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Dmi/Fragment 045 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 35, 36, Zeilen: 35: 2 ff. - 36: 1-6
[Die Auswahl der zu registrierenden Organbefunde richtet sich zum einen nach der Wahrscheinlichkeit des Auftretens und zum anderen nach der Bedeutung dieses Merkmals hinsichtlich möglicher Rückschlüsse für die Mastphase,] den Transport zum Schlachthof und den Fleischgewinnungsprozess (FRIES, 1994). Die Organbefundungen können und müssen dabei nicht die gesamte Bandbreite der Schweinekrankheiten abdecken. Nach WILLEBERG et al. (1984) betreffen zwei Drittel aller Diagnosen am Schlachthof Lunge und Pleura. Zusätzlich zu Pneumonien und Pleuritiden werden folgende Befunde als bedeutungsvoll erachtet: Abszesse, Arthritiden, Milkspots, Perikarditiden, Dermatitiden, Rhinitis atrophicans, Schwanzabszesse, Füllungszustand des Magens, Schlagstriemen, PSE (BÄCKSTRÖM u. BREMER, 1978; GRONDALEN, 1989; TIELEN, 1991; HARBERS et al., 1992). Die Organe können nach dem Ausmaß und der Art ihrer Veränderungen erfasst werden. Viele Autoren beschränken sich auf die Auswertung der quantitativen Beurteilung, da der Aufwand einer qualitativen Charakterisierung (z.B. katarrhalisch, fibrinös, eitrig usw.) den Erkenntniswert meist überschreitet (BENNEWITZ, 1982; JÖRGENSEN, 1992; BLAHA et al., 1994). MORRISON et al. (1985) schlagen vier Methoden einer quantitativen Lungenbefundung vor:

1) Es wird nur die Lunge beurteilt, die am stärksten verändert ist (nur bei kleinen Auswertungsgruppen möglich),

2) es werden nur die Lungen gezählt, die einen vorher festgelegten Grad einer Pneumonie überschreiten,

3) es wird bei jeder Lunge der Prozentsatz des am Krankheitsgeschehen beteiligten Abschnittes bestimmt und ein Mittelwert gebildet oder

4) die Lungen werden anhand der Ausprägung (Grad) der entzündlichen Veränderungen in vorher definierte Klassen eingeteilt (Befundklassen), z.B. Klasse 1 = bis zu 10 % verändert = geringgradig.

BLAHA (1993) beschränkt sich bei seinen Untersuchungen auf die Veränderungen an der Lunge, den serösen Häuten (Pleura und Perikard) und der Leber. In Übereinstimmung mit MORRISON et al. (1985) verzichtet der Autor auf eine Erhebung der qualitativen Veränderungen und nimmt nur eine Unterteilung der Befunde in unterschiedliche Schweregrade vor.

Auch beim Befund Hepatitis parasitaria wird der Befall der Leber in Kategorien eingeteilt. Häufig wird unterschieden, ob das Organ aufgrund der zahlreichen Milkspots verworfen werden muss, oder ob gesäuberte Teile noch verwendet werden können (FLESJA u. ULVESAETER, 1979; BLAHA, 1993). STRAW et al. (1994) führen sogar drei Abstufungen der Leberveränderung an. Werden nur ein bis zwei Milkspots entdeckt, sprechen die Autoren von einer leichten Hepatitis parasitaria, eine schwere Organveränderung liegt bei Auffinden von mehr als 15 Wurmknoten vor. Dabei ist zu beachten, dass von einem hohen Wurmbefall der Leber nicht zwangsläufig auf einen hohen Parasitenbefall des einzelnen Schweines geschlossen werden kann (BERNARDO et al., 1990a).

Zur Einschätzung der Bestandsgesundheit können anhand eines Beurteilungsschlüssels den einzelnen Befundkategorien Punkte zugeordnet und zu einer Gesamtnote verrechnet werden. Diese Bewertung ermöglicht einen Überblick [über den Gesundheitsstatus einer Herde und erleichtert den Vergleich zwischen den einzelnen Herkunftsbetrieben (BENNEWITZ, 1982; HOY et al., 1987a).]

