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Dmi/Fragment 038 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 28, 29, Zeilen: 28: ff. - 29: 1 ff.
Tiere der Rassen Pietrain und Belgische Landrasse weisen eine schlechtere Fleischbeschaffenheit auf als solche der Rassen Deutsche Landrasse, Deutsches Weißes Edelschwein oder Kreuzungen (AUGUSTINI u. FISCHER, 1981). Die einseitige Züchtung führte zu einem Anstieg homozygot positiver Merkmalsträger (nn) des veränderten Ryanodin-Rezeptors (s. 2.1.2.1, S. 6). Nach einer Studie von VENTHIEN (1998) lag die PSE-Inzidenz von Schweinen des nn-Genotyps bei 78,6 %. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei diesen Tieren eine überstürzte Fleischreifung festgestellt werden kann, liegt im Mittel um den Faktor 18 höher als bei den Vergleichstieren (NN und Nn)8. Die heutige Zuchtrichtung bemüht sich um die Erzeugung gemischterbiger Mastschweine auf der Basis reinerbiger Elterntiere. Insbesondere die Sterblichkeitsrate und der Anteil an PSE-Fleisch fällt bei gemischterbigen und homozygot negativen Merkmalsträgern deutlich niedriger aus (HONKAVAARA, 1989; BECKMANN, 1991). An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass die reinerbigen Vatertiere (nn) infolge ihrer überproportionalen Fleischfülle und der damit einhergehenden Anfälligkeit des Herz-Kreislaufsystems und des Bewegungsapparates als Qualzucht zu bezeichnen sind (SCHÜTTE et al., 1998).

2.4.5.2 Haltung und Fleischqualität

Einrichtung und Größe des Stalles nehmen Einfluss auf die Bewegung der aufgestallten Tiere. In der Literatur wird ein Zusammenhang zwischen Haltungsbedingungen und Fleischqualität kontrovers diskutiert.

AUGUSTINI et al. (1982) überprüften die Fleischqualität von Schweinen, die in einem Tiefstall mit großem Platzangebot (1,8 qm/Tier) gehalten wurden, mit der von Tieren, die auf Vollspaltenböden jeweils nur 0,6 qm zur Verfügung hatten. Ein begünstigender Einfluss des bewegungsfördernden, erhöhten Raumangebotes auf die chemisch-physikalischen Merkmale der Fleischbeschaffenheit ließ sich jedoch nicht nachweisen.

Holländische Untersuchungen über Schweine, die auf Stroh und mit Außenauslauf gehalten wurden (sog. Scharrelschweine), kamen ebenso zu dem Schluss, dass sich das so erzeugte Schweinefleisch von dem aus konventionellen Produktionsverfahren anhand definierter Fleischmerkmale nicht unterscheidet (GASSNER, 1987).

Auch JATURASITHA (1996) verglich Schweine aus einer konventionellen Mastanlage mit Tieren aus einem auf Tiergerechtheit achtenden Haltungssystem mit Stroheinstreu und Außenauslauf. Anhand der pH75min-Werte im Kotelett wurden von der Gruppe aus der herkömmlichen Mast 25 % als PSE klassifiziert. Bei den Schweinen aus der artgerechten Haltung lag der Anteil an PSEFleisch bei "nur" 10 %. Im Magerfleischanteil lagen diese Tiere tendenziell ebenfalls niedriger. Dies war auf einen geringeren Fleischansatz, nicht jedoch auf einen höheren Verfettungsgrad zurückzuführen. Zudem ergaben sich in der [sensorischen Bewertung nach DIN-Norm höhere Zartheits- und Akzeptanzwerte als in der Vergleichsgruppe.]


8 NN/Nn: homozygot negativer/ heterozygot negativer Genotyp

Tiere der Rassen Pietrain und Belgische Landrasse weisen eine schlechtere Fleischbeschaffenheit auf als solche der Rassen Deutsche Landrasse, Deutsches Weißes Edelschwein oder Kreuzungen (AUGUSTINI u. FISCHER, 1981). Die einseitige Züchtung führte zu einem Anstieg homozygot positiver Merkmalsträger (nn) des veränderten Ryanodin-Rezeptors (s. 2.1.2.1, S. 6). Nach einer Studie von VENTHIEN (1999) lag die PSE-Inzidenz von Schweinen des nn-Genotyps bei 78,6 %. Die Wahrscheinlichkeit, daß bei diesen Tieren eine überstürzte Fleischreifung festgestellt werden kann, liegt im Mittel um den Faktor 18 höher als bei den Vergleichstie-

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ren (NN und Nn)7. Die heutige Zuchtrichtung bemüht sich um die Erzeugung gemischterbiger Mastschweine auf der Basis reinerbiger Elterntiere. Insbesondere die Sterblichkeitsrate und der Anteil an PSE-Fleisch fällt bei gemischterbigen und homozygot negativen Merkmalsträgern deutlich niedriger aus (HONKAVAARA, 1989; BECKMANN, 1991). An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, daß die reinerbigen Vatertiere (nn) infolge ihrer überproportionalen Fleischfülle und der damit einhergehenden Anfälligkeit des Herz-Kreislaufsystems und des Bewegungsapparates als Qualzucht zu bezeichnen sind (SCHÜTTE et al., 1998).

2.3.4.2 Haltung und Fleischqualität

Einrichtung und Größe des Stalles nehmen Einfluß auf die Bewegung der aufgestallten Tiere. In der Literatur wird ein Zusammenhang zwischen Haltungsbedingungen und Fleischqualität kontrovers diskutiert.

AUGUSTINI et al. (1982) überprüften die Fleischqualität von Schweinen, die in einem Tiefstall mit großem Platzangebot (1,8 qm/Tier) gehalten wurden, mit der von Tieren, die auf Vollspaltenböden jeweils nur 0,6 qm zur Verfügung hatten. Ein begünstigender Einfluß des bewegungsfördernden, erhöhten Raumangebotes auf die chemisch-physikalischen Merkmale der Fleischbeschaffenheit ließ sich jedoch nicht nachweisen.

Holländische Untersuchungen über Schweine, die auf Stroh und mit Außenauslauf gehalten wurden (sog. Scharrelschweine), kamen ebenso zu dem Schluß, daß sich das so erzeugte Schweinefleisch von dem aus konventionellen Produktionsverfahren anhand definierter Fleischmerkmale nicht unterscheidet (GASSNER, 1987).

Auch JATURASITHA (1996) verglich Schweine aus einer konventionellen Mastanlage mit Tieren aus einem auf Tiergerechtheit achtenden Haltungssystem mit Stroheinstreu und Außenauslauf. Anhand der pH75min-Werte im Kotelett wurden von der Gruppe aus der herkömmlichen Mast 25 % als PSE klassifiziert. Bei den Schweinen aus der artgerechten Haltung lag der Anteil an PSEFleisch bei “nur” 10 %. Im Magerfleischanteil lagen diese Tiere tendenziell ebenfalls niedriger. Dies war auf einen geringeren Fleischansatz, nicht jedoch auf einen höheren Verfettungsgrad zurückzuführen. Zudem ergaben sich in der sensorischen Bewertung nach DIN-Norm höhere Zartheits- und Akzeptanzwerte als in der Vergleichsgruppe.


7 NN/Nn: homozygot negativer/ heterozygot negativer Genotyp

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Gegen eine reine Strg-C-V-Übernahme spricht die unterschiedliche Nummerierung der Fußnote.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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