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Dmi/Fragment 039 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 29, 30, Zeilen: 29 unten - 30: 1 ff.
[Zudem ergaben sich in der] sensorischen Bewertung nach DIN-Norm höhere Zartheits- und Akzeptanzwerte als in der Vergleichsgruppe. Der Autor führt die Unterschiede allerdings weniger auf die Haltung als auf die genetische Herkunft der Tiere zurück. KREUZER et al. (1994) interpretieren den niedrigeren PSE-Anteil auch als Folge einer behutsameren Transport- und Schlachtprozedur bei den tiergerecht gehaltenen Schweinen.

Den Einfluss von Haltungsbedingungen auf die Fleischqualität stressresistenter (Large White, LW) und stressanfälliger (Pietrain) Schweine untersuchten WARRISS et al. (1983). Jeweils eine Gruppe jeder Rasse wurden in Strohhütten mit weitem Auslauf und regem Menschenkontakt gehalten, während die zwei Vergleichsgruppen in halb abgedunkelten Ställen auf Teilspaltenböden ohne Einstreu standen. Beide Rassegruppen aus der Intensivmast wiesen einen dickeren Rückenspeck und eine blassere Muskelfarbe auf. Dabei waren die Unterschiede zwischen den zwei Gruppen der Large White-Schweinen ausgeprägter. Auswirkungen der Haltungsbedingungen auf den pH45min wurden nicht festgestellt. Der Einfluss der Haltung auf den Tropfsaftverlust konnte nur bei der Rasse LW beobachtet werden. Fleisch von Tieren aus der Intensivmast zeigte ein geringeres Wasserbindungsvermögen. Die Annahme der Autoren, dass durch eine extensive abwechslungsreiche Haltung Mastschweine in Stresssituationen besser zurechtkommen, und dass sich dies in der Fleischqualität widerspiegelt, konnte somit nur bedingt bestätigt werden.

Bei einem Vergleich von Intensivmast und Außenhaltung mit stressanfälligen Schweinen der Rasse Lacombe (homozygot positive MHS-Genetik) setzten die Tiere in dem herkömmlichen Mastverfahren mehr Fett an. Unterschiedliche pHWerte konnten hierbei ebenfalls nicht gemessen werden (JONES et al., 1994). FIEDLER (1985) kommt nach einer Auswertung von derartigen Untersuchungen zum Schluss, dass nur bei nicht extrem fleischreichen Schweinen ein Zusammenhang zwischen Bewegungstraining und Merkmalen der Fleischbeschaffenheit besteht. Bei Tieren mit hohem Magerfleischanteil konnten diese Befunde nicht bestätigt werden. Hier übt nach Ansicht des Autors die genetisch bedingte Belastungsempfindlichkeit einen dominierenden Einfluss aus.

2.4.5.3 Gesundheit und Fleischqualität

Inwieweit die Veränderungen an den Organen von Mastschweinen eine Rolle auf die Fleischqualität ausübt, ist bisher noch unzureichend untersucht worden. WITTMANN et al. (1995) beurteilten am Schlachthof bei über 8.000 Tieren Lungen, Brustfell und Herz nach dem Befundschlüssel von BLAHA (1993) und ermittelten den pH-Wert im Kotelett. Atemwegerkrankungen ergaben signifikante Unterschiede im Schlachtgewicht. Zusammenhänge zwischen der PSE-Häufigkeit und Lungenerkrankungen konnten jedoch nicht festgestellt werden. Lediglich der Befund “hochgradige Pneumonie” trat bei den Tieren mit PSE bzw. mit PSE-Verdacht signifikant seltener auf. Sowohl die erfassten Befunde “Perikarditis” als auch “Pleuritis” ließen keinen Einfluss auf den pH45min erkennen.

Zudem ergaben sich in der sensorischen Bewertung nach DIN-Norm höhere Zartheits- und Akzeptanzwerte als in der Vergleichsgruppe. Der Autor führt die Unterschiede allerdings weniger auf die Haltung als auf die genetische Herkunft der Tiere zurück. KREUZER et al. (1994) interpretieren den niedrigeren PSE-Anteil auch als Folge einer behutsameren Transport- und Schlachtprozedur bei den tiergerecht gehaltenen Schweinen.

Den Einfluß von Haltungsbedingungen auf die Fleischqualität streßresistenter (Large White, LW) und streßanfälliger (Pietrain) Schweine untersuchten

[Seite 30:]

WARRISS et al. (1983). Jeweils eine Gruppe jeder Rasse wurden in Strohhütten mit weitem Auslauf und regem Menschenkontakt gehalten, während die zwei Vergleichsgruppen in halb abgedunkelten Ställen auf Teilspaltenböden ohne Einstreu standen. Beide Rassegruppen aus der Intensivmast wiesen einen dickeren Rückenspeck und eine blassere Muskelfarbe auf. Dabei waren die Unterschiede zwischen den zwei Gruppen der Large White-Schweinen ausgeprägter. Auswirkungen der Haltungsbedingungen auf den pH45min wurden nicht festgestellt. Der Einfluß der Haltung auf den Tropfsaftverlust konnte nur bei der Rasse LW beobachtet werden. Fleisch von Tieren aus der Intensivmast zeigte ein geringeres Wasserbindungsvermögen. Die Annahme der Autoren, daß durch eine extensive abwechslungsreiche Haltung Mastschweine in Streßsituationen besser zurechtkommen, und daß sich dies in der Fleischqualität widerspiegelt, konnte somit nur bedingt bestätigt werden.

Bei einem Vergleich von Intensivmast und Außenhaltung mit streßanfälligen Schweinen der Rasse Lacombe (homozygot positive MHS-Genetik) setzten die Tiere in dem herkömmlichen Mastverfahren mehr Fett an. Unterschiedliche pHWerte konnten hierbei ebenfalls nicht gemessen werden (JONES et al., 1994). FIEDLER (1985) kommt nach einer Auswertung von derartigen Untersuchungen zu dem Schluß, daß nur bei nicht extrem fleischreichen Schweinen ein Zusammenhang zwischen Bewegungstraining und Merkmalen der Fleischbeschaffenheit besteht. Bei Tieren mit hohem Magerfleischanteil konnten diese Befunde nicht bestätigt werden. Hier übt nach Ansicht des Autors die genetisch bedingte Belastungsempfindlichkeit einen dominierenden Einfluß aus.

2.3.4.3 Gesundheit und Fleischqualität

Inwieweit die Veränderungen an den Organen von Mastschweinen eine Rolle auf die Fleischqualität ausübt, ist bisher noch unzureichend untersucht worden. WITTMANN et al. (1995) beurteilten am Schlachthof bei über 8.000 Tieren Lungen, Brustfell und Herz nach dem Befundschlüssel von BLAHA (1993) und ermittelten den pH-Wert im Kotelett. Erkrankungen der Atemwege ergaben signifikante Unterschiede im Schlachtgewicht. Deutliche Zusammenhänge zwischen der PSE-Häufigkeit und Lungenerkrankungen konnten jedoch nicht festgestellt werden. Lediglich der Befund “hochgradige Pneumonie” trat bei den Tieren mit PSE bzw. mit PSE-Verdacht signifikant seltener auf. Sowohl die erfaßten Befunde “Perikarditis” als auch “Pleuritis” ließen keinen Einfluß auf den pH45min erkennen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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