Die Auswahl der zu registrierenden Organbefunde richtet sich zum einen nach der Wahrscheinlichkeit des Auftretens und zum anderen nach der Bedeutung dieses Merkmals hinsichtlich möglicher Rückschlüsse für die Mastphase, den Transport zum Schlachthof und den Fleischgewinnungsprozeß (FRIES, 1994). Die Organbefundungen können und müssen dabei nicht die gesamte Bandbreite der Schweinekrankheiten abdekken [sic]. Nach WILLEBERG et al. (1984) betreffen zwei Drittel aller Diagnosen am Schlachthof Lunge und Pleura. Zusätzlich zu Pneumonien und Pleuritiden werden folgende Befunde als bedeutungsvoll erachtet: Abszesse, Arthritiden, Milkspots, Perikarditiden, Dermatitiden, Rhinitis atrophicans, Schwanzabszesse, Füllungszustand des Magens, Schlagstriemen, PSE (BÄCKSTRÖM u. BREMER, 1978; GRONDALEN, 1989; TIELEN, 1991; HARBERS et al., 1992). Die Organe können nach dem Ausmaß und der Art ihrer Veränderungen erfaßt werden. Viele Autoren beschränken sich auf die Auswertung der quantitativen Beurteilung, da der Aufwand einer qualitativen Charakterisierung (z.B. katarrhalisch, fibrinös, eitrig usw.) den Erkenntniswert meist überschreitet (BENNEWITZ, 1982; JÖRGENSEN, 1992; BLAHA et al., 1994). MORRISON et al. (1985) schlagen vier Methoden einer quantitativer [sic] Lungenbefundungen vor:

1) Es wird nur die Lunge beurteilt, die am stärksten verändert ist (nur bei kleinen Auswertungsgruppen möglich),

2) es werden nur die Lungen gezählt, die einen vorher festgelegten Grad einer Pneumonie überschreiten,

3) es wird bei jeder Lunge der Prozentsatz des am Krankheitsgeschehen beteiligten Abschnittes bestimmt und ein Mittelwert gebildet oder

4) die Lungen werden anhand der Ausprägung (Grad) der entzündlichen Veränderungen in vorher definierte Klassen eingeteilt (Befundklassen), z.B. Klasse 1 = bis zu 10 % verändert = geringgradig.

BLAHA (1993) beschränkt sich bei seinen Untersuchungen auf die Veränderungen an der Lunge, den serösen Häuten (Pleura und Perikard) und der Leber. In Übereinstimmung mit MORRISON et al. (1985) verzichtet der Autor auf eine Erhebung der qualitativen Veränderungen und nimmt nur eine Unterteilung der Befunde in unterschiedliche Schweregrade vor.

Auch beim Befund Hepatitis parasitaria wird der Befall der Leber in Kategorien eingeteilt. Häufig wird unterschieden, ob das Organ aufgrund der zahlreichen Milkspots verworfen werden muß, oder ob gesäuberte Teile noch verwendet werden können (FLESJA u. ULVESAETER, 1979; BLAHA, 1993). STRAW et al. (1994) führen sogar drei Abstufungen der Leberveränderung an. Werden nur 1-2 Milkspots entdeckt, sprechen die Autoren von einer leichten Hepatitis parasitaria, eine schwere Organveränderungen [sic] liegt bei Auffinden von mehr als 15 Wurmknoten vor. Dabei ist zu beachten, daß von einem hohen Wurmbefall der Leber nicht zwangsläufig auf einen hohen Parasitenbefall des einzelnen

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Schweines geschlossen werden kann (BERNARDO et al., 1990a).

Zur Einschätzung der Bestandsgesundheit können anhand eines Beurteilungsschlüssels den einzelnen Befundkategorien Punkte zugeordnet und zu einer Gesamtnote verrechnet werden. Diese Bewertung ermöglicht einen Überblick über den Gesundheitsstatus einer Herde und erleichtert den Vergleich zwischen den einzelnen Herkunftsbetrieben (BENNEWITZ, 1982; HOY et al., 1987a).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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