mit Pneumonien ermittelte, dass Tiere der Vormast mit] 43,2 % häufiger von Pneumonien betroffen sind als Schweine der Hauptmast mit 27,8 % (ALTROCK, 1996). Dagegen dominieren nach GROSSE BEILAGE u. BOLLWAHN (1991) die Erkrankungen des Respirationstraktes besonders zum Mastende. Im folgenden werden die einzelnen Infektionserreger und Krankheitsbilder beschrieben.

2.2.1.1 Viral bedingte Erkrankungen

Begünstigend auf die Verbreitung von Viruserkrankungen wirken sich unzulängliche Haltungs- und Managementfaktoren aus. Meist führen Virusinfektionen zu einer massiven Prädisponierung der Atemwege für Sekundärinfektionen. Nach MÖSTL (1992) sind folgende virale Erreger an Atemwegserkrankungen beim Schwein beteiligt.

• Das porcine Herpesvirus 1 (PHV 1) ruft die Aujeszkysche Krankheit (AK) hervor, die im Krankheitsbild sehr stark variieren kann. Im allgemeinen kommt die Infektion auf aerogenem Weg zustande. Während bei den Ferkeln die Virusverbreitung danach auf dem nervalen Wege verläuft und zentralnervöse Störungen verursacht, stehen bei Mastschweinen respiratorische Symptome wie Schniefen, Husten, Nasenausfluss, Dyspnoe und Fieber im Vordergrund (MÖSTL, 1992). Mit dem Alter sinkt die Mortalitätsrate, doch sind die starken Gewichtsverluste gegen Ende der Mastperiode für die wirtschaftlichen Schäden verantwortlich. Besonders gefürchtet sind diverse Misch- und Sekundärinfektionen, wobei es zu schweren Pneumonien kommen kann. Die Aujeszkysche Krankheit ist seit 1980 anzeigepflichtig. Generell wird in schwach verseuchten Ländern ein reines Ausmerzprogramm angestrebt, in stärker betroffenen Regionen ist eine Impfung der Tiere mit einer genetisch markierten Vakzine erlaubt, welche eine Unterscheidung zwischen feldvirusinfizierten und vakzinierten Tieren ermöglicht (JÄGER, 1995). Somit können Infektionsdruck und wirtschaftliche Verluste gesenkt werden, ein Eindringen des Feldvirus in den Bestand kann dadurch allerdings nicht unterbunden werden (METTENLEITER, 1995). EWALD (1995) gelang es in einem großflächigen Feldversuch, die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg innerhalb von fünf Jahren mittels eines deletierten Impfstoffes und eines Ausmerzprogrammes von der Aujeszkyschen Krankheit zu sanieren.

• Die Schweineinfluenza ist eine spezifische und akut infektiöse Atemwegserkrankung der Schweine, die durch ein Influenzavirus (Familie Orthomyxovirus) des Typs A mit der Oberflächenantigenformel H1N1 hervorgerufen wird (WITTE, 1986). Auch humane Influenzastämme sind für Schweine infektiös. Das Virus wird ebenfalls aerogen übertragen (DONALDSON, 1978); Vögel werden als Erregerreservoir angesehen (SCHOLTISSEK et al., 1983). Bei der Untersuchung durch HAVENITH (1993) von mehr als 200 Schweinemastbetrieben in Schleswig-Holstein wiesen 38,3% der Bestände Antikörper gegen Influenzaviren auf. Die Symptome sind besonders ausgeprägt bei [Schweinen in der Endmaststufe und bestehen in plötzlicher Apathie, Inappetenz und Fieber mit typischen respiratorischen Symptomen wie Niesen, Husten und Dyspnoe (MÖSTL, 1992).]

Eine Auswertung von 2.540 Sektionen an Schweinen mit Pneumonien ermittelte, daß Tiere der Vormast mit 43,2 % häufiger von Pneumonien betroffen sind als Schweine der Hauptmast mit 27,8 % (V. ALTROCK, 1996). Dagegen dominieren nach GROSSE BEILAGE u. BOLLWAHN (1991) die Erkrankungen des Respirationstraktes besonders zum Mastende. Im folgenden werden die einzelnen Infektionserreger und Krankheitsbilder beschrieben.

2.2.1.1 Viral bedingte Erkrankungen

Begünstigend auf die Verbreitung von Viruserkrankungen wirken sich unzulängliche Haltungs- und Managementfaktoren aus. Meist führen Virusinfektionen zu einer massiven Prädisponierung der Atemwege für Sekundärinfektionen. Nach MÖSTL (1992) sind folgende virale Erreger an Atemwegserkrankungen beim Schwein beteiligt.

• Das porcine Herpesvirus 1 (PHV 1) ruft die Aujeszkysche Krankheit (AK) hervor, die im Krankheitsbild sehr stark variieren kann. Im allgemeinen kommt die Infektion auf aerogenem Weg zustande. Während bei den Ferkeln die Virusverbreitung danach auf dem nervalen Wege verläuft und zentralnervöse Störungen verursacht, stehen bei Mastschweinen respiratorische Symptome wie Schniefen, Husten, Nasenausfluß, Dyspnoe und Fieber im Vordergrund (MÖSTL, 1992). Mit dem Alter sinkt die Mortalitätsrate, doch sind die starken Gewichtsverluste gegen Ende der Mastperiode für die wirtschaftlichen Schäden verantwortlich. Besonders gefürchtet sind diverse Misch- und Sekundärinfektionen, wobei es zu schweren Pneumonien kommen kann. Die Aujeszkysche Krankheit ist seit 1980 anzeigepflichtig. Generell wird in schwach verseuchten Ländern ein reines Ausmerzprogramm angestrebt, in stärker betroffenen Regionen ist eine Impfung der Tiere mit einer genetisch markierten Vakzine erlaubt, welche eine Unterscheidung zwischen feldvirusinfizierten und vakzinierten Tieren ermöglicht (JÄGER, 1995). Somit können Infektionsdruck und wirtschaftliche Verluste gesenkt werden, ein Eindringen des Feldvirus in den Bestand kann dadurch allerdings nicht unterbunden werden (METTENLEITER, 1995). EWALD (1995) gelang es in einem großflächigen Feldversuch, die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg innerhalb von fünf Jahren mittels eines deletierten Impfstoffes und eines Ausmerzprogrammes von der Aujeszkyschen Krankheit zu sanieren.

[Seite 13]

• Die Schweineinfluenza ist eine spezifische und akut infektiöse Atemwegserkrankung der Schweine, die durch ein Influenzavirus (Familie Orthomyxovirus) des Typs A mit der Oberflächenantigenformel H1N1 hervorgerufen wird (WITTE, 1986). Auch humane Influenzastämme sind für Schweine infektiös. Das Virus wird ebenfalls aerogen übertragen (DONALDSON, 1978); Vögel werden als Erregerreservoir angesehen (SCHOLTISSEK et al., 1983). Bei der Untersuchung durch HAVENITH (1993) von mehr als 200 Schweinemastbetrieben in Schleswig-Holstein wiesen 38,3% der Bestände Antikörper gegen Influenzaviren auf. Die Symptome sind besonders ausgeprägt bei Schweinen in der Endmaststufe und bestehen in plötzlicher Apathie, Inappetenz und Fieber mit typischen respiratorischen Symptomen wie Niesen, Husten und Dyspnoe (MÖSTL, 1992).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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