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Dmi/Fragment 079 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 79, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 26, 109, Zeilen: 26: 2 ff.; 109: 28 ff.
4.1.1 Schlussfolgerung

Die kontinuierliche flächendeckende Erhebung von pathologisch-anatomischen Veränderungen von Organen bei Schlachtschweinen ist ein taugliches Instrumentarium zur Erfassung des Tiergesundheitsstatus einer Region. Die hohen Prävalenzen erfordern einen dringenden Handlungsbedarf. Dass unter heutigen Mastbedingungen über 50 % aller Schlachtschweine entzündliche Veränderungen an den Lungen zeigen, sollte als ein deutliches Signal zum sofortigen Handeln verstanden werden. Die Rückmeldung der Befunde zum Erzeuger und eine wirksame Kooperation auf allen Produktionsebenen sind dabei Voraussetzung für eine Verbesserung der Missstände.

Des weiteren zeigen die Ergebnisse, dass sie im wesentlichen vergleichbar sind mit denen ähnlicher Untersuchungen der letzten Jahre, und dass somit davon ausgegangen werden kann, dass sie repräsentativ für die derzeitige Situation der Tiergesundheit von Schweinen aus dem norddeutschen Raum sind.

4.2 Die Ergebnisse der Fleischqualitätsmessung

Zur Beurteilung der Qualität eines Schlachtkörpers oder Fleischstückes sind Messtechniken erforderlich, die so früh wie möglich nach der Schlachtung Qualitätsmerkmale erfassen können. Zu den praxiskonformen Schnellmethoden gehören die Messung der Farbhelligkeit, der Leitfähigkeit und des pH-Wertes (HÄUSSERMANN, 1985; WENZLAWOWICZ, 1994; LÜTJENS u. KALM, 1995b; VAN OECKEL et al., 1997). Nach Einschätzung von LÜTJENS u. KALM (1995b) sind durch instrumentelle Meßmethoden die sensorischen Eigenschaften nur zu einem Teil erfassbar, wobei die pH-Messwerte die höchsten Korrelationen mit sensorischen Merkmalen aufwiesen. Nach HOFMANN (1987b) hat der pH-Wert einen direkten oder indirekten Einfluss auf Farbe, Zartheit, Geschmack, Wasserbindungsvermögen (WBV) und Haltbarkeit des Fleisches. Eine enge Beziehung zwischen dem pH-Wert bis zu einer Stunde nach der Schlachtung und dem WBV wurde von AUGUSTINI et al. (1977) sowie SCHEPER (1982) festgestellt. Zur Ermittlung von einem Fleischqualitätsmangel im Sinne von PSE, ist der pH-Verlauf innerhalb einer Stunde post mortem zu messen (KALLWEIT u. PIRCHNER, 1989). Später (etwa 3-6 h p.m.) gemessene pH-Werte bringen keine weitere Differenzierung. Der gebräuchlichste Meßzeitpunkt ist 45 Min. nach der Schlachtung (pH1; pH45min). Da sich die Schlachtkörper unter heutigen Praxisbedingungen zu diesem Zeitpunkt meist schon im Kühlhaus befinden und daher die Messungen vorgezogen werden, sollte zur Vergleichbarkeit durchgeführter Fleischqualitätsmessungen ein sogenannter zeitbezogener pH-Wert angegeben werden (SCHÜTTE et al., 1994). Zur Feststellung von Fleischqualitätsmängeln im Sinne von DFD-Fleisch ist die pH-Messung 24 h post mortem (pH24; pHu) am aussagekräftigsten (KALLWEIT u. PIRCHNER, 1989).

Zur Beurteilung der Qualität eines Schlachtkörpers oder Fleischstückes sind Meßtechniken erforderlich, die so früh wie möglich nach der Schlachtung Qualitätsmerkmale erfassen können. Zu den praxiskonformen Schnellmethoden gehören die Messung der Farbhelligkeit, der Leitfähigkeit und des pH-Wertes (HÄUSSERMANN, 1985; V. WENZLAWOWICZ, 1994; VAN OECKEL et al., 1997). Bei einer analytischen und sensorischen Untersuchung von Markenfleischprodukten stellten LÜTJENS u. KALM (1995b) fest, daß die Schlachtkörper hinsichtlich ihrer Fleischbeschaffenheit nicht sicher selektiert werden. Sie fordern daher zur Qualitätslenkung eine Verbesserung bei den Meßmethoden am Schlachtband. Nach Einschätzung der Autoren sind durch instrumentelle Meßmethoden die sensorischen Eigenschaften nur zu einem Teil erfaßbar, wobei die pH-Meßwerte die höchsten Korrelationen mit sensorischen Merkmalen aufwiesen. Nach HOFMANN (1987b) hat der pH-Wert einen direkten oder indirekten Einfluß auf Farbe, Zartheit, Geschmack, Wasserbindungsvermögen (WBV) und Haltbarkeit des Fleisches. Eine enge Beziehung zwischen dem pH-Wert bis zu einer Stunde nach der Schlachtung und dem WBV wurde von AUGUSTINI et al. (1977) sowie SCHEPER (1982) festgestellt.

2.3.3.1 Messung des pH-Wertes nach dem Schlachten

Der pH-Wert ist als der negative dekadische Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration definiert. Im lebenden Muskel liegt er bei 7,2 und befindet sich somit etwas oberhalb des Neutralpunktes (HOFMANN, 1987b). Um Fleischqualitätsmängel im Sinne von PSE zu erkennen, ist der pH-Verlauf innerhalb einer Stunde post mortem zu messen (KALLWEIT u. PIRCHNER, 1989). Später (etwa 3- 6 h p.m.) gemessene pH-Werte bringen keine weitere Differenzierung. Der gebräuchlichste Meßzeitpunkt ist 45 Min. nach der Schlachtung (pH1; pH45min). Da sich die Schlachtkörper unter heutigen Praxisbedingungen zu diesem Zeitpunkt meist schon im Kühlhaus befinden und daher die Messungen vorgezogen werden, sollte zur Vergleichbarkeit durchgeführter Fleischqualitätsmessungen ein sogenannter zeitbezogener pH-Wert angegeben werden (SCHÜTTE et al., 1994). Zur Feststellung von Fleischqualitätsmängeln im Sinne von DFD-Fleisch ist die pH-Messung 24 h post mortem (pH24; pHu) am aussagekräftigsten (KALLWEIT u. PIRCHNER, 1989).

[Seite 109]

Die kontinuierliche flächendeckende Erhebung von pathologisch-anatomischen Veränderungen an Organen bei Schlachtschweinen ist ein taugliches Instrumentarium zur Erfassung des Tiergesundheitsstatus einer Region. Die hohen Prävalenzen erfordern einen dringenden Handlungsbedarf. Daß unter heutigen Mastbedingungen über 50 % aller Schlachtschweine entzündliche Veränderungen an den Lungen zeigen, sollte als ein deutliches Signal zum sofortigen Handeln verstanden werden. Die Rückmeldung der Befunde zum Erzeuger und eine wirksame Kooperation auf allen Produktionsebenen sind dabei Voraussetzung für eine Verbesserung der Mißstände.

Des weiteren zeigen die Ergebnisse, daß sie im wesentlichen vergleichbar sind mit denen ähnlicher Untersuchungen der letzten Jahre, und daß somit davon ausgegangen werden kann, daß sie repräsentativ für die derzeitige Situation der Tiergesundheit von Schweinen aus dem norddeutschen Raum sind.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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