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Dmi/Fragment 018 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 18, 19, Zeilen: 18: 4 ff. - 19: 1-3
[Beim] Einwirken von Belastungen antwortet der Organismus mit einem Reaktionsmuster, welches als “Allgemeines Anpassungssyndrom” bezeichnet wird (SELYE, 1936). Dabei stehen ihm mehrere Adaptationsmechanismen zur Verfügung: die Anpassung über den Energiestoffwechsel, die Kreislauf-, die Atmungs-, die Thermo- und die Säure-/Basenregulation sowie über den Elektrolythaushalt im Blut (FISCHER, 1976). Diese Regulationsmechanismen wurden durch die einseitige Ausrichtung der Zucht auf schnelles Wachstum und hohen Magerfleischanteil maßgeblich eingeschränkt (OSTER, 1977; FALKENBERG et al., 1996; s. S. 6, Kap. 2.1.2.1). Stoffwechselentgleisungen und eine verringerte Abwehrkraft mit entsprechenden Krankheitsbildern sind die Folge (BOLLWAHN, 1979). Das Ausmaß der Erkrankungen wird dabei einerseits von der Größe und Einwirkungsdauer der Stressfaktoren und andererseits von der genetischen Veranlagung bestimmt. OTTE (1960) und ISEKE (1961) gewichten dieses Verhältnis als zu etwa 70 % von der Umwelt beeinflusst und zu 30 % erblich fixiert. Umgangs- und Haltungsfehler verursachen nach Ansicht der Autoren bis zu 2/3 der Schweineverluste. Die heutigen Nutztiere, die auf Hochleistung gezüchtet sind, erfordern daher zu ihrer Gesunderhaltung ein besonders intaktes, sorgfältiges und damit aufwendiges Herdenmanagement (SMIDT, 1996). Im folgenden werden die wichtigsten exogenen Stressoren in der Mastschweinehaltung beschrieben, die den Gesundheitsstatus der Tiere beeinflussen.

2.2.4.2 Ferkelherkunft

Der Haupteinfluss auf das Vorkommen von Atemwegserkrankungen ist nach DONE (1991) und FLESJA u. SOLBERG (1981) die Ferkelherkunft. Mastschweine aus geschlossenen Systemen, d. h. aus Betrieben mit eigener Ferkelproduktion, zeigen bei der Schlachtung weniger veränderte Lungen als Tiere, die aus Zukaufbetrieben stammten. Dabei sinkt die Erkrankungsrate mit der Abnahme der Anzahl an Ferkellieferanten je Lieferungseinheit (WILLEBERG et al., 1978; FLESJA u. SOLBERG, 1981; THÖLKE, 1996). Die Problematik der Mast von Ferkeln unbekannter Herkunft mit unterschiedlichem Gesundheitsstatus und genetischem Potential äußert sich in einem charakteristischen Morbiditätsverlauf. Transportstress, Rangordnungskämpfe und Futterumstellung führen zu einer Immunsuppression und sind im Zusammenhang mit der Einschleppung verschiedenster Erreger für eine hohe Morbidität verantwortlich (KOVACZ, 1984). Die genannten Effekte verstärken sich, wenn beim Zukauf von Mastferkeln die Lieferanten gewechselt werden (GROSSE BEILAGE, 1990). Gegensätzlich verhält sich die Situation bei der Parasitenbelastung. JENSEN (1996) stellte in geschlossenen Betrieben, gemessen an Lebermilkspots, einen massiven Parasitenbefall fest. Die Voraussetzung für einen hohen Hygienestandard ist somit nicht allein durch ein geschlossenes Betriebssystem gewährleistet.

Beim Einwirken von Belastungen antwortet der Organismus mit einem Reaktionsmuster, welches als “Allgemeines Anpassungssyndrom” bezeichnet wird (SELYE, 1936). Dabei stehen ihm mehrere Adaptationsmechanismen zur Verfügung: die Anpassung über den Energiestoffwechsel, die Kreislauf-, die Atmungs-, die Thermo- und die Säure-/Basenregulation sowie über den Elektrolythaushalt im Blut (FISCHER, 1976). Diese Regulationsmechanismen wurden durch die einseitige Ausrichtung der Zucht auf schnelles Wachstum und hohen Magerfleischanteil maßgeblich eingeschränkt (OSTER, 1977; FALKENBERG et al., 1996; s. S. 6, Kap. 2.1.2.1). Stoffwechselentgleisungen und eine verringerte Abwehrkraft mit entsprechenden Krankheitsbildern sind die Folge (BOLLWAHN, 1979). Das Ausmaß der Erkrankungen wird dabei einerseits von der Größe und Dauer der Streßfaktoren und andererseits von der genetischen Veranlagung bestimmt. OTTE (1960) und ISEKE (1961) gewichten dieses Verhältnis als zu etwa 70 % von der Umwelt beeinflußt und zu 30 % erblich fixiert. Umgangs- und Haltungsfehler verursachen nach Ansicht der Autoren bis zu 2/3 der Schweineverluste. Die heutigen Nutztiere, die auf Hochleistung gezüchtet sind, erfordern daher zu ihrer Gesunderhaltung ein besonders intaktes, sorgfältiges und damit aufwendiges Herdenmanagement (SMIDT, 1996). Im folgenden werden die wichtigsten exogenen Stressoren in der Mastschweinehaltung beschrieben, die den Gesundheitsstatus der Tiere beeinflussen. 2.2.4.2 Ferkelherkunft Der Haupteinfluß auf das Vorkommen von Atemwegserkrankungen ist nach DONE (1991) und FLESJA u. SOLBERG (1981) die Ferkelherkunft. Mastschweine aus geschlossenen Systemen, d. h. aus Betrieben mit eigener Ferkelproduktion, zeigen bei der Schlachtung weniger veränderte Lungen als Tiere, die aus Zukaufbetrieben stammten. Dabei sinkt die Erkrankungsrate mit der Abnahme der Anzahl an Ferkellieferanten je Lieferungseinheit (WILLEBERG et al., 1978; FLESJA u. SOLBERG, 1981; THÖLKE, 1996). Die Problematik der Mast von Ferkeln unbekannter Herkunft mit unterschiedlichem Gesundheitsstatus und genetischem Potential äußert sich in einem charakteristischen Morbiditätsverlauf. Transportstreß, Rangordnungskämpfe und Futterumstellung führen zu einer Immunsuppression und sind im Zusammenhang mit der Einschleppung verschiedenster Erreger für eine hohe Morbidität verantwortlich (KOVACZ, 1984). Die genannten Effekte verstärken sich, wenn beim Zukauf von Mastferkeln die Lieferanten gewechselt werden (GROSSE BEILAGE, 1990). Gegensätzlich verhält sich die Situation bei der Parasitenbelastung. JENSEN (1996) stellte in geschlos-

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senen Betrieben, gemessen an Lebermilkspots, einen massiven Parasitenbefall fest. Die Voraussetzung für einen hohen Hygienestandard ist somit nicht allein durch ein geschlossenes Betriebssystem gewährleistet.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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