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Dmi/Fragment 051 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 41, 42, 43, Zeilen: 41: 24 ff. - 42: 1 ff.; 43: 1 ff.
[Untersuchungen von HOY et al. (1987b) zeigten bei 33,1 % von 957 Schweinen] aus einer Prüfstation bei der Schlachtung mittel- bis hochgradige und bei 45,2 % geringgradige Lungenveränderungen. In Abhängigkeit vom Ausmaß des Lungenschadens verringerte sich die tägliche Gewichtszunahme (bis zu 29 g) und damit das absolute Schlachtkörpergewicht der Tiere (bis zu 5,7 kg).

Bei einer Studie von BENNEWITZ (1982) betrug die verringerte Tageszunahme lungenkranker Schweine während der Mast durchschnittlich 55 g, das Lebendgewicht zum Zeitpunkt der Schlachtung verminderte sich um durchschnittlich 8 kg im Vergleich zu gesunden Tieren.

KLAWITTER et al. (1988) ermittelten eine Leistungsdepression bei lungenkranken Tieren zwischen 32 g und 50 g pro Tag. Ferner stieg mit zunehmendem Alter der Anteil von Schweinen mit pathologisch manifesten Lungenerkrankungen an.

Deutlichere Unterschiede konnten LIESCHKE et al. (1989) bei der Untersuchung von 2.643 gleichaltrigen Schlachtschweinen feststellen, die zu 90% entzündliche Veränderungen an der Lunge aufwiesen: Tiere, die an einer Pneumonie und an einer Pleuritis erkrankt waren, erreichten ein um 13 kg geringeres Schlachtkörpergewicht im Vergleich zu lungengesunden Probanden.

BERNARDO et al. (1990c) konnten bei Schweinen mit Rhinitis atrophicans und einer Pneumonie eine um durchschnittlich 17,6 % reduzierte tägliche Zunahmen nachweisen.

Bei der Beurteilung von 1.197 Schweinelungen durch HAMMEL u. BLAHA (1993) ergab sich, dass die Tiere, deren Lungen keine krankheitsbedingten Veränderungen aufwiesen, ein im Durchschnitt 10 kg höheres Schlachtgewicht besaßen.

Eine ähnlich hohe Differenz zwischen den Schlachtgewichten leber- und lungengeschädigter Mastschweine und ihrer gesunden Stallgenossen stellte auch HOY (1994a) in seinen Untersuchungen fest.

Anhand der bislang vorliegenden Untersuchungen wird die ökonomische Bedeutung der Organerkrankungen in der Schweinemast belegt (Tabelle 3, S. 49). Dabei ist der Verlust durch Atemwegserkrankungen höher anzusehen als der durch einen Parasitenbefall der Schweine (BERNARDO et al., 1990c). Eine Zuordnung der Diagnosen zu den Herkunftsbetrieben ermöglicht es dem Tierarzt, durch Einschätzung der Herdengesundheit Bestandserkrankungen zu verhindern oder zu minimieren (HOY et al., 1991; DELBECK, 1998). Dieses Frühwarnsystem zur Erkennung subklinischer Erkrankungen (BLAHA, 1995) steigert somit die Rentabilität der Mastschweinehaltung. Da Organveränderungen auf Erkrankungen während der Lebenszeit der Tiere hinweisen, stellt eine Befund-Rückmeldung für den Erzeuger einen Anstoß zur Qualitätsverbesserung oder eine Bewertung seiner Produkt- bzw. Produktionsqualität dar (WINDHAUS, 1995).

Untersuchungen von HOY et al. (1987b) zeigten bei 33,1 % von 957 Schweinen aus einer Prüfstation bei der Schlachtung mittel- bis hochgradige und bei 45,2 % geringgradige Lungenveränderungen. In Abhängigkeit vom Ausmaß des Lungenschadens verringerte sich die tägliche Gewichtszunahme (bis zu 29 g) und damit das absolute Schlachtkörpergewicht der Tiere (bis zu 5,7 kg). Bei einer Studie von BENNEWITZ (1982) betrug die verringerte Tageszunahme lungenkranker Schweine während der Mast durchschnittlich 55 g, das Lebendgewicht zum Zeitpunkt der Schlachtung verminderte sich um durchschnittlich 8 kg im Vergleich zu gesunden Tieren.

KLAWITTER et al. (1988) ermittelten eine Leistungsdepression bei lungenkranken Tieren zwischen 32 g und 50 g pro Tag. Ferner stieg mit zunehmendem Alter der Anteil von Schweinen mit pathologisch manifesten Lungenerkrankungen an.

Deutlichere Unterschiede konnten LIESCHKE et al. (1989) bei der Untersuchung von 2.643 gleichaltrigen Schlachtschweinen feststellen, die zu 90% entzündliche Veränderungen an der Lunge aufwiesen: Tiere, die an einer Pneumonie und

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an einer Pleuritis erkrankt waren, erreichten ein um 13 kg geringeres Schlachtkörpergewicht im Vergleich zu lungengesunden Probanden.

BERNARDO et al. (1990c) konnten bei Schweinen mit Rhinitis atrophicans und einer Pneumonie eine um durchschnittlich 17,6 % reduzierte tägliche Zunahmen nachweisen.

Bei der Beurteilung von 1.197 Schweinelungen durch V. HAMMEL u. BLAHA (1993) ergab sich, daß Tiere, deren Lungen keine krankheitsbedingten Veränderungen aufwiesen, ein im Durchschnitt 10 kg höheres Schlachtgewicht besaßen.

Eine ähnlich hohe Differenz zwischen den Schlachtgewichten leber- und lungengeschädigter Mastschweine und ihrer gesunden Stallgenossen stellte auch HOY (1994a) in seinen Untersuchungen fest.

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Anhand der bislang vorliegenden Untersuchungen wird die ökonomische Bedeutung der Organerkrankungen in der Schweinemast belegt (Übersicht 3). Dabei ist der Verlust durch Atemwegserkrankungen als höher anzusehen wie der durch einen Parasitenbefall der Schweine verursachten (BERNARDO et al., 1990c). Eine Zuordnung der Diagnosen zu den Herkunftsbetrieben ermöglicht es dem Tierarzt, durch Einschätzung der Herdengesundheit Bestandserkrankungen zu verhindern oder zu minimieren (HOY et al., 1991; DELBECK, 1998). Dieses Frühwarnsystem zur Erkennung subklinischer Erkrankungen (BLAHA, 1995) steigert somit die Rentabilität der Schweinemasthaltung. Da Organveränderungen auf Erkrankungen während der Lebenszeit der Tiere hinweisen, stellt eine Befund-Rückmeldung für den Erzeuger einen Anstoß zur Qualitätsverbesserung oder eine Bewertung seiner Produkt- bzw. Produktionsqualität dar (WINDHAUS, 1995).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Der Originalitätsgrad bei den kosmetischen Textveränderungen hält sich eher in Grenzen; aus "Schweinemasthaltung" wird etwa "Mastschweinehaltung".

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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